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	<title>Allgemein | Neues Energiezeitalter</title>
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	<description>Nachrichten rund um erneuerbare Energien</description>
	<lastBuildDate>Sat, 10 Sep 2022 06:07:15 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Allgemein | Neues Energiezeitalter</title>
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	<item>
		<title>CoBra unterstützt die Wärmewende in der Industrie</title>
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		<dc:creator><![CDATA[neues-energiezeitalter]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Sep 2022 14:03:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Energie sparen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Kohlendioxid-Emissionen senken und gleichzeitig Wärme und Kälte für die Industrie bereitstellen: Wie das funktionieren kann, zeigt das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit einer neuen Pilotanlage. Die Hochtemperatur-Wärmepumpe CoBra nimmt jetzt ihren Betrieb auf. Das DLR-Institut für CO2-arme Industrieprozesse in Cottbus (Brandenburg) arbeitet an Technologien und Lösungen für ein Energiesystem der Zukunft, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2022/cobra-unterstuetzt-die-waermewende-in-der-industrie/" target="_blank">CoBra unterstützt die Wärmewende in der Industrie</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Kohlendioxid-Emissionen senken und gleichzeitig Wärme und Kälte für die Industrie bereitstellen: Wie das funktionieren kann, zeigt das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit einer neuen Pilotanlage. Die Hochtemperatur-Wärmepumpe CoBra nimmt jetzt ihren Betrieb auf.<span id="more-2580"></span></p>
<p>Das DLR-Institut für CO2-arme Industrieprozesse in Cottbus (Brandenburg) arbeitet an Technologien und Lösungen für ein Energiesystem der Zukunft, das nachhaltig ist und in dem Industriebetriebe ohne fossile Brennstoffe für ihre Produktion auskommen. Die Versuchsanlage CoBra liefert einen bedeutenden Beitrag zur Wärmewende in der Industrie: „Wir können bisher weltweit einmalige Werte beim Temperaturhub und der Wärmeabgabe-Temperatur von 300 Grad Celsius bei einer Wärmeleistung von etwa 200 Kilowatt erzielen“, sagt Institutsleiter Prof. Uwe Riedel. In Zukunft soll es noch weit darüber hinausgehen: „Die DLR-Wärmepumpen werden einen Temperaturbereich erreichen, für den es bisher keine technische Realisierung gibt. Diese Temperaturen sind erforderlich für einen CO2-armen Umbau der entsprechenden Industrieprozesse.“ Der Name CoBra ist eine Kombination aus „Cottbus“ und dem „Brayton-Prozess&#8220; der Thermodynamik, auf dem die Anlage beruht.</p>
<p><strong>Forschung treibt den Strukturwandel voran<br />
</strong>Das DLR-Institut für CO2-arme Industrieprozesse wird seit Juli 2019 am Standort Cottbus neu aufgebaut. In enger Partnerschaft mit der regionalen Industrie und Wissenschaft entwickeln die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Technologien für kohlenstoffarme Prozesse. Mit Forschungsimpulsen und Innovationen zählt das DLR-Institut zu den wichtigsten Akteuren beim Strukturwandel in der Lausitz-Region. „Bei all den Problemen unserer Zeit ist es schön zu sehen, dass wir als DLR mit Transfer aus der Forschung in die Industrie zu Lösungen beitragen. CoBra hat das Potenzial, massive CO2-Reduktionen zu ermöglichen. Gleichzeitig schaffen wir in der Region Arbeitsplätze und erhalten Arbeitsplätze am Wirtschaftsstandort Deutschland, indem wir die Produktion von energieintensiven Industriezweigen durch Innovation wettbewerbsfähig halten“, sagt Prof. Karsten Lemmer, DLR-Vorstand für Innovation, Transfer und wissenschaftliche Infrastrukturen.</p>
<p><strong>Kohlendioxid-Emissionen senken und Energie sparen</strong><br />
Ein Großteil der Industrien braucht Prozesswärme zwischen 100 und 500 Grad Celsius. Das gilt zum Beispiel für die Ernährungsindustrie, die Papierindustrie und die chemische Industrie. Verwendet man regenerativ erzeugten Strom, sind Hochtemperatur-Wärmepumpen klimaneutral. Gleichzeitig können Industriebetriebe mit Hochtemperatur-Wärmepumpen Energie sparen.</p>
<p>Die CoBra-Pilotanlage wurde innerhalb von zwei Jahren aufgebaut; finanziert mit Mitteln des Landes Brandenburg. Für die Vorbereitungen und den Bau der Anlage hat das DLR vorrangig Betriebe aus der Region ausgewählt. Langfristig wird eine weitere größere Versuchsanlage CoBra entwickelt und gebaut, mit der noch höhere Temperaturen und eine höhere Wärmeleistung möglich sind. Die CoBra-Pilotanlange verwendet aktuell Luft als Arbeitsmedium. Sie kann aber auch mit dem Gas Argon arbeiten. Die Frage, wie der Prototyp skaliert werden muss, damit er sich für möglichst viele Industriezweige eignet, steht ebenfalls im Zentrum der Forschung.</p>
<p><strong>Das DLR-Institut für CO2-arme Industrieprozesse in Cottbus und Zittau<br />
</strong>Neben Cottbus hat das DLR-Institut für CO2-arme Industrieprozesse einen zweiten Standort in Zittau (Sachsen). Auch dort wird an Hochtemperatur-Wärmepumpen geforscht. Die Pilotanlage ZiRa (der Name ist eine Kombination aus „Zittau“ und „Rankine“-Prozess) ist im Aufbau. Sie arbeitet nicht wie die Anlage CoBra mit Luft, sondern mit Wasser.</p>
<p>In der Abteilung Simulation und Virtuelles Design in Cottbus entwickeln die Forschenden „digitale Zwillinge“ von realen Anlagen. Sie liefern Erkenntnisse darüber, wie regenerative Energiequellen fossile Brennstoffe ersetzen können und wie Industrieprozesse mit anderen Sektoren effizient gekoppelt werden. Dazu müssen Sonnen- und Windenergie, Kraftwerke, Speichersysteme, Wohn- und öffentliche Gebäude sowie Industrieanlagen miteinander vernetzt werden. Außerdem unterstützt die Abteilung die Entwicklungen zu Hochtemperatur-Wärmepumpen.</p>
<p>Die Abteilung Kohlenstoffarme Reduktionsmittel in Zittau untersucht, wie chemische Prozesse umgestellt werden können, um CO2-Emissionen zu vermeiden. Hier spielen zum Beispiel die Nutzung von regenerativ erzeugtem Wasserstoff und andere kohlenstofffreie Energieträger eine Rolle.</p>
<p>Quelle: DLR</p><p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2022/cobra-unterstuetzt-die-waermewende-in-der-industrie/" target="_blank">CoBra unterstützt die Wärmewende in der Industrie</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>ReSea Project als zweites Unternehmen nach Rückverfolgbarkeitsstandard für recyceltes Plastik von DNV zertifiziert</title>
