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	<title>Klimaschutz | Neues Energiezeitalter</title>
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	<description>Nachrichten rund um erneuerbare Energien</description>
	<lastBuildDate>Mon, 03 Oct 2022 13:50:32 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Klimaschutz | Neues Energiezeitalter</title>
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		<title>Gaspreisbremse muss mit Energiesparen einher gehen – Brauchen noch den „Klimaschutz-Wumms&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[neues-energiezeitalter]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Sep 2022 17:48:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie sparen]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Energiesparen]]></category>
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		<category><![CDATA[Gaspreisbremse]]></category>
		<category><![CDATA[Gasumlage]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Anlässlich des Kabinettsbeschlusses zur Errichtung eines Abwehrschirms für Energieversorger und zur Einführung einer Gaspreisbremse erklärt Olaf Bandt, Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND): „Das Kippen der Gasumlage ist eine richtige Entscheidung. Die staatlich gestützten Energieversorger müssen jetzt schnell auf die Erzeugung und den Vertrieb erneuerbarer Energien ausgerichtet werden. In der jetzigen Krisenlage ist [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2022/gaspreisbremse-muss-mit-energiesparen-einher-gehen-brauchen-noch-den-klimaschutz-wumms/" target="_blank">Gaspreisbremse muss mit Energiesparen einher gehen – Brauchen noch den „Klimaschutz-Wumms"</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Anlässlich des Kabinettsbeschlusses zur Errichtung eines Abwehrschirms für Energieversorger und zur Einführung einer Gaspreisbremse erklärt Olaf Bandt, Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND):<span id="more-2727"></span></p>
<p>„Das Kippen der Gasumlage ist eine richtige Entscheidung. Die staatlich gestützten Energieversorger müssen jetzt schnell auf die Erzeugung und den Vertrieb erneuerbarer Energien ausgerichtet werden. In der jetzigen Krisenlage ist es grundsätzlich die Aufgabe der Bundesregierung, neue Finanzmittel zu erschließen und Ausnahmen von der Schuldenbremse zu ermöglichen.</p>
<p>Deutschland steht vor einem ungewissen Winter und die Bevölkerung erwartet zu Recht ausreichend staatliche Hilfe. Energie muss bezahlbar bleiben, sofern sie die Daseinsvorsorge sichert. Ein günstiges Grundkontingent an Wärme ist eine Möglichkeit, lebensnotwendige Energie bezahlbar zu halten.</p>
<p>Eine Gaspreisbremse darf nicht dazu führen, dass Energieverschwendung belohnt wird. Reduzierte Preise für den Grundverbrauch müssen durch höhere Preise für überdurchschnittliche Verbräuche ausgeglichen werden. Mit direkten Zuschüssen, wie dem Energiegeld, an einkommensschwache und prekäre Haushalt besteht eine gute Alternative zu einem Gaspreisdeckel. Es ist jetzt die Aufgabe der Politik, Bezahlbarkeit und Energiesicherheit zusammenzubringen. Eine pauschale Gaspreisbremse, die jede Kilowattstunde vergünstigt, gefährdet die Versorgungssicherheit im kommenden Winter. Deutschland muss etwa 20 Prozent weniger Gas als im Vorjahr verbrauchen, um einer Rationierung zu entgehen. Die Bundesnetzagentur warnt zu Recht vor einer Gasmangellage, wenn der Energieverbrauch sich weiter auf dem Niveau der vergangenen Tage bewegt. Wir stimmen Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck ausdrücklich zu, wenn er mahnt, die Spitzenverbräuche müssten dringend sinken. Die Gaspreisbremse darf keine Anreize schaffen, die zur Energieverschwendung führen und die Einsparziele gefährden.</p>
