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	<title>Bioenergie | Neues Energiezeitalter</title>
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	<description>Nachrichten rund um erneuerbare Energien</description>
	<lastBuildDate>Fri, 07 Oct 2022 18:09:28 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Bioenergie | Neues Energiezeitalter</title>
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	<item>
		<title>WWF: Akuter Handlungsbedarf besteht schon diesen Winter</title>
		<link>https://neues-energiezeitalter.de/2022/wwf-akuter-handlungsbedarf-besteht-schon-diesen-winter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[neues-energiezeitalter]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Oct 2022 18:07:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bioenergie]]></category>
		<category><![CDATA[Erneuerbare Energien]]></category>
		<category><![CDATA[Biogas]]></category>
		<category><![CDATA[Biomasse]]></category>
		<category><![CDATA[Holz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zu den Eckpunkten für eine Nationale Biomassestrategie der Bundesregierung erklärt Johann Rathke, Koordinator für Agrar- und Landnutzungspolitik beim WWF Deutschland: „Es ist höchste Zeit für eine stringente Biomassestrategie in Deutschland. Sie kommt jedoch viel zu spät für diesen Winter und die aktuellen Fragen um den Umgang mit Holz und anderer Biomasse als Energieträger. Hier besteht [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2022/wwf-akuter-handlungsbedarf-besteht-schon-diesen-winter/" target="_blank">WWF: Akuter Handlungsbedarf besteht schon diesen Winter</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Zu den Eckpunkten für eine Nationale Biomassestrategie der Bundesregierung erklärt Johann Rathke, Koordinator für Agrar- und Landnutzungspolitik beim WWF Deutschland:<span id="more-2743"></span></p>
<p>„Es ist höchste Zeit für eine stringente Biomassestrategie in Deutschland. Sie kommt jedoch viel zu spät für diesen Winter und die aktuellen Fragen um den Umgang mit Holz und anderer Biomasse als Energieträger. Hier besteht akuter Handlungsbedarf seitens der Bundesregierung.</p>
<p>Die Eckpunkte der Strategie gehen in die richtige Richtung, insbesondere bei der Nutzungshierarchie: Ernährung und die stoffliche Nutzung müssen vor der energetischen Nutzung stehen. Nicht hinreichend beachtet bleibt, dass Biomasse ein elementarer Bestandteil unserer Ökosysteme ist. So ist zum Beispiel der ökologische Wert des Waldes für den Arten-, Ressourcen- und Klimaschutz nicht ausreichend berücksichtigt. Die Holznutzung muss an die Leistungsfähigkeit des Waldes angepasst werden.&#8220;</p>
<p>Quelle: WWF</p><p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2022/wwf-akuter-handlungsbedarf-besteht-schon-diesen-winter/" target="_blank">WWF: Akuter Handlungsbedarf besteht schon diesen Winter</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ausgezeichnet: Alle Biogas-Tarife von Prokon mit Grünes Gas-Label</title>
		<link>https://neues-energiezeitalter.de/2022/ausgezeichnet-alle-biogas-tarife-von-prokon-mit-gruenes-gas-label/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[neues-energiezeitalter]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jun 2022 14:30:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bioenergie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Prokon lässt seit dem 1. Juni 2022 das gesamte Gasportfolio mit dem Grünes Gas-Label zertifizieren. Das Grünes Gas-Label ist das einzige Biogas-Siegel in Deutschland, das die ökologische Qualität von Biogas auf allen Verarbeitungsstufen überprüft – von der Substratherstellung, über die Biogas-Produktion bis hin zur Lieferung an die Endkund*innen.  „Bei der Einführung eines Gas-Produktes war es [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2022/ausgezeichnet-alle-biogas-tarife-von-prokon-mit-gruenes-gas-label/" target="_blank">Ausgezeichnet: Alle Biogas-Tarife von Prokon mit Grünes Gas-Label</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Prokon lässt seit dem 1. Juni 2022 das gesamte Gasportfolio mit dem Grünes Gas-Label zertifizieren. Das Grünes Gas-Label ist das einzige Biogas-Siegel in Deutschland, das die ökologische Qualität von Biogas auf allen Verarbeitungsstufen überprüft – von der Substratherstellung, über die Biogas-Produktion bis hin zur Lieferung an die Endkund*innen. <span id="more-2577"></span></p>
<p>„Bei der Einführung eines Gas-Produktes war es uns sehr wichtig, mit unserem Produkt die strengen Kriterien von Grünes Gas zu erfüllen und die Umweltverbände an unserer Seite zu haben&#8220;, so Frank Kalliora, Abteilungsleiter Energiehandel bei Prokon. Er ist froh über die Erweiterung der Angebotspalette der Energie-Genossenschaft um nachhaltiges Biogas. „Es passt hervorragend zu unserer Mission als nachhaltiger Produzent und Lieferant von grüner Energie.&#8220;</p>
<p>„Wir freuen uns, dass unser Biogas-Label nun die Tarife einer so starken Bewegung wie die der Prokon auszeichnet&#8220;, sagt Christian Knops, Leiter der Grünes Gas-Zertifizierung des Grüner Strom Label e.V. „Prokon ist einer der Vorreiter für genossenschaftliches Handeln in der Energiewirtschaft. Das passt mit dem ersten Biogaslabel in Deutschland gut zusammen. Unter anderem verbindet uns der unermüdliche Einsatz für eine nachhaltige und ökologische Energiezukunft, die von Akteursvielfalt gekennzeichnet ist. Und das tun wir ab jetzt gemeinsam.&#8220;</p>
<p>Die Energiegenossenschaft bietet seit dem Jahreswechsel zwei Gas-Produkte an: Prokon Biogas 10 und Prokon Biogas 100. Beide Produkte werden das Label „Grünes Gas&#8220; tragen. Mittelfristig will Prokon eigene Biogasanlagen bauen. Auch ein Produkt aus Wasserstoff ist bereits in Planung.</p>