		<link>https://neues-energiezeitalter.de/2021/resea-project-als-zweites-unternehmen-nach-rueckverfolgbarkeitsstandard-fuer-recyceltes-plastik-von-dnv-zertifiziert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[neues-energiezeitalter]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Mar 2021 12:11:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>ReSea Project ist ein dänisches Unternehmen, das Flüsse und Meere in Indonesien reinigt. Es ist die zweite Organisation weltweit, die nach dem Produktketten-Standard von DNV zertifiziert wurde. Dieser gewährleistet die Rückverfolgbarkeit und Integrität von Plastik, das aus der Hydrosphäre zurückgewonnen wird. ReSea Project hat sich zur Aufgabe gemacht, Plastik aus Ozeanen und Flüssen in Indonesien [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2021/resea-project-als-zweites-unternehmen-nach-rueckverfolgbarkeitsstandard-fuer-recyceltes-plastik-von-dnv-zertifiziert/" target="_blank">ReSea Project als zweites Unternehmen nach Rückverfolgbarkeitsstandard für recyceltes Plastik von DNV zertifiziert</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>ReSea Project ist ein dänisches Unternehmen, das Flüsse und Meere in Indonesien reinigt. Es ist die zweite Organisation weltweit, die nach dem Produktketten-Standard von DNV zertifiziert wurde. Dieser gewährleistet die Rückverfolgbarkeit und Integrität von Plastik, das aus der Hydrosphäre zurückgewonnen wird.</p>
<p>ReSea Project hat sich zur Aufgabe gemacht, Plastik aus Ozeanen und Flüssen in Indonesien zu entfernen. Die nun von DNV erhaltene Zertifizierung umfasst das Rückverfolgbarkeitssystem von ReSea Project für den Sammelprozess. Der Säuberungsprozess wird vor Ort gesteuert, das heißt, Menschen werden in den lokalen Gemeinden beschäftigt, um das Plastik aus den Meeren und Flüssen zu entfernen. Dies trägt nicht nur zu besseren Lebensbedingungen bei, sondern schärft auch das Bewusstsein dafür, die Plastikverschmutzung an ihrer Quelle aufzuhalten.</p>
<p>„Die Wirkung unserer Säuberungsaktion ist abhängig von der finanziellen Unterstützung anderer Unternehmen. Es ist ein wichtiger Meilenstein für unseren kontinuierlichen Einsatz, dass die Entscheidung auf DNV gefallen ist und wir zertifiziert wurden. Das gibt uns das Vertrauen und die Sicherheit, die wir brauchen. So können wir Plastik in größerem Umfang entfernen. Das ist von entscheidender Bedeutung, um die Plastikkrise in den Ozeanen zu bewältigen&#8220;, sagt Ann Sofie Gade, Head of Business Development bei ReSea Project.</p>
<p><strong>Mehr Transparenz</strong><br />
Die Menge an Plastikmüll, die in die Ozeane gelangt, steigt und hat sich während der Pandemie durch die wiederkehrende Abhängigkeit und den Gebrauch von Einwegplastik sogar noch verschlimmert. Die Plastikkrise in den Ozeanen lässt sich nur bewältigen, wenn wir erhebliche Anstrengungen unternehmen und Lösungen finden. Wir müssen die riesigen Mengen bergen, die bereits da draußen schwimmen, und in Zukunft verhindern, dass noch mehr Plastik in die Ozeane und Flüsse gelangt.<br />
„Die umfangreichen andauernden Säuberungen auf der ganzen Welt sorgen für eine wachsende Nachfrage des Marktes nach Vertrauen und Transparenz bei den Angaben. Eine unabhängige dritte Partei wie wir kann die Herkunft und Rückverfolgbarkeit von wiedergewonnenem Kunststoff anhand der festgelegten Anforderungen im Standard überprüfen. Für ReSea Project stellt die Zertifizierung des Rückverfolgbarkeitssystems die Transparenz des gesamten Plastiksammelprozesses sicher&#8220;, sagt Antonio Astone, Global Service Manager Assurance and Supply Chain bei DNV.</p>
<p><strong>Vollständige Rückverfolgbarkeit</strong><br />
Die Zertifizierung von ReSea Project umfasst das Sammeln von Plastik, also die Entnahme aus den Gewässern durch die Sammelteams bis hin zur Abgabe an ausgewiesene Abfallsammelstellen. Darüber hinaus ist eine Überprüfung der laufend gesammelten Plastikmenge in Echtzeit enthalten. Die ToolChain-Plattform von VeChain und die dazugehörige Handy-App werden eingesetzt, um Daten an den identifizierten kritischen Kontrollpunkten des Sammelprozesses zu erfassen, aufzuzeichnen und zu überwachen.<br />
„Die Zertifizierung weist die Gewinnung und die Mengen von Plastik nach. Damit wird die gerechte Entlohnung der Sammelmannschaft wie ortsansässigen Fischern sichergestellt. Außerdem sorgt es für Transparenz im Sammelprozess&#8220;, erklärt Antonio Astone, Global Service Manager Assurance and Supply Chain bei DNV.</p>
<p><strong>Der Standard</strong><br />
Der Chain-of-Custody-Standard von DNV für wiedergewonnene Kunststoffe aus der Hydrosphäre legt Anforderungen fest, um die Rückverfolgbarkeit und Integrität von wiedergewonnenen Kunststoffen aus beliebigen Gewässern zu gewährleisten. Der Standard ist in Modulen aufgebaut und kann von der Gewinnung bis zum neuen Produkt oder auf Teile der Wertschöpfungskette angewendet werden.<br />
Die Zertifizierung liefert den Nachweis der Konformität mit dem/den ausgewählten Modul(en). Damit können Organisationen die Herkunft des Materials nachweisen und belegen, dass es nach der Gewinnung an einem bestimmten Ort in einem Meer, Fluss oder See nicht mit anderen Komponenten vermischt wurde.</p>
<p>Quelle: DNV / ReSea Project</p><p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2021/resea-project-als-zweites-unternehmen-nach-rueckverfolgbarkeitsstandard-fuer-recyceltes-plastik-von-dnv-zertifiziert/" target="_blank">ReSea Project als zweites Unternehmen nach Rückverfolgbarkeitsstandard für recyceltes Plastik von DNV zertifiziert</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Technologie für die Energiewende: CO2-freie Wasserstoffkraftwerke – Forschung und Industrie treiben Marktreife voran</title>
		<link>https://neues-energiezeitalter.de/2020/technologie-fuer-die-energiewende-co2-freie-wasserstoffkraftwerke-forschung-und-industrie-treiben-marktreife-voran/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[neues-energiezeitalter]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Dec 2020 15:58:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Abkehr von fossilen Brennstoffen bis 2050 ist das von der Bundesregierung erklärte Ziel der Energiewende. Gaskraftwerke sind eine wichtige Technologie, um den Wechsel der Energieversorgung von fossilen auf regenerative Energieträger zu ermöglichen. Ein Grund dafür ist die Flexibilität dieser Kraftwerke und die Möglichkeit, Gasturbinen nicht nur mit Erdgas, sondern auch mit Wasserstoff zu betreiben. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2020/technologie-fuer-die-energiewende-co2-freie-wasserstoffkraftwerke-forschung-und-industrie-treiben-marktreife-voran/" target="_blank">Technologie für die Energiewende: CO2-freie Wasserstoffkraftwerke – Forschung und Industrie treiben Marktreife voran</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Abkehr von fossilen Brennstoffen bis 2050 ist das von der Bundesregierung erklärte Ziel der Energiewende. Gaskraftwerke sind eine wichtige Technologie, um den Wechsel der Energieversorgung von fossilen auf regenerative Energieträger zu ermöglichen. Ein Grund dafür ist die Flexibilität dieser Kraftwerke und die Möglichkeit, Gasturbinen nicht nur mit Erdgas, sondern auch mit Wasserstoff zu betreiben. An seinen Kölner Prüfständen entwickelt das Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) nun gemeinsam mit Partnern aus der Industrie die dafür notwendige Technologie weiter.</p>