<p>Bei allem wirtschaftlichen ‚Doppel-Wumms&#8216; muss klar sein: Die Energiekrise darf nicht losgelöst von der Klimakrise behandelt werden. Nach dem Abwehrschirm muss schnell ein Sondervermögen für den Klimaschutz von 100 Milliarden eingerichtet werden, um die nötigen Investitionen zu mobilisieren, die Deutschland unabhängig von fossilen Energien machen.&#8220;</p>
<p>Quelle BUND</p><p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2022/gaspreisbremse-muss-mit-energiesparen-einher-gehen-brauchen-noch-den-klimaschutz-wumms/" target="_blank">Gaspreisbremse muss mit Energiesparen einher gehen – Brauchen noch den „Klimaschutz-Wumms"</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Zweiter Treiber der Erderwärmung: DLR-Flugzeug erfasst Klimagas Methan vor der Küste Zentralafrikas</title>
		<link>https://neues-energiezeitalter.de/2022/zweiter-treiber-der-erderwaermung-dlr-flugzeug-erfasst-klimagas-methan-vor-der-kueste-zentralafrikas/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[neues-energiezeitalter]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Sep 2022 12:39:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Methan ist nach Kohlendioxid das zweitwichtigste anthropogene Treibhausgas. Es ist aufgrund seiner hohen Klimawirksamkeit je nach Rechenmodell etwa für ein Viertel bis ein Drittel der menschengemachten Erderwärmung seit der vorindustriellen Zeit verantwortlich. Beunruhigend ist, dass in den letzten Jahren die atmosphärische Methankonzentration immer schneller steigt, wobei die Ursachen hierfür noch nicht verstanden sind. Methan wird [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2022/zweiter-treiber-der-erderwaermung-dlr-flugzeug-erfasst-klimagas-methan-vor-der-kueste-zentralafrikas/" target="_blank">Zweiter Treiber der Erderwärmung: DLR-Flugzeug erfasst Klimagas Methan vor der Küste Zentralafrikas</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Methan ist nach Kohlendioxid das zweitwichtigste anthropogene Treibhausgas. Es ist aufgrund seiner hohen Klimawirksamkeit je nach Rechenmodell etwa für ein Viertel bis ein Drittel der menschengemachten Erderwärmung seit der vorindustriellen Zeit verantwortlich. <span id="more-2717"></span>Beunruhigend ist, dass in den letzten Jahren die atmosphärische Methankonzentration immer schneller steigt, wobei die Ursachen hierfür noch nicht verstanden sind. Methan wird im Vergleich zu Kohlenstoffdioxid allerdings viel schneller in der Atmosphäre abgebaut. Hier liegt die Chance, die Methan-Konzentration schnell zu senken, wenn es gelingt, die menschlichen Methanemissionen mit entschlossenem Handeln schon in den nächsten Jahren spürbar zu verringern. Auf der internationalen Klima-Konferenz COP 26 in Glasgow verpflichteten sich auf Initiative der USA und der EU im November 2021 mehr als 100 Staaten im Rahmen der Global Methane Pledge die globalen Methanemissionen bis 2030 um mindestens 30 Prozent gegenüber dem Stand von 2020 mit freiwilligen Maßnahmen zu senken. Ein wichtiger Teil der Vereinbarung: Ihre Emissionen sollen zukünftig detailliert nach den Standards des Weltklimarats IPCC erfasst werden. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) beteiligt sich mit der durch das UN Environmental Programme (UNEP) finanzierten Mission METHANE-To-Go. Im September 2022 misst das DLR-Forschungsflugzeug Falcon 20E ausgehend von Gabun die Methanemissionen der Öl- und Gasindustrie vor der Westküste Zentralafrikas.</p>