<p>Für beide Produkte beschafft Prokon aktuell unter Auflagen für einen begrenzten Zeitraum konventionelles, vollständig klimaneutral kompensiertes Erdgas anstelle Grünes Gas-fähigem Biomethan. Hintergrund ist ein im Frühsommer 2021 in Kraft getretenes Gesetz zur Weiterentwicklung der Treibhausgasminderungs-Quote im Kraftstoffbereich. Des Weiteren führt die unsichere Versorgungslage und die damit verbundenen Preisspekulationen auf den Gasmärkten im Zuge des Krieges in der Ukraine zu einem starken Kaufanreiz für Biogas/Biomethan. Die erhöhte Nachfrage führt dazu, dass eine Deckung des Bedarfes an Grünes Gas-zertifiziertem Biogas aktuell teils nicht möglich oder preislich unzumutbar ist.</p>
<p>Durch Vermeidungszertifikate wird das Gas bei Prokon klimaneutral gestellt und der Ausbau von Windenergie in Indien vorangetrieben. Zusätzlich fördert Prokon auch mit einem festen Betrag pro Kilowattstunde Energiewende-Projekte nach Kriterien des Grüner Strom Label e.V. Dies passt zur Geschichte und dem Auftrag von Prokon: Dem Ausbau der Windenergie und der Förderung der Energiewende.</p>
<p>Weitere Informationen zu den neuen Biogas-Tarifen von Prokon unter <a href="http://www.prokon.net/strom-gas/biogas">www.prokon.net/strom-gas/biogas</a></p>
<p>Quelle: Grüner Strom Label e.V.</p><p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2022/ausgezeichnet-alle-biogas-tarife-von-prokon-mit-gruenes-gas-label/" target="_blank">Ausgezeichnet: Alle Biogas-Tarife von Prokon mit Grünes Gas-Label</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Enormes Ausbaupotenzial grüner Energien in Down Under erschließe</title>
		<link>https://neues-energiezeitalter.de/2022/enormes-ausbaupotenzial-gru%cc%88ner-energien-in-down-under-erschliesse/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[neues-energiezeitalter]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Jun 2022 10:46:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bioenergie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der weltweit führende Spezialist für den Bau und Betrieb von Biogas- und Biomethananlagen, WELTEC BIOPOWER, hat im Mai 2022 einen Kooperationsvertrag mit dem australischen Unternehmen Enscope abgeschlossen. Das gemeinsame Ziel besteht darin, in Australien Komplettlösungen von der Anlagenplanung bis zur schlüsselfertigen Ausführung anzubieten. „Mit Enscope, dessen Büros sich in Perth, Brisbane, Melbourne und Darwin befinden, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2022/enormes-ausbaupotenzial-gru%cc%88ner-energien-in-down-under-erschliesse/" target="_blank">Enormes Ausbaupotenzial grüner Energien in Down Under erschließe</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der weltweit führende Spezialist für den Bau und Betrieb von Biogas- und Biomethananlagen, WELTEC BIOPOWER, hat im Mai 2022 einen Kooperationsvertrag mit dem australischen Unternehmen Enscope abgeschlossen. Das gemeinsame Ziel besteht darin, in Australien Komplettlösungen von der Anlagenplanung bis zur schlüsselfertigen Ausführung anzubieten. „Mit Enscope, dessen Büros sich in Perth, Brisbane, Melbourne und Darwin befinden, wird unsere Marktposition in Australien deutlich gestärkt und damit ein solides Fundament für unseren weiteren Ausbau der Aktivitäten und für ein effizientes Wachstum gelegt“, unterstreicht Vladimir Bogatov, der Vetriebsverantwortliche von WELTEC BIOPOWER für den Raum Asien-Pazifik.</p>



<p>„Grüne Energien aus erneuerbaren organischen Quellen besitzen in Australien ein enormes Ausbaupotenzial“, betont der Präsident von Enscope, Kane Ramsay. Darüber hinaus hat die neu gewählte Bundesregierung erklärt, dass sie die Kohlendioxidemissionen bis 2030 um 43 % gegenüber dem Stand von 2005 senken will, was eine erhebliche Steigerung gegenüber der Politik der Vorgängerregierung darstellt, die eine Senkung zwischen 26 und 28 % anstrebte. Verschiedene Branchenführer und die Regierungen mehrerer Bundesstaaten fordern überdies verbindliche Zielvorgaben für erneuerbares Gas in den australischen Gasversorgungsnetzen. Diese Maßnahmen sind sehr förderlich für eine groß angelegte Ausweitung von Waste-to-Energy- und erneuerbaren Gas-Projekten in den kommenden Jahren.</p>



<p>Die Interessen und Projektziele von WELTEC und Enscope sind dementsprechend vielschichtig: die Reduktion von Kosten für die Entsorgung organischer Abfälle und Erschließung von Energieeinnahmequellen durch das Bedienen der Nachfrage nach Energiequellen (Gas, Strom, Heizung und Kühlung) sowie die Absenkung der Treibhausgasemissionen oder eine Kombination aus all dem zu erreichen.</p>



<p>„In Anbetracht der sich rasch verändernden Stimmung in der australischen Gesellschaft und der Bestrebungen unserer traditionellen, seit langem auf Erdgas basierenden Kunden ist Enscope stolz darauf, mit WELTEC eine Partnerschaft für eine sichere, effiziente und zuverlässige Anwendung weltweit führender Technologien auf dem australischen Markt einzugehen“, ergänzt Kane Ramsay. „WELTEC und Enscope blicken beide auf eine über 20-jährige Geschichte weltweit erfolgreicher Projektentwicklung in den Sektoren Energie und Biogas zurück. Unsere strategische Zusammenarbeit wird den Aktivitäten auf dem australischen Bioenergiemarkt einen deutlichen Schub verleihen“, blickt Vladimir Bogatov von WELTEC BIOPOWER voraus.</p>



