<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Solarenergie | Neues Energiezeitalter</title>
	<atom:link href="https://neues-energiezeitalter.de/thema/solarenergie/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://neues-energiezeitalter.de</link>
	<description>Nachrichten rund um erneuerbare Energien</description>
	<lastBuildDate>Thu, 02 Jun 2022 14:49:38 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.0.12</generator>

<image>
	<url>https://neues-energiezeitalter.de/wp-content/uploads/2020/04/cropped-neues-energiezeitalter-icon-3-32x32.png</url>
	<title>Solarenergie | Neues Energiezeitalter</title>
	<link>https://neues-energiezeitalter.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Wir brauchen einen PV-Boom</title>
		<link>https://neues-energiezeitalter.de/2022/wir-brauchen-einen-pv-boom/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[neues-energiezeitalter]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 May 2022 14:48:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erneuerbare Energien]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<category><![CDATA[Solarenergie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://neues-energiezeitalter.de/?p=2550</guid>

					<description><![CDATA[<p>Anlässlich der heutigen Eröffnung der Messe Intersolar Europe in München erklärt Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung: „Auf der internationalen Messe Intersolar zeigt sich eindrucksvoll die Stärke der Solarbranche in Europa. Die Messe ist eine wertvolle Plattform für den wichtigen Austausch innerhalb der Branche. Mich beeindruckt immer wieder, mit welch großem Engagement die Solarwirtschaft ihre bedeutende Rolle [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2022/wir-brauchen-einen-pv-boom/" target="_blank">Wir brauchen einen PV-Boom</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Anlässlich der heutigen Eröffnung der Messe Intersolar Europe in München erklärt Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung: „Auf der internationalen Messe Intersolar zeigt sich eindrucksvoll die Stärke der Solarbranche in Europa. Die Messe ist eine wertvolle Plattform für den wichtigen Austausch innerhalb der Branche. Mich beeindruckt immer wieder, mit welch großem Engagement die Solarwirtschaft ihre bedeutende Rolle bei der Erreichung der Klimaziele erfüllt.<span id="more-2550"></span></p>
<p>Der schnelle und massive Ausbau der Erneuerbaren Energien ist heute wichtiger denn je. Mit Strom aus Erneuerbaren Energien erreichen wir die Klimaziele und werden auch unabhängiger von fossilen Energieträgern und damit von Energieimporten aus Russland. Klar ist: Die Photovoltaik (PV) ist eine der zentralen Säulen des neuen Energiesystems.</p>
<p>Entsprechend ambitioniert sind die Ausbauziele der Bundesregierung: Bis 2030 sollen 215 Gigawatt (GW) Photovoltaik installiert werden. Daraus folgt ein notwendiger jährlicher Zubau von durchschnittlich 22 GW installierter Leistung. Das stellt alles in den Schatten, was wir an Zubau bisher gesehen haben. In den letzten beiden Jahren lag dieser lediglich bei etwa 5 GW installierter Leistung pro Jahr. Wir brauchen also einen echten PV-Boom!</p>
<p>Die Politik muss jetzt bestehende Hemmnisse schnell ausräumen, Planungs- und Genehmigungsprozesse beschleunigen und klare, zukunftsgerichtete Rahmenbedingungen schaffen, die die notwendigen Investitionen ermöglichen. Im Osterpaket sind erste Weichen gestellt, es braucht aber mehr, um den benötigten massiven PV-Ausbau zu entfesseln. Ein Bremsklotz ist nach wie vor die Genehmigung von Flächen. So wird die Errichtung von PV-Anlagen häufig auf Länderebene pauschal ausgeschlossen – beispielsweise in Landschaftsschutzgebieten. Dieser europarechtlich nicht geforderte, pauschale Ausschluss muss begrenzt werden, wenn wir die Ausbauziele erreichen wollen.  Außerdem müssen die so genannten benachteiligten Gebiete, die für die Landwirtschaft kaum Erträge liefern, zügig in allen Bundesländern für die Nutzung von PV geöffnet werden. Flächenkonkurrenzen können auch durch innovative Anlagen wie Agri-PV oder schwimmende PV reduziert werden. Sie müssen stärker in den Fokus genommen werden.</p>
<p>Weitere wichtige Stellschrauben sind regulatorische und bürokratische Vereinfachungen für Prosuming und Mieterstrom. Die Absenkung der EEG-Umlage auf null und die Umgestaltung der Umlagensystematik sind erste Schritte hierfür. Wichtig wären aber auch eine papierlose, digitale Antragstellung und eine „One-Stop“-Anmeldung beim Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, die sämtliche weitere Anmeldungen ersetzt.“</p>
<p>Quelle: Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V.</p><p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2022/wir-brauchen-einen-pv-boom/" target="_blank">Wir brauchen einen PV-Boom</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Einmalige Testanlage EMSP eingeweiht: Salz macht Solarthermie kostengünstiger</title>
		<link>https://neues-energiezeitalter.de/2022/einmalige-testanlage-emsp-eingeweiht-salz-macht-solarthermie-kostenguenstiger/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[neues-energiezeitalter]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Apr 2022 17:07:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erneuerbare Energien]]></category>
		<category><![CDATA[Solarthermie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://neues-energiezeitalter.de/?p=2491</guid>