<p>Aufgrund des von der Bundesregierung beschlossenen Ausstiegs aus der Verstromung von Kernkraft und Kohle (Dekarbonisierung) besteht zukünftig die Notwendigkeit, die wegfallenden Kapazitäten zu ersetzen. Dafür sollen verlässliche und umweltfreundliche Kraftwerke entstehen, die auch in Zeiten geringer Wind- und Sonnenenergie die Stromversorgung sicherstellen. Besonders geeignet sind dazu Gaskraftwerke, beziehungsweise Gas- und Dampfkraftwerke, die jederzeit und auch über lange Zeiträume hinweg effizient und umweltfreundlich den steigenden Energiebedarf bereitstellen können. Dem Energieträger Wasserstoff kommt dabei eine besondere Bedeutung zu, wie sie beispielsweise in der Nationalen Wasserstoffstrategie definiert wurde. Das DLR verfügt über eine langjährige, interdisziplinäre Erfahrung in der Wasserstoffforschung, wobei die gesamte Prozesskette von CO2-freier Produktion bis zur Anwendung abgedeckt wird.</p>



<p><strong>Die passende Infrastruktur</strong></p>



<p>Das DLR hat mit dem Hochdruckbrennkammer Prüfstand 2 (HBK 2) einen seiner universellsten Großprüfstände modernisiert, um damit zukünftig Kraftwerkstechnologien für Wasserstoffanwendungen zu entwickeln. Mit einer leistungsfähigen Luftversorgung und einer modernen Wasserstoffanlage, die unter anderem im Rahmen von NRW-Fördermaßnahmen im Jahr 2012 fertiggestellt wurde, steht damit eine einzigartige Infrastruktur zur Forschung und Erprobung von kritischen Kraftwerkskomponenten für eine CO2-freie Stromerzeugung zur Verfügung.</p>



<p>In einer ersten Pilotanwendung wurde ein von der US-amerikanischen Firma PSM („Power Systems and Manufacturing“) entwickeltes innovatives Verbrennungssystem mit Wasserstoff getestet. Das DLR-Institut für Antriebstechnik stellte dafür die Prüfstandinfrastruktur und ein selbstentwickeltes laseroptisches Diagnosesystem zur Verfügung. Damit konnten erstmals die Vorgänge bei einer Wasserstoffverbrennung in einer Gasturbinenbrennkammer unter realen Druck- und Temperaturbedingungen sichtbar gemacht werden. Damit ist es nunmehr möglich, die komplexen Zusammenhänge besser zu analysieren und die Technologie gezielt zur Serienreife zu entwickeln.</p>



<p>„Unsere Prüfstände wurden ursprünglich für die Luftfahrt entwickelt. Doch unsere Infrastruktur ist flexibel und wir haben lange Erfahrungen in der interdisziplinären Zusammenarbeit mit der Industrie“, sagt Christian Fleing, Leiter der Abteilung Brennkammertest. „Bei der Energiewende ist das besonders spannend, denn es handelt sich um ein wichtiges Thema unserer Zeit, zu dem wir einen Beitrag leisten.“</p>



<p>In einem nächsten Schritt wird die Wasserstoffverbrennung in Zusammenarbeit mit einem europäischen Konsortium für konkrete Anwendungen in bestehenden Kraftwerken erprobt, um möglichst schnell Erdgas durch Wasserstoff ersetzen zu können. Zu dem Konsortium gehören neben dem DLR die Unternehmen Ansaldo Thomassen, OPRA, Vattenfall, DOW, Nouryon, EmmTec, ENS CHP from Polenergia Group, Hygear und sowie die TU Delft und die TU Eindhoven.</p>



<p><strong>Hintergrundinformation zum Gesamtprojekt</strong></p>



<p>Der Austausch der Brennkammer in einer bestehenden Gasturbine ist der Schlüssel zu einer CO2-freien, wasserstoffbasierten Energieversorgung. Die Technologieentwicklung soll eine Brennstoffflexibilität von 100% Erdgas bis zu 100% Wasserstoff und jeder dazwischenliegenden Mischung von Erdgas mit Wasserstoff ermöglichen. Die dafür neu zu entwickelnde Brennkammertechnologie muss einen Leistungsbereich von 1MW bis 300MW abdecken. In Hochdrucktests werden die Entwicklungsziele validiert und auch Risiken, wie beispielsweise der Flammenrückschlag beim Übergang von einer Leistungsstufe zur nächsten, mit fortschrittlichen Messmethoden bewertet. Bereits für 2022 ist der erste Demonstrationsbetrieb der neuen Technologie in einem realen Kraftwerk geplant.</p>



<p>Quelle: DLR</p><p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2020/technologie-fuer-die-energiewende-co2-freie-wasserstoffkraftwerke-forschung-und-industrie-treiben-marktreife-voran/" target="_blank">Technologie für die Energiewende: CO2-freie Wasserstoffkraftwerke – Forschung und Industrie treiben Marktreife voran</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Biobasierte Produkte, Bioplastik, Biomassennutzung aus Schilf</title>
		<link>https://neues-energiezeitalter.de/2020/biobasierte-produkte-bioplastik-biomassennutzung-aus-schilf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[neues-energiezeitalter]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Dec 2020 15:53:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Fortsetzung der öffentlichen Online-Ringvorlesung &#8222;Facetten der Nachhaltigkeit&#8220; am 6. Januar „Biobasierte Produkte, Bioplastik, Biomassennutzung aus Schilf“ lautet der Titel einer öffentlichen Online-Vorlesung der Hochschule Bremen am Mittwoch, dem 6. Januar 2021, 17:30 Uhr. Referent ist Dr.-Ing. Joachim Venus, ATB Potsdam. Der Link zur Teilnahme findet sich kurz vor Veranstaltungsbeginn hier: hs-bremen.de/fdn, ebenso das vollständige Programm [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2020/biobasierte-produkte-bioplastik-biomassennutzung-aus-schilf/" target="_blank">Biobasierte Produkte, Bioplastik, Biomassennutzung aus Schilf</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Fortsetzung der öffentlichen Online-Ringvorlesung &#8222;Facetten der Nachhaltigkeit&#8220; am 6. Januar</p>



<p>„Biobasierte Produkte, Bioplastik, Biomassennutzung aus Schilf“ lautet der Titel einer öffentlichen Online-Vorlesung der Hochschule Bremen am Mittwoch, dem 6. Januar 2021, 17:30 Uhr. Referent ist Dr.-Ing. Joachim Venus, ATB Potsdam. Der Link zur Teilnahme findet sich kurz vor Veranstaltungsbeginn hier: hs-bremen.de/fdn, ebenso das vollständige Programm der Ringvorlesung.</p>



<p>Die diesjährige öffentliche Ringvorlesung „Facetten der Nachhaltigkeit“ der Hochschule Bremen widmet sich dem Thema „Bioökonomie“. Die Bioökonomie beinhaltet die Abkehr von einer auf der Nutzung fossiler Ressourcen basierenden Wirtschaftsform und die Umstellung auf eine nachhaltige, biobasierte Wirtschaftsweise. In 13 Vorlesungen werden Expertinnen und Experten klären, welche Innovationen und Konzepte für diesen Wandel existieren und wie deren Nachhaltigkeit bewertet werden kann.</p>



<p>Die weiteren Termine:</p>



<p>13.01.2021<br />Naturfaserverbundwerkstoffe<br />Prof. Dr. -Ing. Jörg Müssig, Hochschule Bremen</p>



<p>20.01.2021<br />Integration von Bioenergie in Konzepten zur Decarbonisierung komplexer Energieversorgungsstrukturen am Beispiel des Quartiers &#8222;Überseehafen&#8220; in Bremerhaven<br />Prof. Dr. Martin Wittmaier, Hochschule Bremen</p>



<p>27.01.2021<br />Wasserstoff und Biomasse zur Erzeugung regenerativer Energieträger und Produkte<br />Prof. Dr. Lars Jürgensen, Hochschule Bremen</p>