<p>Nicht nur in Australien gewinnen erneuerbare Energieträger zunehmend an Bedeutung; auch in Deutschland genießt das Thema derzeit eine erhöhte Aufmerksamkeit. Der Krieg in der Ukraine zwingt die Länder nun, ihre Klimaziele schneller zu erreichen, sich auf einen möglichen Wegfall der russischen Erdgaslieferungen vorzubereiten und eine daraus resultierende Versorgungslücke schnellstmöglich zu schließen. Mittelfristig könnte Deutschland allein aus seinen bestehenden Biomethan- und Biogasanlagen 160 TWh Biomethan liefern – genug, um etwa ein Drittel des importierten russischen Erdgases zu ersetzen.</p>



<p>Quelle: WELTEC BIOPOWER GmbH</p><p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2022/enormes-ausbaupotenzial-gru%cc%88ner-energien-in-down-under-erschliesse/" target="_blank">Enormes Ausbaupotenzial grüner Energien in Down Under erschließe</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Stoppschild für Biokraftstoffe</title>
		<link>https://neues-energiezeitalter.de/2022/stoppschild-fuer-biokraftstoffe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[neues-energiezeitalter]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 May 2022 17:30:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bioenergie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute wurde ein Arbeitspapier des Bundesumweltministeriums bekannt, das die Pläne von Ministerin Steffi Lemke zur Reduzierung von Biokraftstoffen auf Basis von Nahrungs- und Futtermittelpflanzen skizziert. NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger sieht darin einen ersten richtigen Schritt und ein wichtiges Signal an die Märkte, forderte zugleich aber den vollständigen Ausstieg bis 2025. „Biokraftstoffe aus Nahrungs- und Futtermitteln haben [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2022/stoppschild-fuer-biokraftstoffe/" target="_blank">Stoppschild für Biokraftstoffe</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Heute wurde ein Arbeitspapier des Bundesumweltministeriums bekannt, das die Pläne von Ministerin Steffi Lemke zur Reduzierung von Biokraftstoffen auf Basis von Nahrungs- und Futtermittelpflanzen skizziert.<span id="more-2479"></span></p>
<p>NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger sieht darin einen ersten richtigen Schritt und ein wichtiges Signal an die Märkte, forderte zugleich aber den vollständigen Ausstieg bis 2025. „Biokraftstoffe aus Nahrungs- und Futtermitteln haben keine Zukunft. Diese Form der Energiebereitstellung geht mit massiven Auswirkungen auf die globale Biodiversität und den Flächenverbrauch einher, ohne die nötige CO2-Einsparung im Verkehrssektor zu liefern. Spätestens in Zeiten steigender Lebensmittelpreise ist es geradezu zynisch, Raps, Getreide und Co. weiter in unseren Autos zu verbrennen. Daher sind die Pläne von Ministerin Lemke, die Nutzung schneller als bisher vorgesehen deutlich zu reduzieren, richtig. Tatsächlich müsste der vollständige Ausstieg sogar noch früher erfolgen und bis 2025 vollzogen werden.&#8220;</p>
<p>Zum Hintergrund: Aktuell werden rund 9,8 Millionen Tonnen Nahrungs- und Futtermittel pro Jahr für die Herstellung von Biokraftstoffen verwendet. Das entspricht rund 2,5 Millionen Hektar Anbaufläche für den Einsatz biogener Kraftstoffe allein in Deutschland. Hinzu kommen enorme Probleme durch den Einsatz von Palmöl und Soja, für deren Anbau Tropenwälder gerodet werden. Nachdem der Ausstieg aus Palmöl für die Biokraftstoffproduktion bereits im letzten Jahr entschieden wurde, muss sich die Bundesregierung auf europäischer Ebene im Zuge der Debatte um die Erneuerbare-Energien-Richtlinie III nun auch verstärkt für ein sofortiges Ende der Soja-Nutzung als Energielieferant einsetzen. Nur so kann eine weitere Zerstörung sensibler Ökosysteme verhindert werden.</p>
<p>Die Umsetzung der Erneuerbaren-Energien-Richtlinie (RED II) sieht in Deutschland eine abnehmende CO2-Intensität von Kraftstoffen vor. Diese sogenannte Treibhausgas-Minderungsquote liegt aktuell bei sieben Prozent und soll bis zum Jahr 2030 auf 25 Prozent ansteigen. Biokraftstoffe aus Anbaubiomasse, auch Biokraftstoffe der ersten Generation genannt, dürfen gegenwärtig bis zu 4,4 Prozent beitragen. Der Vorschlag aus dem Hause Lemkes will diesen Anteil einem geleakten Papier zufolge nun schon ab dem kommenden Jahr auf 2,5 Prozent verringern und bis 2030 ganz zurückfahren. Gleichzeitig soll die Anrechenbarkeit von Strom für Elektrofahrzeuge, aber auch Wasserstoff deutlich erhöht werden, um so die geforderte CO2-Minderung erreichen zu können.</p>
<p>Bislang sind Biokraftstoffe immer noch die billigste Erfüllungsoption für die Treibhausgasquote, die Mineralölkonzerne dazu zwingt, den CO2-Fußabdruck ihrer Produkte sukzessive zu reduzieren. Dabei verursachen Biokraftstoffe bis zu dreimal so hohe Treibhausgasemissionen wie fossile Kraftstoffe und zerstören einmalige Ökosysteme. Dieser fatale Fehlanreiz bremst zugleich auch die Bemühungen, so schnell wie möglich auf Elektromobilität bei Pkw und Lkw umzustellen. Ein Ausstieg aus der Produktion von Biokraftstoffen würde zugleich dafür sorgen, dass Flächen frei werden für Renaturierung, einen Beitrag zum Biodiversitätserhalt leisten und zugleich die natürliche Senkenfunktion von Wäldern und Mooren stärken.</p>
<p>Quelle: NABU</p><p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2022/stoppschild-fuer-biokraftstoffe/" target="_blank">Stoppschild für Biokraftstoffe</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>WELTEC BIOPOWER präsentiert Lösungen zur Energiegewinnung aus Abwasser und organischen Abfällen</title>