					<description><![CDATA[<p>Solarthermische Kraftwerke nutzen konzentriertes Sonnenlicht, um zunächst Wärme und dann Strom zu erzeugen. Sie kommen bereits heute in besonders sonnenreichen Regionen – wie Spanien, den USA oder Chile – zum Einsatz. Um diese Technologie weiter voranzutreiben und wettbewerbsfähiger zu machen, hat das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) gemeinsam mit der portugiesischen Universität Évora [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2022/einmalige-testanlage-emsp-eingeweiht-salz-macht-solarthermie-kostenguenstiger/" target="_blank">Einmalige Testanlage EMSP eingeweiht: Salz macht Solarthermie kostengünstiger</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Solarthermische Kraftwerke nutzen konzentriertes Sonnenlicht, um zunächst Wärme und dann Strom zu erzeugen. Sie kommen bereits heute in besonders sonnenreichen Regionen – wie Spanien, den USA oder Chile – zum Einsatz. Um diese Technologie weiter voranzutreiben und wettbewerbsfähiger zu machen, hat das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) gemeinsam mit der portugiesischen Universität Évora und europäischen Industriepartnern eine einmalige Testanlage aufgebaut und in Betrieb genommen. Die Évora Molten Salt Platform (EMSP) befindet sich in Évora und arbeitet als eine der weltweit ersten Anlagen mit flüssigem Salz statt Thermo-Öl als Wärmeträger. Die offizielle Einweihung fand am 28. April 2022 in Anwesenheit von Vertreterinnen und Vertretern der Projektpartner sowie der portugiesischen und deutschen Regierung statt.<span id="more-2491"></span></p>
<p>„Heute nehmen wir den Betrieb der EMSP – Évora Molten Salt Platform – auf, mit dem Ziel, die Energie unserer Sonne in regelbaren Strom zu wandeln. Dazu nutzen wir flüssige Salze, eine innovative und wettbewerbsfähige Technologie, um Wärme zu übertragen und zu speichern. Die bisher auf der EMSP entwickelten Aktivitäten belegen und validieren die Realisierbarkeit dieser Art von solarthermischen Kraftwerken. In Anbetracht der Ziele der Energiewende und der Energiekrise, die Europa gerade erlebt, ist die heutige Eröffnung ein besonderer Tag: für uns als Universität, für die Region, für Portugal und Europa“, sagte die Rektorin der Universität Evora Prof. Ana Costa Freitas. „Die Energie unserer Sonne auf so produktive Weise zu nutzen, ist sicherlich eine Nische mit großen Möglichkeiten. Gleichzeitig ist das Projekt ein Beispiel für exzellente Forschung, guten Technologietransfer und produktive Netzwerke.“</p>
<p>„Die Évora Molten Salt Platform ist ein wichtiger Schritt, um die Solarthermie als Technologie für die Energiewende voranzubringen. Die Testanlage ermöglicht es uns, den Einsatz von Flüssigsalz im Kraftwerksmaßstab auf seine Zuverlässigkeit und Betriebssicherheit zu testen. Beides sind zwingende Kriterien, um schnell aus dem Labormaßstab in die industrielle Anwendung zu kommen und die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern“, sagte Prof. Karsten Lemmer, Mitglied des DLR-Vorstands und verantwortlich für Innovation, Transfer und wissenschaftliche Infrastrukturen, bei der Einweihung. „Das DLR gehört zu den Pionieren dieser Technologie: Bereits heute steckt in fast jedem solarthermischen Kraftwerk immer auch ein Stück unseres Know-hows. Diese Erfolgsgeschichte wollen wir gemeinsam mit unseren Partnern aus Wissenschaft und Industrie weiterschreiben.“</p>
<p><strong>Flüssiges Salz als Wärmeträger: weniger Kosten, höhere Temperaturen, aber anspruchsvolles Handling<br />
</strong>Flüssiges Salz kann bis zu einer Temperatur von 565 Grad Celsius eingesetzt werden. Bei Thermo-Öl liegt die Grenze bei 400 Grad Celsius. Der höhere Temperaturbereich von flüssigem Salz hat den entscheidenden Vorteil, dass die Umwandlung von Sonnen- in Wärmeenergie und schließlich Strom dann effizienter abläuft. Solarthermische Kraftwerke mit Flüssigsalz könnten so Strom um bis zu 20 Prozent günstiger bereitstellen.</p>
<p>Technologisch ist der Einsatz von Flüssigsalz herausfordernd: Denn das Salz muss konstant auf hohen Temperaturen und damit flüssig gehalten werden. Je nach Sorte verflüssigt sich das Salz erst zwischen 130 und 240 Grad Celsius. Darunter erstarrt es wieder, was Komponenten beschädigen und die Anlage stilllegen kann. Die Forschenden vom DLR-Institut für Solarforschung haben deshalb alle Komponenten und das gesamte System speziell darauf ausgelegt, die Temperaturen hoch und sicher über dem Schmelzpunkt zu halten. Eine elektrische Heizung sorgt zudem dafür, dass beim erstmaligen Befüllen und während des Betriebs der Anlage das Salz nicht erstarrt.</p>
<p>Insgesamt zirkulieren in den Rohrleitungen und Tanks der Testanlage rund 88 Tonnen Salz. Dieses Salz wird in ähnlicher Form auch als Düngemittel verwendet und im Maßstab von 100 Millionen Tonnen weltweit gehandelt.</p>
<p><strong>So wird konzentrierte Sonnenstrahlung zu Wärme und Strom<br />
</strong>Die Testanlage arbeitet mit Parabolrinnen-Kollektoren – also speziellen, gebogenen Spiegeln, die in zwei langen Reihen hintereinanderstehen. Sie haben eine Gesamtlänge von fast 700 Metern und fokussieren die Sonnenstrahlung auf eine Rohrleitung in der Mitte der Rinnen. In der Rohrleitung befindet sich ein Wärmeträger-Medium – in diesem Fall flüssiges Salz. Es nimmt die Wärme aus der gebündelten Sonnenstrahlung auf und transportiert sie weiter. Diese Wärme lässt sich nutzen, um Wasserdampf zu erzeugen. Mit dem Wasserdampf wird dann über eine Turbine ein Generator angetrieben und so Strom produziert. Alternativ kann man das Wärmeträger-Medium und damit die Wärmeenergie selbst für bis zu zwölf Stunden in großen Tanks speichern.</p>
<p>Das Solarfeld der EMSP hat eine Gesamtleistung von 3,5 Megawatt. Die vier hintereinander geschalteten Parabolrinnen-Kollektoren bilden einen sogenannten Kollektor-Loop, das kleinste Grundelement. Für kommerzielle Anlagen würden 50 bis 100 solcher Kollektor-Loops miteinander verbunden, um die benötigte Energie bereitzustellen.</p>
<p><strong>Regelbare erneuerbare Energie – Solarthermie macht es möglich</strong><br />