<p>„Die Weltgemeinschaft braucht globale Initiativen wie die Vereinbarung des Global Methane Pledge, um dem Klimawandel gezielt und international koordiniert etwas entgegenzusetzen“, sagt die DLR-Vorstandsvorsitzende Prof. Anke Kaysser-Pyzalla. „Entscheidend ist dabei die Erdbeobachtung und deren Datenanalyse, die gezielte Maßnahmen oft erst ermöglichen sowie zu deren Überwachung und Kontinuität beitragen. Das DLR liefert mit neuartigen Methoden und Instrumenten die Details und Datentiefe, die erfolgreiche Klimaschutzmaßnahmen grundlegend benötigen. Mit der Mission METHANE-To-Go leisten wir einen wichtigen Beitrag, um Lecks an Öl- und Gasförderstellen, bei Pipelines oder an LNG-Terminals aufzudecken.“</p>
<p>Konkret misst das DLR-Forschungsflugzeug Falcon im September 2022 ausgehend vom zentralafrikanischen Gabun die Methanemissionen der Öl- und Gasindustrie vor der Küste von Gabun und Angola. Flugzeugmessungen sind für eine detailliertere Erfassung der Methanemissionen einzelner Öl- und Gasfelder entscheidend, da Satelliten bisher über dem Meer und bei oft starker Bewölkung in tropischen Breiten nur sehr grobe und unzureichende Daten liefern können. Detailliertere Messungen der oft unentdeckten oder unterschätzten Methanemissionen bei Förderung und Transport von Öl- und Gas sind der Schlüssel, um gemeinsam mit der Öl- und Gasindustrie effizientere Maßnahmen zur Reduktion der Methanemissionen voranzutreiben.</p>
<p>„Insgesamt wollen wir auch besser verstehen, warum die Methankonzentration der Atmosphäre im vergangenen Jahrzehnt so stark zulegte, obwohl diese davor mehrere Jahre stagnierte“, erklärt die Leiterin der Mission Dr. Anke Roiger vom DLR-Institut für Physik der Atmosphäre. „Neben den natürlichen Methanquellen interessieren uns insbesondere die menschengemachten Quellen aus den Bereichen Energie, Landwirtschaft und Abfall. Diese müssen wir deutlich genauer erfassen, um den menschlichen Anteil an den stark steigenden Methankonzentrationen zu verstehen und um die Industrie beraten zu können.“</p>
<p><strong>Messungen im Tiefflug über dem Meer<br />
</strong>Wie viele internationale Forschungsflugkampagnen des DLR, benötigt die Mission METHANE-To-Go eine detaillierte Vorbereitung und erfahrene Forschungspiloten. „Für die Flüge in Zentralafrika sind die Organisation einer passenden Basis mit ausreichend Arbeitsmöglichkeiten an einem Flughafen ebenso eine Herausforderung, wie die Einholung von Genehmigungen für die zahlreichen Tiefflüge über verschiedene nationale Lufträume hinweg, als hier auch speziell für Tiefflüge im Umkreis der Offshore-Installationen“, berichtet der zuständige Pilot Michael Grossrubatscher von der DLR Einrichtung Flugexperimente. „Hierbei haben uns unsere langjährigen Erfahrungen insbesondere mit vorangegangenen Flügen in Gabun, aber auch die im Vorfeld sehr enge Zusammenarbeit mit den hiesigen Öl- und Gasbehörden sehr geholfen.“ Zwischen 30 und 500 Metern über dem Meer macht die DLR-Falcon jeweils Messungen auf der windzugewandten Seite (Luv) sowie auf der windabgewandten Seite (Lee) der Anlagen. Dies erlaubt es, die Emissionen der beprobten Anlagen detailliert zu quantifizieren. Neben Methan erfasst die Falcon dabei zusätzlich zahlreiche weitere Spurenstoffe. So kann das Forschungsteam im Nachgang die beobachteten Methanemissionen auch verschiedenen Prozessen zuordnen.</p>
<p><strong>Öl- und Gasförderung vor der Westküste Zentralafrikas</strong><br />
An der Westküste Zentralafrikas erstreckt sich die Öl- und Gasproduktion über mehr als 800 Kilometer verteilt auf verschiedenste Offshore-Anlagen. Dabei kommen bei der küstennahen Förderung im Flachwasser und der teilweise bis zu 150 Kilometer vom Land entfernten Produktion in der Tiefsee unterschiedliche Extraktionstechniken zum Einsatz. Dem Missions-Team ist es in den gut zwei Wochen vor Ort gelungen, aus allen relevanten Regionen Emissionsdaten zu erfassen. Die Anlagen und zugehörigen Emissionen unterscheiden sich teilweise stark, insbesondere aufgrund des verschiedenen Alters und Stands der Technik der vorhandenen Installationen.</p>