		<link>https://neues-energiezeitalter.de/2022/weltec-biopower-praesentiert-loesungen-zur-energiegewinnung-aus-abwasser-und-organischen-abfaellen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[neues-energiezeitalter]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Apr 2022 19:39:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bioenergie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auf der diesjährigen Weltleitmesse für Umwelttechnologien IFAT in München präsentiert WELTEC BIOPOWER dem Fachpublikum seine effizienten Vergärungsverfahren für Industrie und Kommunen. Vom 30. Mai bis zum 03. Juni steht das Vertriebsteam des Biogasspezialisten den Besuchern auf seinem Stand 217 in Halle A4 für alle Fragen rund um den Neu- und Ausbau anaerober Energieanlagen zur Verfügung. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2022/weltec-biopower-praesentiert-loesungen-zur-energiegewinnung-aus-abwasser-und-organischen-abfaellen/" target="_blank">WELTEC BIOPOWER präsentiert Lösungen zur Energiegewinnung aus Abwasser und organischen Abfällen</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der diesjährigen Weltleitmesse für Umwelttechnologien IFAT in München präsentiert WELTEC BIOPOWER dem Fachpublikum seine effizienten Vergärungsverfahren für Industrie und Kommunen. Vom 30. Mai bis zum 03. Juni steht das Vertriebsteam des Biogasspezialisten den Besuchern auf seinem Stand 217 in Halle A4 für alle Fragen rund um den Neu- und Ausbau anaerober Energieanlagen zur Verfügung.<span id="more-2487"></span></p>
<p>Dies betrifft etwa die bewährten Verfahren aus der Biogastechnologie: Deren hohes Einsparpotenzial dokumentiert die Modernisierung der städtischen 33.000 EW-Kläranlage in Bückeburg. Seit der Umstellung auf die anaerobe Schlammstabilisierung durch WELTEC BIOPOWER im Jahr 2021 kann die Anlage bei voller Auslastung wesentlich rentabler betrieben werden. WELTEC hatte die Errichtung der Abwasseraufbereitung für die dortige Kläranlage als Generalunternehmer verantwortet. Neben den Erd-, Fundament- und Elektroarbeiten umfasste dies den Neubau eines statischen Schlammeindickers, eines Maschinenhauses für das Blockheizkraftwerk (BHKW), die Steuerung und Pumpstation sowie eines Faulturms aus Edelstahl mit aufgesetztem Gasspeicher.</p>
<p>Insgesamt ist das Klärschlammvolumen durch die anaerobe Abwasserbehandlung um 35 Prozent gesunken, was etwa eine starke Reduktion der Transport- und Entsorgungskosten bewirkt hat. Überdies lassen sich mit den gewonnenen Faulgasen bei voller Auslastung nun jährlich 465.000 Kilowattstunden Strom generieren. Damit deckt der Betreiber etwa 40 Prozent des Strombedarfs und spart zwei Drittel der Stromkosten ein. „Vor dem Hintergrund der novellierten Treibhausgasminderungsziele und der aktuell stark steigenden Energiepreise ist eine Anaerobstufe für Abwasserbetriebe eine betriebswirtschaftlich attraktive Lösung, die zudem öffentlich gefördert wird, argumentiert Jens Albartus, der Geschäftsführer von WELTEC BIOPOWER. „Letztlich sorgt eine Kombination aus Abwasserbehandlung, Strom- und Wärmegewinnung sowie Klimaschutz für einen effizienteren Betrieb, gerade der kleinen und mittleren Kläranlagen, ergänzt Albartus.</p>
<p>Wie sich diese Ziele mit organischen Abfällen erreichen lassen, zeigt eine WELTEC-Anlage im südenglischen Piddlehinton. Hier gelangt ein Mix aus Speiseresten, abgelaufenen Lebensmitteln aus Supermärkten und Bioabfällen in die Biogasanlage. Die Besonderheit liegt allerdings nicht nur im Substratmix, sondern auch in der technischen Auslegung. Vor dem Eintrag und der Zerkleinerung werden die Lebensmittel von den Verpackungen in einer Entpackungsmaschine separiert.</p>
<p>Ein weiteres Effizienz-Plus resultiert aus der Nutzung der BHKW-Abwärme, die eine nahegelegene Futtermühle abnimmt. Die Mühle verwendet auch den größten Teil des Stroms; den Überschuss speist der Biogasanlagenbetreiber direkt in das Stromnetz ein und generiert damit weitere Einnahmen. Der im Prozess entstehende Gärrest entspricht den Anforderungen des britischen Industrie-Standards PAS-100 . Daher kann der Rückstand von den örtlichen Landwirten als Dünger verwendet werden. Nach einer Kapazitätserweiterung im Jahr 2014 von 20.000 auf jährlich rund 30.000 Tonnen Substrat-Input hat WELTEC BIOPOWER dort neben einem zusätzlichen Fermenter und Vorlagebehälter auch Gas-Mix-Rührwerke und eine Separation installiert. Denkbar ist mit einer Anlage dieser Auslegung auch ein Wechsel hin zur Biomethanerzeugung.</p>
<p>Quelle: WELTEC BIOPOWER GmbH</p><p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2022/weltec-biopower-praesentiert-loesungen-zur-energiegewinnung-aus-abwasser-und-organischen-abfaellen/" target="_blank">WELTEC BIOPOWER präsentiert Lösungen zur Energiegewinnung aus Abwasser und organischen Abfällen</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Finnland setzt auf nachhaltiges Nährstoffrecycling zum Gewässerschutz</title>
		<link>https://neues-energiezeitalter.de/2021/finnland-setzt-auf-nachhaltiges-naehrstoffrecycling-zum-gewaesserschutz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[neues-energiezeitalter]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Mar 2021 20:06:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bioenergie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>WELTEC BIOPOWER hat kürzlich eine Biogasanlage in der Nähe von Turku, im Südwesten Finnlands, in Betrieb genommen. Diese Region ist geprägt von Viehhaltungsbetrieben und somit wird die 250-Kilowatt-Anlage nur mit Gülle betrieben. Die Energieanlage gehört einer Gemeinschaft von drei Schweinehaltern. Bei dem Projekt kooperiert der niedersächsische Anlagenbauer mit seinem langjährigen finnischen Partner Doranova. Die Ausrichtung [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2021/finnland-setzt-auf-nachhaltiges-naehrstoffrecycling-zum-gewaesserschutz/" target="_blank">Finnland setzt auf nachhaltiges Nährstoffrecycling zum Gewässerschutz</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>WELTEC BIOPOWER hat kürzlich eine Biogasanlage in der Nähe von Turku, im Südwesten Finnlands, in Betrieb genommen. Diese Region ist geprägt von Viehhaltungsbetrieben und somit wird die 250-Kilowatt-Anlage nur mit Gülle betrieben. Die Energieanlage gehört einer Gemeinschaft von drei Schweinehaltern. Bei dem Projekt kooperiert der niedersächsische Anlagenbauer mit seinem langjährigen finnischen Partner Doranova.</p>