Aktuell sind die Kosten für Strom aus Solarthermie höher als aus Fotovoltaik. Allerdings haben solarthermische Kraftwerke aufgrund ihres integrierten Wärmespeichers einen entscheidenden Vorteil: Sie funktionieren auch bei Bewölkung und nachts. Damit sind sie eine der bisher wenigen Optionen, um erneuerbare Energie konstant und regelbar bereitzustellen. In entsprechend sonnenreichen Gebieten könnten sie deshalb in Zukunft zur Sicherung der Grundlast beitragen – als nachhaltige Alternative zu Gas-, Kohle- oder Kernkraftwerken.</p>
<p>In Deutschland werden solarthermische Kraftwerke was die Stromerzeugung betrifft auf absehbare Zeit nicht rentabel sein. Die Technologie stellt allerdings eine interessante Perspektive dar, die Industrie – zum Beispiel im Lebensmittelbereich – auch in Deutschland mit Prozesswärme aus erneuerbaren Quellen zu versorgen und so zur Wärmewende beizutragen. Solche Anlagen wären dann eher kleiner dimensioniert und würden auf dem Gelände der Unternehmen aufgebaut.</p>
<p><strong>Projektpartner und Förderung:</strong><br />
Das DLR-Institut für Solarforschung leitet das Konsortium und hat die Planung, konzeptionelle Auslegung und Qualifizierung des Kollektorenfelds verantwortet. Zudem begleitet es den wissenschaftlichen Versuchsbetrieb. Die Universität Évora ist Eigentümerin der Testanlage Évora Molten Salt Platform und unterstützt Aufbau sowie Betrieb der Anlageninfrastruktur mit Betriebspersonal und wissenschaftlichen Mitarbeitenden. Zu den Industriepartnern zählen die Unternehmen TSK Flagsol, YARA, Rioglass, Steinmüller Engineering, eltherm und RWE.</p>
<p>Die Arbeiten auf der Testanlage finden im Rahmen des Forschungsprojekts HPS2 (High Performance Solar 2) statt. Es wird gefördert vom deutschen Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK), dem portugiesischen FCT – Fundação para a Ciência e Tecnologia und dem Programa Operacional Regional do Alentejo.</p>
<p>Quelle: DLR</p><p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2022/einmalige-testanlage-emsp-eingeweiht-salz-macht-solarthermie-kostenguenstiger/" target="_blank">Einmalige Testanlage EMSP eingeweiht: Salz macht Solarthermie kostengünstiger</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>NABU-Positionspapier zu Solarparks: Sonne nutzen aber richtig</title>
		<link>https://neues-energiezeitalter.de/2022/nabu-positionspapier-zu-solarparks-sonne-nutzen-aber-richtig/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[neues-energiezeitalter]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Apr 2022 15:25:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erneuerbare Energien]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://neues-energiezeitalter.de/?p=2500</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Bundesregierung hat sich den schnelleren Ausbau der Erneuerbaren Energien auf die Fahnen geschrieben. Gelingen soll das mit Hilfe des Osterpakets, dass am Mittwoch im Kabinett beschlossen werden soll. Ein Baustein dabei: höhere Ausbauziele für Photovoltaik. Das Vorhaben der Bundesregierung bewertet der NABU grundsätzlich als positiv. Notwendig sind nun schnelle konkrete Schritte für mehr Solaranlagen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2022/nabu-positionspapier-zu-solarparks-sonne-nutzen-aber-richtig/" target="_blank">NABU-Positionspapier zu Solarparks: Sonne nutzen aber richtig</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bundesregierung hat sich den schnelleren Ausbau der Erneuerbaren Energien auf die Fahnen geschrieben. Gelingen soll das mit Hilfe des Osterpakets, dass am Mittwoch im Kabinett beschlossen werden soll. Ein Baustein dabei: höhere Ausbauziele für Photovoltaik. <span id="more-2500"></span></p>
<p>Das Vorhaben der Bundesregierung bewertet der NABU grundsätzlich als positiv. Notwendig sind nun schnelle konkrete Schritte für mehr Solaranlagen auf versiegelten Flächen und besonders auf den vielen ungenutzten Dächern. Den Fahrplan für mehr Solardächer bleibt das zuständige Bundesbauministerium bisher schuldig. Aus Sicht des NABU müssen hierzu noch in diesem Sommer Maßnahmen beschlossen werden, die den Solar-Booster für öffentliche und private Gebäude auslösen.</p>
<p>Bei den Solarparks in der Fläche ist mehr Bewegung erkennbar. Wie sie im Einklang mit der Natur gebaut werden können und dass Synergieeffekte möglich sind, zeigt der Umweltverband in seinem heute veröffentlichten Positionspapier „Solarparks naturverträglich ausbauen&#8220;.</p>
<p>NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger: &#8222;Solarparks können einen wichtigen und naturverträglichen Beitrag zu einer unabhängigen Energieerzeugung liefern. Das ambitionierte Ausbauziel der Bundesregierung sollte mit Bedacht umgesetzt werden, damit die Energiewende vorankommt. Gleichzeitig muss klar sein, dass solche Anlagen auch immer einen Eingriff in die Landschaft darstellen und natürliche Lebensräume beeinträchtigen können.&#8220;</p>
<p>Durch eine naturverträgliche Standortwahl und Ausgestaltung der Anlagen lassen sich Nachteile vermeiden oder zumindest erheblich reduzieren. Dazu gehören neben ausreichend großen Abständen zwischen den Modulen auch Gestaltungsmaßnahmen wie Gehölzinseln, Teiche oder Steinhaufen. Durchlässe im Zaun können unter anderem Feldhasen einen Zugang bieten. Korridore innerhalb großer Solarparks lassen größere Tiere wie Rotwild weiter wandern.</p>
<p>Aus Sicht des NABU bieten Solarparks auch die Chance, die Artenvielfalt und damit die Biodiversität auf zuvor artenarmen Flächen zu erhöhen. Das gilt insbesondere dann, wenn die im Positionspapier zugrunde gelegten Kriterien berücksichtigt werden. Beispielsweise bieten in einer zersiedelten und intensiv genutzten Landschaft Solarparks der Natur im Vergleich zu anderen Nutzungen wie etwa dem Anbau von Energiepflanzen wie Mais mehrere Vorteile.</p>
<p>&#8222;Dass in Solarparks auf Düngemittel und Pestizide verzichtet wird, ist positiv für die Artenvielfalt. Generell sollten für den Bau Offenlandstandorte ohne ökologischen Mehrwert bevorzugt werden&#8220;, erläutert NABU-Energieexpertin Tina Mieritz. &#8222;Die meisten Schutzgebiete sowie Wälder, Gewässer und intakte Moore sollten nicht in dieser Form genutzt werden.&#8220;</p>