<p>03.02.2021<br />Lignocellulose-Bioraffinerien: Materialien und Chemikalien aus Holz &#8211; Gerd Unkelbach, Fraunhofer-Zentrum für Chemisch-Biotechnologische Prozesse CBP</p>



<p>10.02.2021<br />Nachhaltigkeitsbewertung in der Bioökonomie &#8211; Praktische Herausforderungen der Ökobilanzierung und anderen Methoden<br />Matthias Stratmann, Nova Institut</p>



<p>17.02.2021<br>Bioökonomie &#8211; Sinnstiftende Erzählung für die Beziehung von Gesellschaft und Natur?<br>Dr. Lars Berger, Bundesamt für Naturschutz</p><p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2020/biobasierte-produkte-bioplastik-biomassennutzung-aus-schilf/" target="_blank">Biobasierte Produkte, Bioplastik, Biomassennutzung aus Schilf</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>CO2-Emissionen der Energiewirtschaft seit 1990 um mehr als die Hälfte gesunken</title>
		<link>https://neues-energiezeitalter.de/2020/co2-emissionen-der-energiewirtschaft-seit-1990-um-mehr-als-die-haelfte-gesunken/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[neues-energiezeitalter]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Dec 2020 17:07:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Erneuerbare Energien]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die CO2-Emissionen der Energiewirtschaft sind in diesem Jahr um 15 Prozent gegenüber 2019 gesunken (2020: 217 Millionen Tonnen CO2; 2019: 254 Millionen Tonnen). Im Vergleich zu 1990 beträgt die Minderung der CO2-Emissionen seit 2020 rund 53 Prozent. Das zeigen vorläufige Berechnungen aus dem heute veröffentlichten BDEW-Jahresbericht „Energieversorgung 2020“. „Die Energiewirtschaft ist bei der notwendigen Treibhausgas-Reduktion [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2020/co2-emissionen-der-energiewirtschaft-seit-1990-um-mehr-als-die-haelfte-gesunken/" target="_blank">CO2-Emissionen der Energiewirtschaft seit 1990 um mehr als die Hälfte gesunken</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die CO2-Emissionen der Energiewirtschaft sind in diesem Jahr um 15 Prozent gegenüber 2019 gesunken (2020: 217 Millionen Tonnen CO2; 2019: 254 Millionen Tonnen). Im Vergleich zu 1990 beträgt die Minderung der CO2-Emissionen seit 2020 rund 53 Prozent. Das zeigen vorläufige Berechnungen aus dem heute veröffentlichten BDEW-Jahresbericht „Energieversorgung 2020“. „Die Energiewirtschaft ist bei der notwendigen Treibhausgas-Reduktion eindeutig auf Kurs“, sagte Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung, auf der Jahresabschluss-Pressekonferenz des Verbandes.</p>



<p>Ein Faktor für die Minderung der CO2-Emissionen war die auch in diesem Jahr gestiegene Stromerzeugung aus Erneuerbare Energien und der Rückgang der Kohleverstromung: So erzeugten Wind, Photovoltaik, Biomasse und andere regenerative Energieträger 2020 insgesamt 251,7 Mrd. kWh Strom und damit 4,2 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Stromerzeugung aus Steinkohle sank um mehr als ein Viertel, die Stromerzeugung aus Braunkohle um knapp ein Fünftel.</p>



<p>Der besonders starke Rückgang der CO2-Emissionen in diesem Jahr ist zu einem Teil auch durch die Corona-Pandemie und dem daraus resultierenden wirtschaftlichen Einbruch verursacht. So ist der Stromverbrauch im Jahr 2020 im Vergleich zum Vorjahr um rund 4,4 Prozent auf 543,6 TWh gesunken. „Was wir für die weitere CO2-Reduzierung vor allem brauchen, ist ein entschlossener und schnellerer Ausbau der Erneuerbaren Energien. Die EEG-Novelle, die heute im Bundestag verabschiedet werden soll, enthält zwar einige positive Ansätze, wird aber noch nicht ausreichen, um der Energiewende den notwendigen Anschub zu verleihen“, sagte Andreae.</p>



<p>„In den vergangenen zehn Jahren haben wir einen regelrechten „Siegeszug“ der Erneuerbaren Energien in der Stromerzeugung erlebt. Insbesondere die Windenergie an Land ist und bleibt der „Packesel“ der Energiewende. Jetzt droht der weitere Ausbau jedoch ins Stocken zu geraten: Durch das Förderende werden immer mehr Anlagen vom Netz gehen. Zudem werden inzwischen zwei von drei Windrädern beklagt.</p>



<p>Es ist deshalb umso bedauerlicher, dass die Koalition die Chance nicht genutzt hat, im Zuge der EEG-Novelle wichtige Verbesserungen und Erleichterungen für die Erneuerbaren Energien umzusetzen: Konkret hätte die Bundesregierung schon jetzt für bessere Bedingungen für das Repowering sorgen können. Der BDEW hat hierfür bereits Vorschläge vorgelegt. Auch im Bereich des Artenschutzrechts bedarf es endlich handhabbarer und bundesweit einheitlicher Vorgaben. Die Bundesregierung muss dies im ersten Quartal 2021 anpacken.“ Auch im Bereich der Photovoltaik bestehe weiterhin erheblicher Nachbesserungsbedarf. Insgesamt habe es im Jahr 2020 trotz der Corona-Pandemie jedoch auch Fortschritte in der Energiepolitik gegeben, sagte Andreae. Mit dem Kohleverstromungsbeendigungsgesetz gebe es nun einen klaren Plan, um Schritt für Schritt aus der Kohleverstromung auszusteigen. Mit der vom BDEW seit Langem geforderten Einführung der CO2-Bepreisung in den Bereichen Wärme und Verkehr habe die Bundesregierung einen Paradigmenwechsel in diesen Sektoren eingeleitet.</p>



<p>Dennoch gebe es auch im kommenden Jahr viel zu tun: „Gerade in Hinblick auf die Erhöhung der europäischen Klimaziele gilt es nun, noch einmal mehr Tempo zu geben. Wir müssen alle Potenziale zur Treibhausgasminderung ausschöpfen“, sagt Andreae.</p>



<p>Mit Blick auf die Elektromobilität müsse die Koalition endlich eine Einigung beim Gebäude-Elektromobilitätsinfrastruktur-Gesetz (GEIG) erreichen, um den Ausbau der privaten Ladeinfrastruktur zu beschleunigen.</p>



<p>Eine zentrale Aufgabe der nächsten Bundesregierung müsse es zudem sein, die Finanzierung der Erneuerbaren Energien zu reformieren. „Das EEG stößt hier mittlerweile an seine Grenzen“, sagt Andreae. Auch das Thema Wasserstoff müsse weiterhin ganz weit oben auf der Agenda der Politik bleiben. „Mit der Nationalen Wasserstoffstrategie hat die Bundesregierung einen ersten Plan für den Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft vorgelegt. Nun gilt es, diesen Plan in die Tat umzusetzen. Hier spielt auch die Energiewirtschaft eine große Rolle. Der Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft ist eine der zentralen Aufgaben der kommenden Jahre.“</p>