<p><strong>Weitere DLR-Aktivitäten für das UN-Umweltprogramm</strong><br />
Die Mission METHANE-To-Go ist ein Beitrag des DLR im Rahmen des International Methane Emissions Observatory (IMEO) des UN-Umweltprogramms. Zudem engagiert sich das DLR bei Messungen von Methanemissionen des Kohlebergbaus in Polen. Hier hatten Wissenschaftler des DLR-Instituts für Physik der Atmosphäre in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Braunschweig bereits im Juni 2022 erfolgreich eine neuartige Hubschraubersonde eingesetzt. Zudem plant das DLR im nächsten Jahr weitere Messungen von Methanemissionen aus der Öl- und Gasindustrie im Oman, eine Region mit großer Öl- und Gasförderung, in der ebenso noch keine vergleichbaren Messungen der zugehörigen Emissionen durchgeführt wurden.</p>
<p>Quelle: DLR</p><p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2022/zweiter-treiber-der-erderwaermung-dlr-flugzeug-erfasst-klimagas-methan-vor-der-kueste-zentralafrikas/" target="_blank">Zweiter Treiber der Erderwärmung: DLR-Flugzeug erfasst Klimagas Methan vor der Küste Zentralafrikas</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Erste „Woche der Klimaanpassung“ startet bundesweit mit über 200 Veranstaltungen</title>
		<link>https://neues-energiezeitalter.de/2022/erste-woche-der-klimaanpassung-startet-bundesweit-mit-ueber-200-veranstaltungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[neues-energiezeitalter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Sep 2022 09:00:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bundesumweltministerin Steffi Lemke hat heute den Startschuss für die erste bundesweite „Woche der Klimaanpassung“ gegeben. Mit der Aktionswoche gibt das BMUV den vielfältigen Akteuren der Klimaanpassung in ganz Deutschland eine neue Plattform. Vor allem Kommunen nutzen die Gelegenheit, um ihre vielseitigen Ideen und innovativen Projekte der Öffentlichkeit zu präsentieren. Weit mehr als die Hälfte der [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2022/erste-woche-der-klimaanpassung-startet-bundesweit-mit-ueber-200-veranstaltungen/" target="_blank">Erste „Woche der Klimaanpassung“ startet bundesweit mit über 200 Veranstaltungen</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bundesumweltministerin Steffi Lemke hat heute den Startschuss für die erste bundesweite „Woche der Klimaanpassung“ gegeben. Mit der Aktionswoche gibt das BMUV den vielfältigen Akteuren der Klimaanpassung in ganz Deutschland eine neue Plattform. Vor allem Kommunen nutzen die Gelegenheit, um ihre vielseitigen Ideen und innovativen Projekte der Öffentlichkeit zu präsentieren. Weit mehr als die Hälfte der über 200 Veranstaltungen stammt von Städten, Landkreisen oder kommunalen Einrichtungen und Unternehmen. Darüber hinaus beteiligen sich viele Institutionen und Organisationen auf Bundes- und Landesebene. Die Aktionswoche wird vom Bundesumweltministerium ausgerichtet und vom Zentrum KlimaAnpassung organisiert.<span id="more-2721"></span></p>