<p>Das gilt insgesamt für die Vorschläge im Osterpaket für den Ausbau der erneuerbaren Energien. Klimaschutz und Naturschutz dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Der beschleunigte Ausbau muss daher zwingend auf konfliktarme Standorte sowie versiegelte Flächen gelenkt werden, um Hotspots für die Biodiversität künftig von erneuerbaren Energien freizuhalten.</p>
<p>Quelle: NABU</p><p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2022/nabu-positionspapier-zu-solarparks-sonne-nutzen-aber-richtig/" target="_blank">NABU-Positionspapier zu Solarparks: Sonne nutzen aber richtig</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gut gestaltete Solarparks sind Win-Win für Natur und Klima</title>
		<link>https://neues-energiezeitalter.de/2022/gut-gestaltete-solarparks-sind-win-win-fuer-natur-und-klima/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[neues-energiezeitalter]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Feb 2022 17:06:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Solarenergie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://neues-energiezeitalter.de/?p=2505</guid>

					<description><![CDATA[<p>Anlässlich des gemeinsamen Eckpunktepapiers „Ausbau der Photovoltaik auf Freiflächen im Einklang mit landwirtschaftlicher Nutzung und Naturschutz“ des Wirtschafts-, Umwelt- und Landwirtschaftsministeriums äußert sich NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller: „Der gemeinsame Vorstoß der drei Ressorts für Kriterien mit denen die Sonnenenergie in der Fläche genutzt werden kann, geht genau in die richtige Richtung. Photovoltaik ist eine der tragenden Säulen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2022/gut-gestaltete-solarparks-sind-win-win-fuer-natur-und-klima/" target="_blank">Gut gestaltete Solarparks sind Win-Win für Natur und Klima</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Anlässlich des gemeinsamen Eckpunktepapiers „Ausbau der Photovoltaik auf Freiflächen im Einklang mit landwirtschaftlicher Nutzung und Naturschutz“ des Wirtschafts-, Umwelt- und Landwirtschaftsministeriums äußert sich NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller: „Der gemeinsame Vorstoß der drei Ressorts für Kriterien mit denen die Sonnenenergie in der Fläche genutzt werden kann, geht genau in die richtige Richtung. Photovoltaik ist eine der tragenden Säulen in der Energiewende. Nicht nur Dachflächen, Randstreifen und versiegelte Flächen müssen zwingend für die Stromerzeugung genutzt werden.</p>
<p>Entscheidend sind die gute Ausgestaltung und Planung eines Solarparks. Mit den richtigen Kriterien können Flächen naturschutzfachlich aufgewertet werden. Gleichzeitig wird so etwas für den Klimaschutz getan. Wenn darüber hinaus die Erträge aus Solarparks genutzt werden, um entwässerte Moorböden wiederzuvernässen, werden auch noch die für den Klimaschutz so wichtigen Senken gestärkt.“</p>
<p>Quelle: NABU</p><p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2022/gut-gestaltete-solarparks-sind-win-win-fuer-natur-und-klima/" target="_blank">Gut gestaltete Solarparks sind Win-Win für Natur und Klima</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>BMU fördert umweltfreundliche und effiziente Produktion von organischen Solarzellen</title>
		<link>https://neues-energiezeitalter.de/2021/bmu-foerdert-umweltfreundliche-und-effiziente-produktion-von-organischen-solarzellen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[neues-energiezeitalter]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Nov 2021 19:27:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Solarenergie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://neues-energiezeitalter.de/?p=2509</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Rita Schwarzelühr-Sutter, hat heute im baden-württembergischen Herbolzheim einen Förderscheck an die ROWO Coating Gesellschaft für Beschichtung mbH übergeben. Das Bundesumweltministerium fördert ein innovatives Verfahren für die umweltfreundliche und effiziente Produktion von Elektrodenfolien für organische Solarzellen mit rund 1,6 Millionen Euro aus dem Umweltinnovationsprogramm. Mit dem neuartigen Fertigungsverfahren, das am Standort Herbolzheim [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2021/bmu-foerdert-umweltfreundliche-und-effiziente-produktion-von-organischen-solarzellen/" target="_blank">BMU fördert umweltfreundliche und effiziente Produktion von organischen Solarzellen</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Rita Schwarzelühr-Sutter, hat heute im baden-württembergischen Herbolzheim einen Förderscheck an die ROWO Coating Gesellschaft für Beschichtung mbH übergeben. Das Bundesumweltministerium fördert ein innovatives Verfahren für die umweltfreundliche und effiziente Produktion von Elektrodenfolien für organische Solarzellen mit rund 1,6 Millionen Euro aus dem Umweltinnovationsprogramm. Mit dem neuartigen Fertigungsverfahren, das am Standort Herbolzheim erstmalig einsetzt wird, können nicht nur seltene Schwermetalle wie Indium ersetzt werden. Durch das neuartige Schichtsystem kann außerdem der Energiebedarf des Beschichtungsprozesses um über 60 Prozent gegenüber herkömmlichen Verfahren veringert werden.  Bei einer Produktion von rund 215.000 Quadratmeter Folie können so knapp 450 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart werden. Organische Solarfolien sind im Vergleich zu herkömmlichen Solarmodulen vergleichsweise günstig und flexibel einsetzbar. Es wird ein hohes Wachstumspotential in den kommenden Jahren erwartet.<span id="more-2509"></span></p>