<p>Die Ausrichtung der Umweltpolitik basiert in dem skandinavischen Staat zunehmend auf nachhaltigem Nährstoffrecycling. In Regionen mit intensiver Tierhaltung spielt dabei speziell die Landwirtschaft eine strategisch bedeutende Rolle. Während in anderen Teilen der Welt Gülle und Mist als Abfall angesehen werden, setzen die Finnen auf die Vorteile des sogenannten schwarzen Goldes. Durch das Düngen mit diesem organischen Stoff wird die Struktur des Erdreichs verbessert und die CO2-Bindung im Boden angehoben. Zudem sorgt ein vorgeschalteter Biogasprozess für eine noch bessere Pflanzenverfügbarkeit des Düngers und für die Produktion von klimaneutraler Energie.</p>
<p>Sowohl die Betriebsstruktur als auch die Standortbedingungen der finnischen Schweinehalter bieten beste Voraussetzungen für das neue Biogasprojekt. Zu den bereits vorhandenen Ställen für die Ferkelproduktion werden derzeit noch drei Mastställe fertiggestellt. Dadurch stehen jährlich rund 40.000 Tonnen Schweinegülle für den 4.903 Kubikmeter fassenden Edelstahl-Fermenter als Inputstoff zur Verfügung. Andere Substrate werden nicht eingesetzt. Um die Gülle, die zunächst in einer Vorgrube zwischengelagert wird, für die Vergärung aufzuheizen, wird die ausgekoppelte Wärme von dem 250-Kilowatt-BHKW genutzt. Die Verkleidung des Fermenters stattete WELTEC mit einer besonders dicken Isolationsschicht aus und sorgt damit für möglichst geringe Wärmeverluste in den kalten, finnischen Wintern. Das Ergebnis ist ein effizienterer Vergärungsprozess.</p>
<p>Der vollautomatische Biogasanlagenbetrieb wird mit der Separation der Gärreste abgeschlossen. Durch die Komprimierung der Nährstoffe wird die Transportwürdigkeit erhöht und dies trägt bei, regionale Nährstoffüberschüsse auszugleichen sowie deren Einträge in die Ostsee und andere Gewässer zu reduzieren. „Bereits 2013 wurden wir in Helsinki mit unserer Biogas-Technologie zur Entschärfung des wassernahen Nährstoffanfalls mit dem ‚Baltic Manure Handling Award ausgezeichnet, berichtet WELTEC-Vertriebsleiter Hajo Schierhold und ergänzt: „Wir legen besonders viel Wert auf individuelles Engineering und einen hohen technischen Standard. Das wissen unsere Kunden in mittlerweile 25 Ländern zu schätzen.</p>
<p>Mit solchen Biogastechnologien erfahrener Hersteller wie WELTEC BIOPOWER wird es gelingen, das Recyclingziel Finnlands zu erreichen. Bis 2025 sollen 50 Prozent der jährlich etwa 17,3 Millionen Tonnen Viehdung aufbereitet werden. Neben der Energieerzeugung lässt sich damit der Phosphorbedarf, der essenziell für den Ackerbau ist, zu über drei Viertel decken „Ein derartig effizientes Nährstoffrecycling verhindert zuverlässig die Eutrophierung der Wassersysteme und macht zudem aufwendig produzierten Kunstdünger überflüssig, fasst Mikko Saalasti, Leiter der Biogas-Abteilung von Doranova, zusammen. Die Nutzung von Nährstoffen im schwarzen Gold ist laut Saalasti somit letztlich ein elementarer Baustein für die Verbesserung sämtlicher Wassersysteme im Land. Und neben de<i>m Gewässerschutz sorgt die </i>Produktion von grünem Strom gleichzeitig für Klimaschutz.</p>
<p>Quelle: WELTEC BIOPOWER GmbH</p><p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2021/finnland-setzt-auf-nachhaltiges-naehrstoffrecycling-zum-gewaesserschutz/" target="_blank">Finnland setzt auf nachhaltiges Nährstoffrecycling zum Gewässerschutz</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Entwicklungshilfegelder dürfen Klimakrise nicht befeuern</title>
		<link>https://neues-energiezeitalter.de/2021/entwicklungshilfegelder-duerfen-klimakrise-nicht-befeuern-schwache-reaktion-des-bundesentwicklungsministers-auf-breite-kritik-am-projekt-zur-verbrennung-von-holz-aus-namibia-in-deutschen-kraftwerken/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[neues-energiezeitalter]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Mar 2021 11:59:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bioenergie]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Trotz möglicher Klimaschäden hält Bundesentwicklungsminister Gerd Müller an dem von seinem Haus beauftragten Projekt zur Nutzung von Busch-Biomasse unverändert fest. Sein Ministerium antwortete jetzt ausführlich, aber ausweichend auf die Kritik von 40 deutschen und internationalen umwelt- und entwicklungspolitischen Organisationen sowie Akteur*innen der Klimagerechtigkeitsbewegung und Wissenschaftler*innen, die diese in einem offenen Brief formuliert hatten. Die Auseinandersetzung [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2021/entwicklungshilfegelder-duerfen-klimakrise-nicht-befeuern-schwache-reaktion-des-bundesentwicklungsministers-auf-breite-kritik-am-projekt-zur-verbrennung-von-holz-aus-namibia-in-deutschen-kraftwerken/" target="_blank">Entwicklungshilfegelder dürfen Klimakrise nicht befeuern</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Trotz möglicher Klimaschäden hält Bundesentwicklungsminister Gerd Müller an dem von seinem Haus beauftragten Projekt zur Nutzung von Busch-Biomasse unverändert fest. Sein Ministerium antwortete jetzt ausführlich, aber ausweichend auf die Kritik von 40 deutschen und internationalen umwelt- und entwicklungspolitischen Organisationen sowie Akteur*innen der Klimagerechtigkeitsbewegung und Wissenschaftler*innen, die diese in einem offenen Brief formuliert hatten.</p>
