Zum Fukushima-Jahrestag: Für eine konsequente Energiewende statt Atomkraft!

Mittwoch, 10. März 2021

Morgen jährt sich die Reaktorkatastrophe von Fukushima zum zehnten Mal. Aus diesem Anlass bekräftigen rund 50 Umweltverbände, Jugendorganisationen sowie Anti-Atom- und Anti-Kohle-Initiativen ihre Forderung nach einem sofortigen Ausstieg aus der Atomkraft und einer Wende hin zu einem erneuerbaren, klimafreundlichen Energiesystem. In einem gemeinsamen Positionspapier, das ROBIN WOOD mitinitiiert hat, stellt sich das Bündnis der von der Atomlobby verbreiteten Erzählung des „Klimaretters Atomkraft“ klar entgegen und zeigt auf: Atomkraft ist Gift für eine eine sichere und klimagerechte Zukunft!

„Atomkraft ist und bleibt tödlich und hat keinen Platz in einem sozial gerechten und ökologischen Energiesystem der Zukunft!“, sagt ROBIN WOOD-Energiereferentin Ronja Heise. „Vom Uranabbau, über den Betrieb von Atomkraftwerken bis hin zur Endlagerung –  Atomkraft beruht darauf, dass Menschen und Umwelt ausgebeutet werden. Einige wenige Unternehmen streichen die Gewinne ein, Kosten und Risiken aber werden auf die Allgemeinheit abgewälzt. Atomkraft jetzt als Klimaretter zu präsentieren, ist eine freche Lüge! Atomkraft blockiert verfügbare Investitionsmittel für den Ausbau erneuerbarer Energien und Kapazitäten im Stromnetz.“

Die Folgen der Reaktorkatastrophe in Fukushima vom 11. März 2011 sind bis heute in Japan spürbar. In Deutschland wurde damals auf Druck der Bevölkerung das Ende der Atomenergie beschlossen. Doch auch wenn hierzulande Ende 2022 die letzten Reaktoren vom Netz gehen werden, bleibt Deutschland Teil des nuklearen Systems: Die Urananreicherungsanlage in Gronau und die Brennelementefabrik in Lingen produzieren weiterhin Brennstoffe für ausländische AKW.

Das Verbändebündnis stellt klar: Deutschland muss endlich einen kompletten Atomausstieg beschließen und auch international aus der Förderung der Atomwirtschaft aussteigen. Der einzig realistische Weg zu einer sicheren und stabilen Energieversorgung der Zukunft ist und bleibt die weltweite Energiewende mit hundert Prozent Erneuerbaren Energien.

Quelle: ROBIN WOOD

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