<p>Rita Schwarzelühr-Sutter, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium: „Der beherzte Ausbau der erneuerbaren Energien ist die zentrale Maßnahme im Kampf gegen die Klimakrise. Innovative Verfahren können dabei helfen, die Produktion der Solaranlagen selbst umweltverträglicher zu machen. Das von uns geförderte Projekt  ist ein Durchbruch für die umweltfreundliche und effiziente Produktion von Elektrodenfolien und hat Modellcharakter auch für andere Beschichtungsverfahren. Das neue Verfahren spart Material, ermöglicht den Verzicht auf seltene Schwermetalle und schützt das Klima, weil weniger CO2 ausgestoßen wird. “</p>
<p>Bisher wurde die transparente, leitfähige Schicht von Elektrodenfolien auf Basis des seltenen Schwermetalls Indium hergestellt. Das Aufbringen des Schichtsystems auf die Trägerfolie erforderte verschiedene Durchgänge. Dank des neuen Anlagenkonzepts kann die Beschichtung zukünftig in einem Arbeitsschritt erfolgen. Auf den Einsatz seltener Schwermetalle kann verzichtet werden. Der Materialverbrauch für die Beschichtung reduziert sich um mehr als die Hälfte bei deutlich verbesserter Effizienz.</p>
<p>Das Vorhaben ist ein Durchbruch für die umweltfreundliche und effiziente Produktion von Elektrodenfolien. Bei erfolgreichem Projektverlauf hat das Verfahren Modellcharakter für das Aufbringen transparenter und leitfähiger Schichten. Es kann auch auf andere Produkte, zum Beispiel Flachbildschirme, übertragen werden. Mit dem Umweltinnovationsprogramm wird die erstmalige, großtechnische Anwendung dieser innovativen Technologie gefördert.</p>
<p>Weitere Informationen zum Förderprogramm und zum Vorhaben finden Sie unter: <a href="http://www.umweltinnovationsprogramm.de/projekte">http://www.umweltinnovationsprogramm.de/projekte</a></p>
<p>Quelle: BMU</p><p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2021/bmu-foerdert-umweltfreundliche-und-effiziente-produktion-von-organischen-solarzellen/" target="_blank">BMU fördert umweltfreundliche und effiziente Produktion von organischen Solarzellen</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>„Deutschland endlich wieder klar auf dem Weg zum solaren Energiezeitalter&#8220;</title>
		<link>https://neues-energiezeitalter.de/2021/deutschland-endlich-wieder-klar-auf-dem-weg-zum-solaren-energiezeitalter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[neues-energiezeitalter]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Nov 2021 16:29:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erneuerbare Energien]]></category>
		<category><![CDATA[Solarenergie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://neues-energiezeitalter.de/?p=2512</guid>

					<description><![CDATA[<p>In einer Stellungnahme äußert sich die Europäische Vereinigung für Erneuerbare Energien, EUROSOLAR e.V. zum energiepolitischen Kapitel des Koalitionsvertrages. Die von Hermann Scheer 1988 gegründete Vereinigung sieht mit dem Koalitionsvertrag „Deutschland endlich wieder klar auf dem Weg zum solaren Energiezeitalter&#8220;. Als positiv wertet EUROSOLAR besonders die Energieziele 80 Prozent Strom aus Erneuerbaren Energien bis zum Jahr [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2021/deutschland-endlich-wieder-klar-auf-dem-weg-zum-solaren-energiezeitalter/" target="_blank">„Deutschland endlich wieder klar auf dem Weg zum solaren Energiezeitalter"</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In einer Stellungnahme äußert sich die Europäische Vereinigung für Erneuerbare Energien, EUROSOLAR e.V. zum energiepolitischen Kapitel des Koalitionsvertrages. Die von Hermann Scheer 1988 gegründete Vereinigung sieht mit dem Koalitionsvertrag „Deutschland endlich wieder klar auf dem Weg zum solaren Energiezeitalter&#8220;. Als positiv wertet EUROSOLAR besonders die Energieziele 80 Prozent Strom aus Erneuerbaren Energien bis zum Jahr 2030, 200 GW Photovoltaik bis zum Jahr 2030 und 2% des Bundesgebiets für Windenergie. Auch die im Koalitionsvertrag angekündigte Möglichkeit zur Ausschöpfung der sog. De-minimis-Regelung stellt EUROSOLAR heraus. Damit können Energiegenossenschaften, Stadtwerke und KMU ohne Beteiligung am kostspieligen und bürokratischen Vergabeverfahren kleine Wind- und Solarparks schnell realisieren.<span id="more-2512"></span></p>
<p>Sorgenvoll blickt EUROSOLAR diesbezüglich auf die Beibehaltung der Ausschreibungsverfahren und das Festhalten an der Beihilfekontrolle durch die EU-Kommission anstatt das EEG endlich wieder – wie ursprünglich – beihilfefrei auszugestalten. Auch mahnt EUROSOLAR eine schnelle gesetzliche Umsetzung der im Koalitionsvertrag vereinbarten Vorhaben an, da sonst zum Beispiel ein Fadenriss bei PV-Dachanlagen mit geringem Potenzial zur Eigenversorgung im Gebäude drohe. Die &#8222;schikanöse Vergütungsabsenkung durch den atmenden Deckel&#8220; muss aus Sicht von EUROSOLAR sofort beendet werden.</p>
<p>Die vollständige Stellungnahme finden Sie unter folgendem Link: <a href="https://www.eurosolar.de/2021/11/25/eurosolar-zum-ampel-koalitionsvertrag-deutschland-endlich-wieder-klar-auf-dem-weg-zum-solaren-energiezeitalter/">https://www.eurosolar.de/2021/11/25/eurosolar-zum-ampel-koalitionsvertrag-deutschland-endlich-wieder-klar-auf-dem-weg-zum-solaren-energiezeitalter/</a></p>
<p>Quelle: EUROSOLAR e.V.</p><p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2021/deutschland-endlich-wieder-klar-auf-dem-weg-zum-solaren-energiezeitalter/" target="_blank">„Deutschland endlich wieder klar auf dem Weg zum solaren Energiezeitalter"</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Forschung für günstigeren Solarstrom</title>