<p>Die Auseinandersetzung dreht sich um das Projekt „Nutzung von Busch-Biomasse&#8220;, das die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) in Namibia durchführt. Nach Angaben der GIZ ist es Ziel des Vorhabens, die „wirtschaftliche Nutzung von Biomasse aus der kontrollierten Entbuschung von Weideflächen zu verbessern&#8220;. Mindestens ein Drittel der Landesfläche Namibias hält die GIZ für „verbuscht&#8220;.</p>
<p>Das Entwicklungsministerium behauptet nun, „die Nutzung namibischer Busch-Biomasse in deutschen Kraftwerken oder die Exportförderung von Busch-Biomasse seien keine Ziele des Vorhabens&#8220;. Das verschleiert, was tatsächlich passiert. Denn zugleich treibt die GIZ eine sogenannte „Transkontinentale Biomasse-Partnerschaft Namibia-Hamburg&#8220; voran und wirbt dafür, Holz aus Namibia künftig in Hamburger Kraftwerken zur Energieerzeugung zu verfeuern. Ein entsprechender Bericht zusammen mit dem IFAS-Institut der Hochschule Trier enthält eine „Road Map&#8220; zur Errichtung zahlreicher Biomasse-Industrieparks in Namibia und beschreibt den Ersatz der Kohle durch namibische Büsche in Hamburgs Kraftwerken wie dem Heizkraftwerk Tiefstack als zentrale Zielsetzung der „Biomasse-Partnerschaft&#8220;.</p>
<p>Das BMZ räumt ein, dass es durch die Ausdünnung des Buschbestands in Namibia zu einer klimaschädlichen Zunahme von Emissionen kommen könne. Diese sei aber, entsprechend der Sicht namibischer Stakeholder, geringer zu bewerten als der Erhalt der Biodiversität und die wirtschaftliche Nutzbarkeit von Flächen. Im Widerspruch dazu hatte das BMZ das Projekt 2017 mit dem kompletten Fördervolumen von zehn Millionen Euro zur Milderung von Klimaauswirkungen genehmigt.</p>
<p>Das BMZ beruft sich auf ein Statement von 13 namibischen vermeintlichen NGOs pro Nutzung und Export von Biomasse, darunter die Namibia Biomass Industry Group und AgriConsultNamibia. Dass es sich bei einem Großteil der Unterzeichnenden um Verbände und Lobby-Organisationen für Biomasse und Fleischindustrie handelt, die – ebenso wie das kritisierte Projekt – von der GIZ mitfinanziert werden, bleibt unerwähnt und intransparent.</p>
<p>„Eine an wirtschaftlichen Interessen der Biomasse- und Rinderzucht-Lobby orientierte Neuausrichtung des Projekts führt dazu, dass Gelder, die dem Klimaschutz dienen sollen, nun für andere Zwecke ausgegeben werden&#8220;, sagt Jana Ballenthien, Waldreferentin von ROBIN WOOD. „So wird Namibia durch die Unterstützung deutscher Entwicklungsgelder am Ende mit größeren Klimaschäden dastehen als vorher.&#8220;</p>
<p>Die Kritik der 40 Initiativen an der dem Projekt zugrunde gelegten UNIQUE-Studie entkräftet das BMZ nicht, sondern hält weiter an der mangelhaften Studie voller methodischer Fehler fest. Auf einschlägige wissenschaftliche Expertise zu den Folgen der großflächigen Entnahme von Holz aus den Savannen verzichtet das BMZ in seinem Schreiben. Eine Studie, die viele Falschzitate enthält und etwa geschützte Baumarten falsch als abholzungswürdig deklariert, stellt aber keine geeignete Projektgrundlage dar und sollte zurückgezogen werden.</p>
<p>ROBIN WOOD wird sich weiterhin gemeinsam mit weiteren Unterzeichner*innen des offenen Briefes an Minister Müller – darunter Ende Gelände Hamburg, Biofuelwatch, denkhausbremen und Deutsche Umwelthilfe – gegen das Verfeuern von Holz aus Namibia in Kraftwerken in Deutschland einsetzen. Die Energiewende darf nicht auf den Holzweg geführt werden!</p>
<p>Das BMZ steht in der Verantwortung. Es muss dafür sorgen, dass Entwicklungsgelder aus Deutschland so eingesetzt werden, dass sie den vereinbarten Zielen für mehr Klimaschutz, bessere Lebensbedingungen der ländlichen Bevölkerung sowie einem stärkeren Schutz der natürlichen Ressourcen und der Artenvielfalt gerecht werden.</p>
<p>Quelle: ROBIN WOOD</p><p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2021/entwicklungshilfegelder-duerfen-klimakrise-nicht-befeuern-schwache-reaktion-des-bundesentwicklungsministers-auf-breite-kritik-am-projekt-zur-verbrennung-von-holz-aus-namibia-in-deutschen-kraftwerken/" target="_blank">Entwicklungshilfegelder dürfen Klimakrise nicht befeuern</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Aus Fehlern lernen: In den Niederlanden wächst die Kritik an Energie aus Holzverbrennung</title>
		<link>https://neues-energiezeitalter.de/2021/aus-fehlern-lernen-in-den-niederlanden-waechst-die-kritik-an-energie-aus-holzverbrennung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[neues-energiezeitalter]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Mar 2021 19:26:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bioenergie]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Verbrennen von Holz zur Energiegewinnung führt zu massiven Schäden für Wälder, Klima und Artenvielfalt. Eine Mehrheit im niederländischen Repräsentantenhaus in Den Haag macht daher Druck auf Premierminister Mark Rutte, einen Plan für den Ausstieg aus der Holzverbrennung in Kraftwerken vorzulegen. Die Parlamentskammer beschloss am 25. Februar dieses Jahres, dass keine Subventionen für das Verfeuern [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Verbrennen von Holz zur Energiegewinnung führt zu massiven Schäden für Wälder, Klima und Artenvielfalt. Eine Mehrheit im niederländischen Repräsentantenhaus in Den Haag macht daher Druck auf Premierminister Mark Rutte, einen Plan für den Ausstieg aus der Holzverbrennung in Kraftwerken vorzulegen. Die Parlamentskammer beschloss am 25. Februar dieses Jahres, dass keine Subventionen für das Verfeuern von Holz zur Energiegewinnung mehr genehmigt werden dürfen, bis ein solcher Ausstiegsplan vorliegt. ROBIN WOOD und Biofuelwatch begrüßen diese Entwicklung in den Niederlanden und fordern, dass die deutsche Bundesregierung dem Verfeuern von Holz in Kraftwerken zur Energieproduktion jetzt eine klare Absage erteilt.</p>