<p><strong>Strom-Erzeugungsmix für das Jahr 2020:</strong></p>



<p>Wind, Photovoltaik, Biomasse und andere regenerative Energieträger erzeugten 2020 insgesamt 251,7 Mrd. kWh Strom und damit 4,2 Prozent mehr als im Vorjahr. Ihr Anteil an der Bruttostromerzeugung beträgt nun 44,6 Prozent. Der Anteil der Erneuerbaren Energien am Bruttostromverbrauch – die für die Zielerreichung der Erneuerbaren Energien maßgebliche Quote – beträgt 46,3 Prozent. Die Windenergie (Onshore + Offshore) ist mit einer Stromerzeugung von insgesamt 132,8 Mrd. kWh inzwischen mit Abstand der wichtigste Energieträger im deutschen Strommix und erzeugte annähernd so viel Strom wie sämtliche Braun- und Steinkohlekraftwerke zusammen (brutto). Deutlich zurückgegangen ist auch in diesem Jahr die Stromerzeugung aus Braun- und Steinkohle: Die Stromerzeugung aus Steinkohle sank um mehr als ein Viertel, die Stromerzeugung aus Braunkohle um knapp ein Fünftel. Auch die Kernenergie weist insbesondere aufgrund der Stilllegung des Kernkraftwerks Philippsburg 2 Ende 2019 einen Rückgang auf. Die Stromerzeugung aus Gaskraftwerken legte leicht um 0,7 Prozent zu.</p>



<p>Quelle: BDEW</p>



<p></p><p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2020/co2-emissionen-der-energiewirtschaft-seit-1990-um-mehr-als-die-haelfte-gesunken/" target="_blank">CO2-Emissionen der Energiewirtschaft seit 1990 um mehr als die Hälfte gesunken</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Regierungen und Stiftungen starten gemeinsam die South East Asia Energy Transition Partnership</title>
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		<dc:creator><![CDATA[neues-energiezeitalter]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Nov 2020 16:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Bundesumweltministerium hat heute mit weiteren staatlichen und philanthropischen Förderern auf dem ASEAN-Energiewirtschaftsforum die „South East Asia Energy Transition Partnership“ (ETP) ins Leben gerufen. Ziel der Partnerschaft ist es, die nachhaltige Energiewende in Südostasien im Einklang mit dem Übereinkommen von Paris zu unterstützen. Der Schwerpunkt liegt dabei zunächst auf Indonesien, Vietnam und den Philippinen; alles [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Bundesumweltministerium hat heute mit weiteren staatlichen und philanthropischen Förderern auf dem ASEAN-Energiewirtschaftsforum die „South East Asia Energy Transition Partnership“ (ETP) ins Leben gerufen. Ziel der Partnerschaft ist es, die nachhaltige Energiewende in Südostasien im Einklang mit dem Übereinkommen von Paris zu unterstützen. Der Schwerpunkt liegt dabei zunächst auf Indonesien, Vietnam und den Philippinen; alles Länder mit einem erheblichen Kohleanteil bei der Energieerzeugung. In den kommenden Monaten wird ein technischer Beirat eingerichtet, der sowohl internationales als auch lokales Fachwissen und Ländervertreter vereint, um die Partnerschaft bei ihrer technischen Arbeit zu beraten. Mit dem heutigen Startschuss beginnt die ETP ihre erste fünfjährige Implementierungsphase mit dem United Nations Office for Project Services (UNOPS) als Fondsmanager und Sekretariatssitz.</p>



<p><strong>Bundesumweltministerin Svenja Schulze: </strong>„Die Energy Transition Partnership vereint Regierungen und Stiftungen bei der Unterstützung der Energiewende in Südostasien. Mit dem innovativen Ansatz der ETP werden die Mittel und Projekte ihrer Mitglieder gebündelt und aufeinander abgestimmt und damit ihre Wirkung maximiert. Die neue Partnerschaft treibt als Forum den Austausch und die Koordination mit engagierten Akteuren voran. Aus diesen Gründen haben wir die Partnerschaft von Anfang an als Gründungsmitglied unterstützt.&#8220;</p>



<p><strong>Rémy Rioux, CEO der Agence Française de Développement: </strong>„Die AFD Gruppe ist stolz darauf, Teil der südostasiatischen Energy Transition Partnership zu sein, welche die Zusammenarbeit zwischen öffentlichen Gebern und privaten Stiftungen fördert, um die Energiewende in Südostasien im Einklang mit dem Pariser Abkommen zu beschleunigen.“</p>



<p>&#8222;Durch die Vereinigung verschiedener Stakeholder, die bereit sind, Indonesien, Vietnam und die Philippinen gemeinsam zu unterstützen und ihr Potenzial an erneuerbaren Energien zu erschließen, baut diese Koalition auch auf dem &#8222;Finance in Common&#8220;-Gipfel auf und fördert partnerschaftsorientierte Initiativen zum Aufwuchs grüner Finanzmittel.&#8220;</p>



<p><strong>Kate Hampton, CEO der Children&#8217;s Investment Fund Foundation: </strong>„Asiatische Länder, die sich zu Netto-Null-Emissionen bis Mitte des Jahrhunderts verpflichten, haben die globale Klimadynamik wieder in Schwung gebracht. Die Südostasiatische Energy Transition Partnership (ETP) ist eine mutige Initiative in einer entscheidenden Phase. Sie wird den politischen Entscheidungsträgern in Vietnam, Indonesien und den Philippinen die Sachlage und das Fachwissen liefern, die für den ersten Schritt zu einem Netto-Nullpunkt erforderlich sind: den Übergang zu sauberen Energien. Dieser Übergang wird grüne Arbeitsplätze, billigeren Strom und sauberere Luft nach Südostasien bringen. Wir von CIFF freuen uns, Teil der ETP zu sein – wir glauben, dass diese Partnerschaft den Wohlstand und das Wohlergehen der südostasiatischen Nationen für die kommenden Jahrzehnte fördern wird.&#8220;</p>



<p><strong>Samina Kadwani, UNOPS-Direktorin für Thailand, Indonesien und den Pazifik:</strong> „Ich spreche den Gebern der Energy Transition Partnership meine Anerkennung dafür aus, dass sie eine neue und zukunftsorientierte, dynamische und agile Plattform geschaffen haben, um Südostasien bei den Bemühungen zu unterstützen Klima- und Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. UNOPS ist stolz darauf, als Fondsmanager und Sekretariat an der Partnerschaft beteiligt zu sein, und ist gut positioniert, um die Ziele der Partnerschaft voranzubringen.&#8220;</p>



<p>Die „South East Asia Energy Transition Partnership“ (ETP) wurde erstmals auf dem „One Planet Summit 2018“ von einem Konsortium aus philanthropischen Stiftungen, wie der Children&#8217;s Investment Fund Foundation (CIFF) und der High Tide Foundation sowie Regierungsvertretern wie dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU), der kanadischen Regierung, dem britischen Ministerium für Wirtschaft, Energie und Industriestrategie (BEIS), Bloomberg Philanthropies und der französischen Entwicklungsagentur (AFD) angekündigt. Seitdem haben die Partner erheblich in die Gestaltung dieser einzigartigen Partnerschaft investiert, die den öffentlichen und den privaten Sektor zusammenführt, wie auf dem Klimagipfel des Generalsekretärs der Vereinten Nationen 2019 hervorgehoben wurde.</p>



<p>Das Wirtschaftswachstum Südostasiens hat den Lebensstandard für viele Menschen in der Region erhöht. Das Wachstum geht allerdings einher mit einem enormen Anstieg des Verbrauchs fossiler Brennstoffe, was zu steil ansteigenden Treibhausgasemissionen, anhaltender Umweltverschmutzung, lokalen Gesundheitsrisiken und einer Verschärfung der weltweiten klimabedingten Risiken führt. Die ETP hat sich zum Ziel gesetzt, zusammen mit Regierungen und Institutionen das enorme ungenutzte Potenzial erneuerbarer Energien Südostasiens zu heben und sie in den Energiemix zu integrieren, um den rasch wachsenden Energiebedarf in der Region zu decken.</p>