		<link>https://neues-energiezeitalter.de/2021/forschung-fuer-guenstigeren-solarstrom/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[neues-energiezeitalter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Oct 2021 15:33:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<category><![CDATA[Solarenergie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://neues-energiezeitalter.de/?p=2515</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ingenieurinnen und Ingenieure des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben einen wichtigen Schritt zur Nutzung von geschmolzenem Salz, als Wärmeträger in Parabolrinnen-Solarkraftwerken gemacht. Gemeinsam mit der Universität Évora und Industriepartnern hat ein Team des DLR-Instituts für Solarforschung erstmalig das Solarfeld der Parabolrinnen-Testanlage Évora in Portugal mit Salzschmelze in Betrieb genommen. Die innovative Technologie [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2021/forschung-fuer-guenstigeren-solarstrom/" target="_blank">Forschung für günstigeren Solarstrom</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ingenieurinnen und Ingenieure des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben einen wichtigen Schritt zur Nutzung von geschmolzenem Salz, als Wärmeträger in Parabolrinnen-Solarkraftwerken gemacht. Gemeinsam mit der Universität Évora und Industriepartnern hat ein Team des DLR-Instituts für Solarforschung erstmalig das Solarfeld der Parabolrinnen-Testanlage Évora in Portugal mit Salzschmelze in Betrieb genommen. Die innovative Technologie trägt dazu bei, dass die Kosten von solarthermischen Kraftwerken weiter sinken. Mit ihren integrierten Speichern sind solarthermische Kraftwerke die einzige Technologie, die rund um die Uhr große Mengen von Solarstrom erzeugen kann.</p>
<p><strong>Salz statt Öl als Wärmeträgermaterial für höhere Wirkungsgrade<br />
</strong>Kommerzielle Parabolrinnenkraftwerke auf heutigem Stand der Technik nutzen ein spezielles Thermoöl als Wärmeträgermedium. Das Öl nimmt von Spiegeln konzentrierte Solarstrahlung auf, wandelt diese in Wärme um und leitet sie über Rohrleitungen an einen Wärmespeicher oder eine Dampfturbine zur Stromerzeugung weiter. Der mit Salzschmelze gefüllte Wärmespeicher kann die Wärme bei Temperaturen von bis zu 560 Grad Celsius für eine Dauer von zwölf Stunden vorhalten und bei steigender Stromnachfrage wieder abgeben. Für das Übertragen der Wärme vom Öl in den Speicher benötigt das Kraftwerk Wärmetauscher. Dabei geht jedoch ein Teil der Wärmeenergie für die spätere Umwandlung in Strom verloren. Zudem begrenzt die maximal mögliche Einsatztemperatur des Öls von etwa 400 Grad Celsius den Wirkungsgrad der Energieumwandlung. Forschung und Industrie suchen daher nach Wegen, die Temperaturen in Solarkraftwerken weiter zu erhöhen, um so die Kosten der Stromerzeugung zu senken.</p>
<p>Eine vielversprechende Möglichkeit, die Temperaturen in Parabolrinnenkraftwerken zu erhöhen, ist die Nutzung von Salzschmelze nicht nur als Wärmespeichermedium, sondern auch als Wärmetransportmedium im Kollektorfeld. Je nach Zusammensetzung der Salzschmelze kann sie mit bis zu 565 Grad Celsius deutlich höhere Temperaturen aufnehmen als Thermoöl. Ein weiterer Vorteil: Die Speicher können direkt mit der Salzschmelze aus dem Solarfeld befüllt werden und der bisher erforderliche Wärmetauscher entfällt.</p>
<p>Eine technische Herausforderung bei der Nutzung von Salzschmelze als Wärmeträgerfluid ist die Begleitheizung aller Rohrleitungen: Damit die heiße Salzschmelze bei Befüllung der Anlage nicht erstarrt, müssen elektrische Begleitheizungen alle salzführenden Bauteile vorheizen.</p>
<p><strong>Erstbefüllung und Testbetrieb der Anlage bei 300 Grad Celsius erfolgreich<br />
</strong>Ausgehend von einer Starttemperatur von 300 Grad Celsius wollen die Ingenieure und Ingenieurinnen die Betriebstemperatur sukzessive auf 500 Grad Celsius erhöhen. Höhere Temperaturen im Solarfeld ermöglichen höhere Wirkungsgrade bei der Umwandlung von Sonnenenergie in Wärme und von Wärme in Strom, wodurch die Stromgestehungskosten sinken.</p>
<p>Dr. Jana Stengler, Leiterin der Gruppe Fluidsysteme im DLR-Institut für Solarforschung, sagte zu den Ergebnissen des ersten Tests: „Wir sind sehr zufrieden mit dem Verlauf der ersten Befüllung. Nun ist das nächste Ziel, Betriebserfahrung zu sammeln, um Schritt für Schritt alle weiteren Komponenten mit Salzschmelze zu befüllen, den Regelbetrieb und auch kritische Betriebssituationen zu erproben.“</p>
<p><strong>Förderer und Projektbeteiligte</strong><br />
Das Forschungsprojekt ist Bestandteil des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) geförderten Forschungsprojektes &#8222;High Performance Solar 2“. Begleitet wird das Projekt dabei durch den Projektträger Jülich PtJ. Neben dem DLR sind TSK Flagsol, YARA, Rioglass, Steinmüller Engineering, eltherm und RWE am Projekt beteiligt. Die Universität Évora als Eigentümer der Évora Molten Salt Platform (EMSP) unterstützt den Aufbau und Betrieb der Anlageninfrastruktur mit Betriebspersonal und wissenschaftlichen Mitarbeitern.</p>
<p>Quelle: DLR</p><p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2021/forschung-fuer-guenstigeren-solarstrom/" target="_blank">Forschung für günstigeren Solarstrom</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Größte Solarthermieanlage Deutschlands mit BMU-Förderung in Ludwigsburg in Betrieb genommen</title>
		<link>https://neues-energiezeitalter.de/2021/groesste-solarthermieanlage-deutschlands-mit-bmu-foerderung-in-ludwigsburg-in-betrieb-genommen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[neues-energiezeitalter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Jun 2021 15:36:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Solarthermie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://neues-energiezeitalter.de/?p=2517</guid>