<p>Die Niederlande sind erst vor drei Jahren im großen Stil in die industrielle Nutzung der Holzbiomasse eingestiegen. Der Staat subventionierte diese Form der Energienutzung zuletzt mit jährlich rund 580 Millionen Euro. Etwa drei Millionen Tonnen importierter Holzpellets werden zur Zeit pro Jahr in den Niederlanden für Strom und Wärme verbrannt, hinzu kommen beträchtliche Mengen an Hackschnitzeln.</p>
<p>Niederländische und internationale Umweltaktivist*innen kritisieren diese Form der Energiegewinnung, weil sie zu Waldzerstörung führt sowie Artenvielfalt und Klima schädigt. Sie bauten eine starke, öffentlichkeitswirksame Gegenbewegung in den Niederlanden auf.</p>
<p>„Dass sich das niederländische Parlament nun deutlich gegen die Holzbiomassenutzung als regenerative Energie positioniert, ist ein großer Erfolg von Umwelt- und Klimaaktivist*innen. Wir hoffen, dass politische Entscheidungsträger*innen in anderen EU-Ländern davon lernen und die Fehler nicht wiederholen, die die niederländische Regierung mit dem Subventionieren von Biomasse gemacht hat&#8220;, sagt Almuth Ernsting von Biofuelwatch.</p>
<p>Vor dem Hintergrund des Kohleausstiegs und der Novelle des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes steht auch in Deutschland eine Entscheidung für oder gegen die Expansion der Holzbiomasse auf der Agenda. Ein Fördertopf in Höhe von einer Milliarde Euro zur Subventionierung der Umrüstung alter Kohlekraftwerke zu Gas- und Holzbiomassekraftwerken ist geplant.</p>
<p>„Der Schutz des Klimas und der Artenvielfalt sind überlebenswichtig für diesen Planeten. Beides würde sabotiert, wenn Deutschland auf den Biomasseschwindel hereinfällt und künftig wertvolle Wälder aus der ganzen Welt verbrennt. Dieser Weg muss jetzt gestoppt werden!&#8220;, fordert Jana Ballenthien, Waldreferentin bei ROBIN WOOD.</p>
<p>„Die Zeit der verbrennungsbasierten Großkraftwerke ist vorbei!&#8220;, ergänzt Ronja Heise, Energiereferentin bei ROBIN WOOD. „Wir brauchen eine sozial gerechte und wirklich erneuerbare Energie- und Wärmewende.&#8220;</p>
<p>Die Nutzung von Holzbiomasse ist ein starker Trend in der EU-Energiepolitik. Zwar ist die Verbrennung von Holz relativ ineffizient und daher für die Energieunternehmen wirtschaftlich nicht rentabel. Doch die EU erlaubt Mitgliedsstaaten, das Verbrennen von Holz als erneuerbare Energie zu subventionieren. Durch die Einstufung als regenerative Energiequelle wirkt sich das Verfeuern nicht negativ auf die Klimabilanz aus. Die EU-Staaten können und sollten – angesichts belegter Schäden für Klima und Biodiversität – auf die Förderung der Biomasse-Verbrennung verzichten und stattdessen erneuerbare Energien wie Wind und Sonne sowie Maßnahmen zur Energieeffizienz und -einsparung subventionieren.</p>
<p>Quelle: ROBIN WOOD</p><p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2021/aus-fehlern-lernen-in-den-niederlanden-waechst-die-kritik-an-energie-aus-holzverbrennung/" target="_blank">Aus Fehlern lernen: In den Niederlanden wächst die Kritik an Energie aus Holzverbrennung</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Biomethan-Potenziale dauerhaft und zukunftsgerichtet nutzen</title>
		<link>https://neues-energiezeitalter.de/2021/biomethan-potenziale-dauerhaft-und-zukunftsgerichtet-nutzen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[neues-energiezeitalter]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Feb 2021 19:30:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bioenergie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Biogas ist ein wichtiger Baustein, um den Gasmarkt 2050 über alle Anwendungen und Sektoren hinweg klimaneutral zu gestalten. In einem gemeinsamen Appell fordern zwölf Verbände der Gaswirtschaft daher eine Verbesserung der Rahmenbedingungen für biogene Energieträger. Die Verbände stellen klar: Biogas als Naturprodukt und erneuerbarer Energieträger ist jederzeit schnell verfügbar, vielseitig einsetzbar und ein wichtiger Baustein [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2021/biomethan-potenziale-dauerhaft-und-zukunftsgerichtet-nutzen/" target="_blank">Biomethan-Potenziale dauerhaft und zukunftsgerichtet nutzen</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Biogas ist ein wichtiger Baustein, um den Gasmarkt 2050 über alle Anwendungen und Sektoren hinweg klimaneutral zu gestalten. In einem gemeinsamen Appell fordern zwölf Verbände der Gaswirtschaft daher eine Verbesserung der Rahmenbedingungen für biogene Energieträger. Die Verbände stellen klar: Biogas als Naturprodukt und erneuerbarer Energieträger ist jederzeit schnell verfügbar, vielseitig einsetzbar und ein wichtiger Baustein der Energieversorgung von heute und morgen. Auf Erdgasqualität aufbereitet und als Biomethan in die vorhandene Gasinfrastruktur eingespeist, kann es jederzeit gespeichert und zu den Verbrauchern transportiert werden. Die Anwendungsmöglichkeiten sind enorm vielseitig und können einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele leisten.</p>
<p>Um die vorhandenen nachhaltigen Potenziale des Biomethans dauerhaft zu sichern und zukunftsfest zu gestalten, fordern die Verbände:</p>
<ul>
<li>Die Fortsetzung des Gasdialogs mit dem angekündigten Bioenergie-Dialog für eine verlässliche Bestimmung der zukünftigen Rolle von Biogas/Biomethan noch in dieser Legislaturperiode.</li>