<p>Die ETP wird sich auch mit Energieeffizienzmaßnahmen befassen sowie mit den sozioökonomischen Chancen und positiven Auswirkungen, die mit einem nachhaltigen und gerechten Energiewandel in Südostasien verbunden sind. Mit finanzieller Unterstützung für technische Kooperationsprojekte, zusammen mit entsprechend ausgerichteten laufenden Programmen in der Region, wird die ETP Unterstützungspakete und Koordinierung, Dialog und Wissensausbau anbieten, um die Finanzierung der Energiewende in der Region signifikant voranzubringen und so zur Erreichung des Übereinkommens von Paris und der Ziele für Nachhaltige Entwicklung (SDGs) beizutragen.</p>



<p>Die Multi-Geber-Partnerschaft möchte weiter wachsen. Die Mitglieder der ETP laden daher interessierte Geber ein, sich der Initiative anzuschließen, um durch eine beschleunigte Energiewende in Südostasien dem globalen Klimaschutz zu dienen.</p>



<p>Quelle: Gemeinsame Pressemitteilung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, United Nations Office for Project Services (UNOPS), Children’s Investment Fund Foundation (CIFF), Agence Française de Développement (AFD)</p><p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2020/regierungen-und-stiftungen-starten-gemeinsam-die-south-east-asia-energy-transition-partnership/" target="_blank">Regierungen und Stiftungen starten gemeinsam die South East Asia Energy Transition Partnership</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Vergleich dich grün – Neues Tarifportal der Umweltverbände online</title>
		<link>https://neues-energiezeitalter.de/2020/vergleich-dich-gruen-neues-tarifportal-der-umweltverbaende-online/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[neues-energiezeitalter]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Oct 2020 18:53:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bioenergie]]></category>
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		<category><![CDATA[Umweltverbände]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit Montag, dem 26. Oktober 2020, ist das neue Tarifvergleichsportal „Vergleich dich grün“ (www.vergleich-dich-gruen.de) online. Der Grüner Strom Label e.V. und seine Trägerverbände NABU, BUND, EUROSOLAR, Deutscher Naturschutzring, IPPNW und die Verbraucher Initiative schaffen damit ein Vergleichsangebot ausschließlich für Ökostrom- und Biogastarife. Ziel ist es, Verbraucher*innen einen transparenten und unabhängigen Überblick auf alle Ökotarife zu [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Montag, dem 26. Oktober 2020, ist das neue Tarifvergleichsportal „Vergleich dich grün“ (<a href="http://www.vergleich-dich-gruen.de" rel="nofollow ">www.vergleich-dich-gruen.de</a>) online. Der Grüner Strom Label e.V. und seine Trägerverbände NABU, BUND, EUROSOLAR, Deutscher Naturschutzring, IPPNW und die Verbraucher Initiative schaffen damit ein Vergleichsangebot ausschließlich für Ökostrom- und Biogastarife. Ziel ist es, Verbraucher*innen einen transparenten und unabhängigen Überblick auf alle Ökotarife zu bieten, die mit dem Grüner Strom- oder Grünes Gas-Gütesiegel ausgezeichnet sind.<span id="more-2084"></span></p>
<p>„Wir haben hier ein Vergleichsportal geschaffen, das einen objektiven Überblick über Ökostrom- und Biogasangebote gibt, die nach höchsten Umweltstandards zertifiziert sind.“, erläutert Daniel Craffonara, Geschäftsführer des Grüner Strom Label e.V. „Das heißt, kein Anbieter wird durch Provision oder Werbung bevorzugt. „Hinter vergleich-dich-gruen.de stehen mehrere unabhängige, gemeinnützige Organisationen, die ein breites Spektrum zivilgesellschaftlichen Engagements repräsentieren. Verbraucher*innen können sich sicher sein: durch jede Tarifwahl wird die Energiewende gefördert“.</p>
<p>Rund 70 bundesweite und regionale Energieanbieter sind mit ihren zertifizierten Ökotarifen vertreten. Kund*innen können neben üblichen Filteroptionen auch nach reinen Ökoanbietern oder Stadt- und Gemeindewerken suchen. Außerdem wird der Förderbetrag pro Kilowattstunde dargestellt, den jeder Energieanbieter in Energiewende-Projekte nach Standards des Grüner Strom Label e.V. investiert. Die Förderwirkung jedes einzelnen Tarifs garantieren die detaillierten Prüfprozesse der Grüner Strom- und Grünes Gas-Zertifizierungen.</p>
<p>Kernkriterium der Grüner Strom-Zertifizierung ist, dass die Stromanbieter mit einem festen Betrag je verkaufter Kilowattstunde den Ausbau erneuerbarer Energien fördern. Bisher konnten so mehr als 1.400 Energiewende-Projekte realisiert und kofinanziert werden, zum Beispiel Photovoltaik- und Windkraftanlagen, oder Projekte im Bereich Elektromobilität. Bei Biogas nach Grünes Gas-Standards wird die ökologisch verträgliche Erzeugung des Biogases auf allen Verarbeitungsstufen sichergestellt &#8211; vom Rohstoff bis zum Verbrauchsort.</p>
<p>Das neue Portal kennzeichnet Qualität und Glaubwürdigkeit von Energieprodukten und fördert diese zugleich: Durch klar strukturierte Sichtbarkeit und Transparenz werden umweltorientierte Energieanbieter gestärkt und die Marktdurchdringung hochwertiger grüner Energieprodukte unterstützt. „vergleich-dich-gruen.de“ bietet allen Verbraucher*innen die Möglichkeit, über ihre Kaufentscheidung aktiv an einer Energiewende mitzuwirken, die naturverträglich, dezentral, bürgernah, gemeinwohlorientiert, fair und schadstofffrei ist.</p>
<p>Weitere Informationen finden Sie unter: <a href="http://www.vergleich-dich-gruen.de" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">www.vergleich-dich-gruen.de</a>.</p>
<p>Quelle: Grüner Strom Label e.V.</p><p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2020/vergleich-dich-gruen-neues-tarifportal-der-umweltverbaende-online/" target="_blank">Vergleich dich grün – Neues Tarifportal der Umweltverbände online</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Deutschland auf Kurs zum klimaneutralen Fliegen</title>
		<link>https://neues-energiezeitalter.de/2020/deutschland-auf-kurs-zum-klimaneutralen-fliegen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[neues-energiezeitalter]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Oct 2020 09:21:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Energiewende in der Luftfahrt mit dem Ziel Zero Emission ist bis zur Mitte des Jahrhunderts möglich und bedarf eines umfassenden Innovationsschubs. Das betonen das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI) bei der heutigen gemeinsamen Übergabe des White Paper ‚Zero Emission Aviation – Emissionsfreies Fliegen‘ [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Energiewende in der Luftfahrt mit dem Ziel Zero Emission ist bis zur Mitte des Jahrhunderts möglich und bedarf eines umfassenden Innovationsschubs. Das betonen das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI) bei der heutigen gemeinsamen Übergabe des White Paper ‚Zero Emission Aviation – Emissionsfreies Fliegen‘ an das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi). Das Papier führt erstmals umfassend den aktuellen Forschungsstand sowie technologische Handlungsfelder auf dem Weg zum emissionsfreien Fliegen in allen Luftfahrtbereichen zusammen. Dafür werden ein vielfältiger Technologiemix mit umfangreichen Entwicklungen in den Bereichen nachhaltige Kraftstoffe, neue Konfigurationen, Batterie- und Brennstoffzellentechnologie sowie verschiedene Hybridantriebslösungen und neue Gasturbinenkonzepte nötig sein. Die Transformation zur emissionsfreien Luftfahrt bis 2050 braucht die enge Zusammenarbeit von Wissenschaft, Industrie und Politik.</p>