					<description><![CDATA[<p>Auf dem Römerhügel in Ludwigsburg-Kornwestheim steht die größte Solarthermieanlage Deutschlands. Das Projekt „SolarHeatGrid“ wurde zwischen 2017 und 2020 vom Bundesumweltministerium mit ca. zehn Millionen Euro im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert. Rita Schwarzelühr-Sutter, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, hat heute das solare Modellprojekt besichtigt. Rita Schwarzelühr-Sutter: „Das A und O beim Klimaschutz ist die Energiewende. Nur mit [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2021/groesste-solarthermieanlage-deutschlands-mit-bmu-foerderung-in-ludwigsburg-in-betrieb-genommen/" target="_blank">Größte Solarthermieanlage Deutschlands mit BMU-Förderung in Ludwigsburg in Betrieb genommen</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Auf dem Römerhügel in Ludwigsburg-Kornwestheim steht die größte Solarthermieanlage Deutschlands. Das Projekt „SolarHeatGrid“ wurde zwischen 2017 und 2020 vom Bundesumweltministerium mit ca. zehn Millionen Euro im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert. Rita Schwarzelühr-Sutter, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, hat heute das solare Modellprojekt besichtigt.<span id="more-2517"></span></p>
<p>Rita Schwarzelühr-Sutter: „Das A und O beim Klimaschutz ist die Energiewende. Nur mit einem energischen Ausbau der Erneuerbaren Energien können wir die Klimaneutralität im Jahr 2045 erreichen. Die allein von ihrer Größe schon beeindruckende Solarthermieanlage in Ludwigsburg ist ein Modellprojekt mit Leuchtturmcharakter. Sie ist Vorbild für die kommunale Energie- und Wärmeversorgung der Zukunft. Dem ganzen Projektteam gilt mein größter Respekt. “</p>
<p>Die Solarthermieanlage ist seit einem Jahr in Betrieb. Die Fernwärmeerzeugung aus Sonneneinstrahlung erfolgt durch 1.088 Kollektoren auf 14.800 qm mit einer Spitzenleistung von bis zu neun Megawatt. In den Kollektoren wird das Wärmeträgermedium auf bis zu 90 Grad erhitzt und die Wärme mithilfe eines Wärmetauschers in das Fernwärmenetz eingespeist.</p>
<p>Seit 2016 fördert und initiiert das Bundesumweltministerium unter dem Dach der NKI in ganz Deutschland kommunale Klimaschutz-Modellprojekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Aktuell werden 34 investive Klimaschutzprojekte mit einem Fördervolumen von rund 100 Millionen Euro umgesetzt. Projektskizzen können in diesem Jahr vom 1. September bis 31. Oktober eingereicht werden. Aus den innerhalb eines Antragsfensters eingereichten Projektskizzen werden die besten Projekte ausgewählt und zur Antragstellung aufgefordert.</p>
<p>Weitere Informationen zum Förderaufruf Kommunale Klimaschutz-Modellprojekte stehen unter <a href="https://www.klimaschutz.de/modellprojekte">https://www.klimaschutz.de/modellprojekte</a> zur Verfügung.</p>
<p>Quelle: BMU</p><p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2021/groesste-solarthermieanlage-deutschlands-mit-bmu-foerderung-in-ludwigsburg-in-betrieb-genommen/" target="_blank">Größte Solarthermieanlage Deutschlands mit BMU-Förderung in Ludwigsburg in Betrieb genommen</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bundesumweltministerium fördert innovative Agro-Photovoltaik</title>
		<link>https://neues-energiezeitalter.de/2021/bundesumweltministerium-foerdert-innovative-agro-photovoltaik/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[neues-energiezeitalter]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Jun 2021 10:37:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erneuerbare Energien]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://neues-energiezeitalter.de/?p=2541</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Bundesumweltministerium fördert mit mehr als 400.000 Euro eine innovative Agro-Photovoltaikanlage des Unternehmens Steinicke im niedersächsischen Lüchow. Mit dem Pilotprojekt sollen Agrarflächen sowohl zur Lebensmittelerzeugung als auch darüberliegend zur Stromgewinnung durch Photovoltaik genutzt werden. Jährlich sollen durch die Anlage 756.000 Kilowattstunden Strom erzeugt werden, mehr als zehn Prozent oberhalb einer konventionellen Photovoltaikanlage gleicher Leistung. Jochen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2021/bundesumweltministerium-foerdert-innovative-agro-photovoltaik/" target="_blank">Bundesumweltministerium fördert innovative Agro-Photovoltaik</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Bundesumweltministerium fördert mit mehr als 400.000 Euro eine innovative Agro-Photovoltaikanlage des Unternehmens Steinicke im niedersächsischen Lüchow. Mit dem Pilotprojekt sollen Agrarflächen sowohl zur Lebensmittelerzeugung als auch darüberliegend zur Stromgewinnung durch Photovoltaik genutzt werden. Jährlich sollen durch die Anlage 756.000 Kilowattstunden Strom erzeugt werden, mehr als zehn Prozent oberhalb einer konventionellen Photovoltaikanlage gleicher Leistung. Jochen Flasbarth, Staatssekretär im Bundesumweltministerium, übergibt heute den Förderbescheid aus dem BMU-Umweltinnovationsprogramm bei seinem Besuch des Unternehmens Steinicke &#8211; Haus der Hochlandgewürze GmbH in Lüchow.<span id="more-2541"></span></p>
<p>Umweltstaatssekretär Jochen Flasbarth: „Auf dem Weg zur Klimaneutralität 2045 benötigen wir deutlich mehr Erneuerbare Energien. Beim Ausbau der Erneuerbaren Energien brauchen wir viel mehr Kreativität, wie wir Nutzungskonflikte bei den verfügbaren Flächen auflösen können. Deshalb ist die Erprobung von Mehrfachnutzungen von landwirtschaftlicher Produktion und darüberliegender Photovoltaik eine innovative Lösung mit viel Zukunftspotenzial. Bei dem Vorhaben der Steinicke GmbH wird die Agro-Photovoltaik erstmals in großtechnischem Maßstab umgesetzt. Das ist eine Win-Win-Situation für das Klima, für eine zukunftsfähige Landwirtschaft und die Lebensmittelerzeugung.“</p>
<p>Konventionelle Freiflächen-Photovoltaikanlagen werden bodennah erichtet. Die bebaute Fläche ist dann für eine andere Verwendung, wie z.B. die landwirtschaftliche Nutzung, nicht mehr geeignet. Um diesen Flächenkonflikt aufzulösen, plant das Unternehmen die erstmalige Errichtung einer Agro-Photovoltaikanlage (APV) in großtechnischem Maßstab. Eine höhere Aufständerung und größere Reihenabstände zwischen den einzelnen Modulen ermöglichen es, die Fläche zusätzlich für die landwirtschaftliche Bestellung auch mit landwirtschaftlichen Maschinen zu nutzen. Hierzu sollen auch neue  Anbauverfahren zum Einsatz kommen.</p>