<li>Die Anerkennung von Biomethan als innovative Lösung im Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz (KWKG).</li>
<li>Die Anerkennung der vNNE (vermiedenen Netzentgelte) für Biomethan über 10 Jahre hinaus für den Zeitraum des Anlagenbetriebs mind. jedoch für die EEG-Förderdauer in der GasNZV.</li>
<li>Die Berücksichtigung als EE im Bundesprogramm effiziente Wärmenetze (BEW) und gleichsam bei der Betriebsmittelförderung.</li>
<li>Eine Überführung der Förderprogramme ins Bundesprogramm effiziente Gebäude (BEG).</li>
<li>Die Weiterentwicklung der Rahmenbedingungen im Gebäudeenergiegesetz (GEG).</li>
<li>Die gleichwertige Anerkennung in der steuerlichen Förderung bei der Nutzung in Hybridanlagen.</li>
<li>Eine ambitionierte Umsetzung der RED II für Kraftstoffe sowie im Wärme- und Kältebereich unter Berücksichtigung der gasförmigen Biomasse.</li>
<li>Schaffung eines Rechtsrahmens, um die Potentiale von Wasserstoff aus Biomethan und dessen mögliche Kohlenstoffsenke zu nutzen (z.B. über 38. BImSchV)</li>
</ul>
<p>Quelle: Arbeitsgemeinschaft für sparsamen und umweltfreundlichen Energieverbrauch e.V. (ASUE)</p><p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2021/biomethan-potenziale-dauerhaft-und-zukunftsgerichtet-nutzen/" target="_blank">Biomethan-Potenziale dauerhaft und zukunftsgerichtet nutzen</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>ROBIN WOOD fordert schnelles Aus für Sprit aus Pflanzenöl</title>
		<link>https://neues-energiezeitalter.de/2021/robin-wood-fordert-schnelles-aus-fuer-sprit-aus-pflanzenoel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[neues-energiezeitalter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Jan 2021 19:25:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bioenergie]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zum heutigen Start des Kongresses &#8222;Kraftstoffe der Zukunft&#8220; fordert ROBIN WOOD ein schnelles Aus für Kraftstoffe aus Pflanzenölen sowie eine konsequent sozial-ökologische Verkehrswende. Industrieverbände veranstalten – unter der Schirmherrschaft von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer – diesen Kongress, um Absatzmärkte für Agrokraftstoffe zu sichern und auszubauen. Zum 30. Juni 2021 muss die Bundesregierung die europäische Erneuerbare-Energien-Richtlinie (RED [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2021/robin-wood-fordert-schnelles-aus-fuer-sprit-aus-pflanzenoel/" target="_blank">ROBIN WOOD fordert schnelles Aus für Sprit aus Pflanzenöl</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Zum heutigen Start des Kongresses &#8222;Kraftstoffe der Zukunft&#8220; fordert ROBIN WOOD ein schnelles Aus für Kraftstoffe aus Pflanzenölen sowie eine konsequent sozial-ökologische Verkehrswende. Industrieverbände veranstalten – unter der Schirmherrschaft von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer – diesen Kongress, um Absatzmärkte für Agrokraftstoffe zu sichern und auszubauen.</p>
<p>Zum 30. Juni 2021 muss die Bundesregierung die europäische Erneuerbare-Energien-Richtlinie (RED II) in deutsches Recht umsetzen. Ein vom Bundesumweltministerium im Herbst 2020 vorgelegter Gesetzesentwurf sieht im Verkehrssektor eine Minderungsquote von 22 Prozent für Treibhausgase bis zum Jahr 2030 vor. Die Agrokraftstoff-Industrie behauptet, dass Kraftstoffe aus Pflanzenölen einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung dieses Ziels leisten könnten.</p>
<p>„Die Hersteller von sogenannten Biokraftstoffen spielen ein falsches Spiel. Diesel aus Pflanzenöl emittiert im Durchschnitt 80 Prozent mehr Treibhausgase als Diesel aus Mineralöl&#8220;, sagt ROBIN WOOD-Tropenwaldreferentin Fenna Otten.</p>
<p>Besonders kritisch steht es um Diesel aus Palm- und Sojaöl. Beide Öle haben eine extrem schlechte  Klimabilanz. Die Emissionswerte sind zwei bis drei Mal höher als die von fossilem Diesel. Denn für die Anlage neuer Soja- und Ölpalm-Plantagen werden großflächig Tropenwälder gerodet und riesige Mengen Kohlenstoff freigesetzt.</p>
<p>Anstelle der einzigartigen, artenreichen Wälder entsteht eine „grüne Wüste&#8220; aus Monokulturen. Die Konzessionen sind oft mehrere 10.000 Hektar groß! Dies führt zusätzlich zu den Klimaschäden zu einem dramatischen Artensterben sowie dem Verlust von Biodiversität.</p>
<p>„Solange Palm- und Sojaöl dem Diesel beigemischt werden dürfen, führt jede Tankfüllung hierzulande dazu, dass auf der anderen Seite der Erdkugel unwiederbringlich Wald zerstört wird. Agrokraftstoffe sind daher Teil des Problems und nicht Teil der Lösung im Kampf gegen Klimakrise und Artenschwund!&#8220;, sagt Otten.</p>
<p>Aus Sicht von ROBIN WOOD muss die Mobilitätswende grundlegend anders angegangen werden. „Ein veraltetes Verkehrssystem, das auf Verbrennungsmotoren basiert, darf nicht mit Scheinlösungen wie Agrokraftstoffen künstlich am Leben gehalten werden&#8220;, fordert Dominique Just, ROBIN WOOD-Mobilitätsreferentin.</p>
<p>Anstatt gemeinsame Sache mit der Kraftstoff-Lobby zu machen, muss Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer klare gesetzliche Regelungen auf den Weg bringen, die tatsächlich den Ausstoß von Treibhausgasen im Verkehr senken. Dazu zählen insbesondere ein Tempolimit auf Autobahnen und eine Absage an den Neubau von Autobahnen sowie die verstärkte Förderung des öffentlichen Nah- und Fernverkehrs.</p>
<p>Quelle: ROBIN WOOD</p><p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2021/robin-wood-fordert-schnelles-aus-fuer-sprit-aus-pflanzenoel/" target="_blank">ROBIN WOOD fordert schnelles Aus für Sprit aus Pflanzenöl</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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