<p>&#8222;Es ist jetzt Zeit ein neues Kapitel der Luftfahrt aufzuschlagen. Unser ‚White Paper‘ zeigt den Weg zum emissionsfreien Fliegen für den ‚Green Deal‘ der Luftfahrt, der zu neuen Technologien, attraktiven High-Tech Arbeitsplätzen, faszinierenden Produkten führt und den gesellschaftlichen Wohlstand in Deutschland und Europa fördert&#8220;, sagt Prof. Rolf Henke, Mitglied des DLR-Vorstands, zuständig für Luftfahrtforschung und -technologie. &#8222;Mit der Transformation einer ganzen Branche hält dieser Weg aber auch große Forschungsanstrengungen bereit. Insbesondere werden fliegende Demonstratoren ein wesentliches Element sein, beim Thema Elektrisches Fliegen, bei Wasserstoff, bei neuen Kraftstoffen und bei neuen Flugzeugkonfigurationen.&#8220;</p>
<p>Reiner Winkler, BDLI-Vizepräsident Luftfahrt unterstreicht: &#8222;Jetzt stehen wir vor zwei nie dagewesenen Herausforderungen. Zum einen hat die Corona-Pandemie die wirtschaftlich schwerste Krise unserer Branche ausgelöst. Der Zusammenbruch des weltweiten Luftverkehrs bedingt eine dramatische Situation für die Hersteller ebenso wie für unsere tief gestaffelte Zulieferkette, die in der gesamten Bundesrepublik beheimatet ist. Zum anderen steht die Luftfahrt an der Schwelle zum klimaneutralen Fliegen. Wir haben uns ambitionierte Ziele gesetzt: Bis 2050 werden wir klimaneutral fliegen. Darum zielen seit langem bis zu 90 Prozent unserer Investitionen in Forschung und Entwicklung unmittelbar auf die Senkung von Emissionen ab.&#8220;</p>
<p>In der aktuellen Situation von massiver wirtschaftlicher Krise und maximaler technologischer Herausforderung bildet das vorliegende White Paper die Initialzündung für einen Aufbruch in disruptive Technologien. Zugleich verstärkt es den bewährten Pfad der Kooperation zwischen Industrie und luftfahrt-orientierter Großforschung. Das Flugzeug der Zukunft soll zugleich klimaneutral und wettbewerbsfähig sein und es soll in Deutschland und Europa gebaut werden. Das White Paper wird eine wertvolle Grundlage sein, die Zusammenarbeit von Forschung, Industrie und Politik zu intensivieren, um mit der &#8222;Energiewende am Himmel&#8220; zugleich den Klimaschutz und den Wirtschaftsstandort Deutschland zu stärken.</p>
<p><strong>Umfangreiche neue Technologien</strong></p>
<p>Zero Emission Aviation erfordert einen großen Forschungsbedarf. Für das Ziel eines emissionsfreien Luftverkehrs müssen viele radikale Technologien parallel untersucht und hinsichtlich ihres Einsatzes in Abhängigkeit von Größe und Reichweite von Luftfahrzeugen bewertet werden. Im Bereich Urban Air Mobility und bei Regionalflugzeugen für kurze Reisen innerhalb von Ballungsgebieten zeigen batterie-elektrische Konzepte eine Perspektive, Luftfahrzeuge mit hybriden Antriebskonzepten auf Basis von Brennstoffzellen lösen perspektivisch heutige Flugzeuge auf der Kurz- und Mittelstrecke ab. Großes Potenzial für Emissionsminderungen auf der Mittel- und Langstrecke haben nachhaltige Kraftstoffe in Verbindung mit neuen Gasturbinenkonzepten. Besonders der Einsatz von direkt verbranntem grünem Wasserstoff rückt dabei langfristig in den Fokus. Perspektivisch ist der Einsatz von turbo-hybrid-elektrischen Antriebskonzepten bis hin zu Brennstoffzellen auch auf der Langstrecke denkbar.</p>
<p>Die erfolgreiche Einführung von Schlüsseltechnologien für einen klimafreundlichen Luftverkehr benötigt umfangreiche Flugversuche und damit ein planmäßiges Demonstratoren-Programm. Bis die globale Flugzeugflotte in rund 20 bis 30 Jahren durch die nächste Generation ersetzt wird, sind neben Investitionen in neuen Technologien parallel finanzielle Mittel für die Verbesserung aktueller Luftfahrzeuge hinsichtlich ihrer Klimawirkung nötig. Neue operative Maßnahmen wie die Implementierung einer klimaschonenden Routenführung könnten beispielsweise bereits in kürzester Zeit auf einen wesentlichen Teil der Flotte angewendet werden. Studien des DLR zeigen, dass bereits kleine Änderungen in der Flugführung mit lediglich um ein Prozent erhöhten Betriebskosten zu einer Verringerung der Klimaauswirkungen um bis zu zehn Prozent führen könnten.</p>
<p>Quelle: DLR und BDLI</p><p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2020/deutschland-auf-kurs-zum-klimaneutralen-fliegen/" target="_blank">Deutschland auf Kurs zum klimaneutralen Fliegen</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>ETW Energietechnik erweitert Biogasanlage zu regenerativem Speicherkraftwerk</title>
		<link>https://neues-energiezeitalter.de/2020/etw-energietechnik-erweitert-biogasanlage-zu-regenerativem-speicherkraftwerk/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[neues-energiezeitalter]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Jul 2020 07:04:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im niedersächsischen Wehrbleck hatte die Firma ETW Energietechnik aus Moers im Jahr 2019 eine landwirtschaftliche Biogasanlage zu einem regenerativen Speicherkraftwerk erweitert. Unterstützt wurden die BHKW-Experten dabei durch die Planungsfirma Energethik aus Osnabrück. Zusätzlich zum neuen Flex-BHKW mit dem TCG 2020 V20-Biogasmotor von MWM mit 2 Megawatt, elektrisch und 2,3 Megawatt, thermisch hatte ETW noch einen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2020/etw-energietechnik-erweitert-biogasanlage-zu-regenerativem-speicherkraftwerk/" target="_blank">ETW Energietechnik erweitert Biogasanlage zu regenerativem Speicherkraftwerk</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im niedersächsischen Wehrbleck hatte die Firma ETW Energietechnik aus Moers im Jahr 2019 eine landwirtschaftliche Biogasanlage zu einem regenerativen Speicherkraftwerk erweitert. Unterstützt wurden die BHKW-Experten dabei durch die Planungsfirma Energethik aus Osnabrück. Zusätzlich zum neuen Flex-BHKW mit dem TCG 2020 V20-Biogasmotor von MWM mit 2 Megawatt, elektrisch und 2,3 Megawatt, thermisch hatte ETW noch einen Kombigasspeicher mit 8.490 sowie einen Wärmespeicher mit 1.000 Kubikmeter installiert. Die Investition beläuft sich auf insgesamt 1,6 Millionen Euro.</p>