<p>Außerdem verfügt die Agro-Photovoltaikanlage über zweiseitige Zellen, die das einfallende Licht nicht nur über die Vorder-, sondern auch über die Rückseite nutzen, und erzeugt so im Vergleich zu konventionellen Photovoltaikanlagen einen höheren Stromertrag. Der  Strom soll für den Eigenbedarf, wie z.B. den Trocknungsprozess, eingesetzt werden. Darüber hinaus wird der Boden unter den Modulen von diesen beschattet, was weitere positive Effekte mit sich bringt, zum Beispiel den Erhalt der Bodenfeuchtigkeit und die Verringerung der Erosion und des Wasserverbrauchs. Unterhalb der PV-Anlage entsteht so eine Bodenstruktur mit günstigem Mikroklima, was einen Beitrag für eine umwelt- und klimafreundliche und damit zukunftsfähige Landwirtschaft darstellt.</p>
<p><strong>Über das Umweltinnovationsprogramm:</strong><br />
Mit dem Umweltinnovationsprogramm wird die erstmalige, großtechnische Anwendung einer innovativen Technologie gefördert. Das Vorhaben muss über den Stand der Technik hinausgehen und sollte Demonstrationscharakter haben. Weitere Informationen zum Förderprogramm unter: <a href="http://www.umweltinnovationsprogramm.de">http://www.umweltinnovationsprogramm.de</a></p>
<p>Quelle: BMU</p><p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2021/bundesumweltministerium-foerdert-innovative-agro-photovoltaik/" target="_blank">Bundesumweltministerium fördert innovative Agro-Photovoltaik</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Heute eingeweihtes Solarkraftwerk versorgt rund 380.000 Haushalte mit Strom</title>
		<link>https://neues-energiezeitalter.de/2021/heute-eingeweihtes-solarkraftwerk-versorgt-rund-380-000-haushalte-mit-strom/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[neues-energiezeitalter]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Jun 2021 13:57:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Solarthermie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://neues-energiezeitalter.de/?p=2519</guid>

					<description><![CDATA[<p>Heute wird das erste solarthermische Kraftwerk Südamerikas eingeweiht. Das innovative Kraftwerk ermöglicht eine Erzeugung von grünem Strom rund um die Uhr und kann damit rund 380.000 Haushalte versorgen. Zudem spart es jährlich ca. 870.000 Tonnen CO2 ein und leistet damit einen wichtigen Beitrag für den globalen Klimaschutz und zur Erreichung der chilenischen Klimaschutzziele. Das Bundesumweltministerium hat [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2021/heute-eingeweihtes-solarkraftwerk-versorgt-rund-380-000-haushalte-mit-strom/" target="_blank">Heute eingeweihtes Solarkraftwerk versorgt rund 380.000 Haushalte mit Strom</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Heute wird das erste solarthermische Kraftwerk Südamerikas eingeweiht. Das innovative Kraftwerk ermöglicht eine Erzeugung von grünem Strom rund um die Uhr und kann damit rund 380.000 Haushalte versorgen. Zudem spart es jährlich ca. 870.000 Tonnen CO2 ein und leistet damit einen wichtigen Beitrag für den globalen Klimaschutz und zur Erreichung der chilenischen Klimaschutzziele. Das Bundesumweltministerium hat im Rahmen der Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI) über die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und die KfW-Bank einen bedeutenden Beitrag zur Verwirklichung des „Cerro Dominador“ Solarthermiekraftwerks geleistet.<span id="more-2519"></span></p>
<p>Bundesumweltministerin Svenja Schulze: „Als erstes Solarthermie-Kraftwerk in Südamerika ist ‚Cerro Dominador‘ ein Leuchtturm für die ganze Region. Ich hoffe, dass noch weitere solche Kraftwerke gebaut werden, um die großen Potenziale der Sonnenenergie zu nutzen. Chile geht heute einen weiteren großen Schritt in eine klimaneutrale Zukunft.“</p>
<p>Das Projekt Cerro Dominador befindet sich in Chiles Atacamawüste. Hier herrschen unter anderem dank der hohen Solareinstrahlung ausgezeichnete Bedingungen für Solarkraftwerke mit konzentrierender Solartechnologie (CSP) bietet. Bei dieser Technologie wird mithilfe von Spiegeln gebündeltes Sonnenlicht auf einen hohen Turm reflektiert, um dort füssige Salze zu erhitzen. Die von den Salzen aufgenommene Wärme wird gespeichert und zur Stromerzeugung über eine Dampfturbine genutzt. Der innovative Flüssigsalzspeicher ermöglicht den Betrieb der Anlage auch ohne direkte Sonneneinstrahlung – somit kann das CSP-Kraftwerk auch nachts und an den wenigen bewölkten Tagen in der Atacamawüste, täglich 24 Stunden lang ca. 110 MW Strom erzeugen. Dank der hervorragenden Einstrahlungsbedingungen im Norden Chiles konnte sich das Solarkraftwerk in einer technologieneutralen Ausschreibung für langfristige Stromlieferverträge gegen Kohle und Gas kommerziell durchsetzen.</p>
<p>Das Bundesumweltministerium hat die Entwicklung der Anlage durch die Internationale Klimaschutzinitiative (IKI) unterstützt. Diese Unterstützung über die GIZ und die KfW umfasste einen Zinszuschuss und Beratung bei der Entwicklung und Umsetzung des Projektes Cerro Dominador. Die KfW hat sich mit einem Darlehen von 65 Mio. USD sowie einer Projektfinanzierung von 55 Mio. USD an dem Projekt beteiligt. Weitere Unterstützung für das Projekt kam von der Europäischen Union (15 Mio. Euro aus der Latin American Investment Facility) sowie von internationalen Finanzinstitutionen.</p>
<p>Neben dem Solarthermiekraftwerk umfasst das Projekt Cerro Dominador außerdem eine 100 MW grosse Photovoltaikanlage, die bereits 2018 in Betrieb genommen wurde.</p>
<p>Quelle: BMU</p><p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2021/heute-eingeweihtes-solarkraftwerk-versorgt-rund-380-000-haushalte-mit-strom/" target="_blank">Heute eingeweihtes Solarkraftwerk versorgt rund 380.000 Haushalte mit Strom</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