<p><strong>Wärme sichert rasches Hochfahren</strong><br>Bereits seit 2001 betreibt der Ackerbaubetrieb von Landwirt Andreas Rohlfs mit rund 235 Hektar Fläche eine Biogasanlage. Auf Basis der Inpustoffe Mais, Mist und Gülle erzeugte der Betreiber vor der Erweiterung etwa 5,4 Millionen Kilowattstunden elektrische Energie und 4,1 Millionen Kilowattstunden Wärmeenergie. Seit dem Ausbau zum Speicherkraftwerk produziert die Anlage nun 5,7 Millionen Kilowattstunden elektrische Energie und knapp 5,8 Millionen Kilowattstunden Wärme pro Jahr. Der Strom wird ins Netz eingespeist; die Abwärme gelangt über ein Fernwärmenetz zur Beheizung in private und kommunale Gebäude und wird zur Trocknung von Hackschnitzeln eingesetzt. Ein Teil der Wärme wird für das Warmhalten bei einem Motor-Stillstand abgezweigt. So kann der Direktvermarkter den Motor bei Bedarf rasch wieder hochfahren und sofort auf die volle Leistung des BHKW zugreifen.</p>



<p><strong>Flex-Betrieb sichert Rentabilität</strong><br>Neben der Leistungssteigerung arbeitet die Anlage jetzt flexibel. Dafür erlöst Rohlfs in den nächsten fünf Jahren einen zusätzlichen Flexibilitätszuschlag von 40 Euro pro Kilowatt. Im Anschluss kann sich der Landwirt optional per Ausschreibung für eine weitere zehnjährige EEG-Vergütung bewerben. Sein Hauptvorteil: Durch das Flex-BHKW wird seine Anlage nun so betrieben, dass Strom und Wärme stets zur jeweils ertragreichsten Tageszeit einspeist werden können. Zu diesem Zweck wird die Biogasanlage von einem Direktvermarkter so gesteuert, dass die Speicher bei einem Preishoch immer optimal befüllt sind und dafür die größtmöglichen Mengen an Strom und Wärme vorhalten.</p>



<p><strong>Sicherheitsalarm stoppt Gaszufuhr präventiv</strong><br>Angetrieben wird die Anlage mit entschwefeltem Biogas. Dafür wird der Schwefelgehalt von rund 5.000 parts per million (ppm) auf etwa 2 ppm runterkonditioniert. Ein Sicherheitsalarm mit integriertem Stopp der Gaszufuhr zum Speicher schützt das BHKW bei einem Schwefelgehalt oberhalb von 2 ppm. Dies ist vor allem deshalb notwendig, weil der Schwefelgehalt im Flexbetrieb schneller ansteigen kann. Nach der präventiven Abriegelung wird der Betrieb des Motors mit dem Gas aus dem Speicher aufrecht erhalten.</p>



<p><strong>Platz für SCR-Katalysator vorhanden</strong><br>„Um für zukünftige NOx-Grenzwerte gerüstet zu sein, hat ETW auf dem BHKW- Container bereits den notwendigen Platz für einen SCR-Katalysator vorgehalten. Die Planungen berücksichtigen überdies eine Reserve beim Abgasgegendruck“, erläutert Alexander Szabo, der verantwortliche Vertriebsleiter bei ETW Energietechnik.</p>



<p><strong>Flexibler Substratinput</strong><br>Zur Flexibilisierung des BHKW-Betriebs trägt auch die Variation der Substratmengen bei. Damit lässt sich die Biogasproduktion bei niedrigem Strompreis so drosseln, so- dass das BHKW bei Bedarf bis zu zwei Tagen stillstehen kann, ohne den Gasspeicher zu überlasten. Der Wärmespeicher kann 40.600 Kilowattstunden thermische Energie speichern und das Wärmenetz damit rund 50 Stunden versorgen, ohne dass das BHKW in Betrieb gehen muss. Unter dem Strich lässt sich die CO2-Einsparung durch das regenerative Speicherkraftwerk bei der Stromproduktion auf jährlich 2.683 Tonnen und bei der Wärmeproduktion einschließlich der Prozesswärme auf rund 1.300 Tonnen taxieren.</p>



<p>Quelle: ETW</p><p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2020/etw-energietechnik-erweitert-biogasanlage-zu-regenerativem-speicherkraftwerk/" target="_blank">ETW Energietechnik erweitert Biogasanlage zu regenerativem Speicherkraftwerk</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Mit künstlicher Intelligenz zu mehr Klima- und Umweltschutz</title>
		<link>https://neues-energiezeitalter.de/2020/mit-kuenstlicher-intelligenz-zu-mehr-klima-und-umweltschutz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[neues-energiezeitalter]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jun 2020 20:22:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Künstliche Intelligenz (KI) kann helfen, nachhaltigen Konsum zu fördern, den Ausbau erneuerbarer Energien voranzubringen, Plastikmüll in den Meeren zu reduzieren oder den Umstieg auf nachhaltige Mobilität zu erleichtern. Das Bundesumweltministerium hat daher im August 2019 eine Förderinitiative für „KI-Leuchttürme für Umwelt, Klima, Natur und Ressourcen&#8220; gestartet. Die Resonanz bestätigt die großen Chancen von KI-Innovationen für den Umwelt- und Klimaschutz: 200 Projektskizzen wurden für den Ideenwettbewerb der Initiative eingereicht, die ersten Projekte sind nun gestartet.</p>



<p>Bundesumweltministerin Svenja Schulze: „Künstliche Intelligenz hat großes Potenzial, durch digitales Know-how und Kreativität Umwelt und Klima zu schützen. Das kann eine KI-Lösung sein, die dabei hilft, deutsche Wälder robuster zu machen und auf die Auswirkungen des Klimawandels vorzubereiten. Das kann aber auch eine App sein, die Mobilitätsangebote so kombiniert, dass ich den Weg von A nach B mit möglichst wenig Emissionen zurücklegen kann. Die Möglichkeiten, KI für das Gemeinwohl einzusetzen, sind vielfältig. Deshalb fördern wir die Anwendung von künstlicher Intelligenz gezielt mit Leuchtturmprojekten.“</p>



<p>Wie KI zu einer nachhaltigen Mobilitätswende beitragen kann, zeigt das Projekt AISUM der Humboldt-Universität, der Technischen Universität Berlin und der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin. Die Mobilitäts-App der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) „Jelbi“ wird hierzu weiter entwickelt: Während die App derzeit Nutzerinnen und Nutzern verschiedene Verkehrsmittel für ihre Route vorschlägt, soll es künftig in Echtzeit möglich sein, Mobilitätsdienste wie Bike-, Roller-, Car- und Scooter-Sharing mit den Angeboten der BVG zu kombinieren. So kann nutzerorientiert die ressourcenschonendste Kombination aller Mobilitätsangebote für die jeweilige Route genutzt werden. Zusätzlich informiert die App über ökologische Kriterien wie etwa den CO2-Verbrauch der einzelnen Verkehrsmittel.</p>



<p>Auch zur Rettung deutscher Wälder kann KI entscheidend beitragen: So entwickelt das Start-up wetransform aus Darmstadt eine KI-Lösung, mit deren Hilfe Wälder so umgebaut werden können, dass sie künftig den Herausforderungen des Klimawandels wie Dürre oder auch Starkregen besser standhalten. Unter dem Projektnamen „FutureForst“ analysiert das Start-up hierzu Daten zu Umweltfaktoren, Wetterbedingungen, Schädlingsentwicklung und Luftverunreinigung. Hieraus lassen sich Handlungsempfehlungen für Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer und die Forstwissenschaft ableiten. So lässt sich etwa der optimale Standort für jede Baumart bestimmen.</p>



<p>Die Förderlinie 1 richtete sich mit einem Förderaufruf &#8222;KI für den Umweltschutz&#8220; insbesondere an interdisziplinäre Teams mit und ohne Fördererfahrung. Die Bandbreite der durchführenden Organisationen ist insgesamt vielfältig. Hierzu gehören beispielsweise Start-ups, Forschungseinrichtungen und Universitäten. Die ausgewählten Projekte können durch die Förderung fünf Monate an der Weiterentwicklung ihrer Idee arbeiten. Die aussichtsreichsten Vorhaben erhalten die Möglichkeit, ihr Konzept im Anschluss umzusetzen. Im besonderen Fokus steht das Ziel, den Kreis derer zu erweitern, die sich mit den Chancen digitaler Technologien für die Umwelt beschäftigen.</p>



<p>Einen Überblick über die bereits bewilligten Projekte finden Sie unter: www.z-u-g.org/aufgaben/ki-leuchttuerme/</p>



<p>Quelle: BMU</p></div>
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