<p>Bundesumweltministerin Steffi Lemke: „Die Klimakrise ist eine sehr konkrete Bedrohung für immer mehr Menschen in Deutschland. Das zeigt uns dieser Sommer überdeutlich: Hitzewellen heizen unsere Städte auf und machen insbesondere Kindern, Älteren und Menschen mit Krankheiten zu schaffen. Die andauernde Trockenheit schwächt die Wälder, befördert Waldbrände und senkt die Pegelstände der Flüsse erheblich. Die Antwort darauf heißt in erster Linie Klimaschutz, aber auch Klimaanpassung und Risikovorsorge. Vor allem Kommunen sind gefragt, wirksame Maßnahmen für die jeweiligen Herausforderungen vor Ort zu finden. Zahlreiche Städte und Landkreise sind hier schon aktiv und zeigen in der ‚Woche der Klimaanpassung‘ wie innovativ und wirksam Klimaanpassung sein kann. Sie ist auch eine ‚Woche der Wertschätzung&#8216; für diejenigen, die sich schon seit langem für das Thema Klimaanpassung einsetzen. Der Bund unterstützt Städte und Gemeinden bei ihrer Klimaanpassung seit diesem Jahr zusätzlich mit dem Sofortprogramm Klimaanpassung.“</p>
<p>Jens Hasse, Leiter des Zentrum KlimaAnpassung: „Starkregen, Hochwasser, extreme Hitzeperioden und langanhaltende Dürren, alle Menschen in Deutschland spüren schon heute unmittelbar ihre Folgen. Die Klimakrise ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Auch die Klimaanpassung muss in der Mitte der Gesellschaft ankommen. Mit der ‚Woche der Klimaanpassung‘ wollen wir Aufmerksamkeit schaffen und zeigen, welche große Bedeutung Klimaanpassung für die Zukunftsfähigkeit unseres Landes hat, welches Engagement es bereits gibt und wie sich die Klimaanpassung in die Fläche ausbreitet.“</p>
<p>Bundesumweltministerin Steffi Lemke hat heute die „Woche der Klimaanpassung“ mit einer Videobotschaft eröffnet. Unter dem Motto: „Gemeinsam für Klimaanpassung!“ stellt sich eine Vielzahl von Akteuren auf allen Ebenen mit ihrem Engagement und ihren Aktionen zur Klimaanpassung vor. So können die Menschen in Deutschland an mehr als 200 Vorträgen, Weiterbildungen, Ausstellungen, thematischen Stadtführungen, Wochenmarkt- und Kinderaktionen teilnehmen und erleben, wie vielfältig und innovativ Klimaanpassung in Deutschland sein kann. Neben Formaten der Wissensvermittlung zeigen die Partner*innen auch konkrete Anpassungsmaßnahmen in Kommunen und sozialen Einrichtungen. Den feierlichen Abschluss bildet am 16. September 2022 die Verleihung des Bundespreises „Blauer Kompass“ an besonders innovative Projekte der Klimaanpassung. Bundesumweltministerin Steffi Lemke und UBA-Präsident Dirk Messner werden die Preise im Bundesumweltministerium in Berlin überreichen.</p>
<p>Die „Woche der Klimaanpassung“ ist Bestandteil des Sofortprogramms Klimaanpassung, das Bundesumweltministerin Steffi Lemke Ende März vorgestellt hat. Mit diesem Sofortprogramm hat Bundesumweltministerin Steffi Lemke im März 2022 eine Beratungs- und Kompetenzoffensive für die Kommunen gestartet. Ziel ist es, die Umsetzung von Maßnahmen zur Vorsorge und Anpassung an die Klimakrise voranzubringen. Teil des Sofortprogramms ist auch die novellierte Förderrichtlinie des BMUV-Programms „Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels&#8220;. Damit fördert das BMUV erstmals den Einstieg in das kommunale Klimaanpassungsmanagement. Ziel des Förderprogramms ist es, die in der jeweiligen Kommune notwendigen Anpassungsprozesse an die Klimakrise möglichst frühzeitig, systematisch und integriert in Übereinstimmung mit den Zielen für nachhaltige Entwicklung anzugehen. Jede Kommune soll die Klimaanpassung umsetzen können, die vor Ort zu ihr passt. Im ersten Förderfenster haben bereits rund 130 Kommunen einen Förderantrag gestellt.</p>
<p>Auf einer eigens erstellten Website für die „Woche der Klimaanpassung“ wird das vielfältige Wissen um die Bedeutung und Möglichkeiten der Klimaanpassung dargestellt. Alle Veranstaltungen und Aktionen sind in einem Veranstaltungskalender und auf einer Deutschlandkarte zu finden. Darüber hinaus präsentieren Filme und Steckbriefe das Berufsfeld der Klimaanpassungsmanager*innen. Dazu hat das ZKA diese engagierten Manager*innen in ganz Deutschland besucht. Auch „Gute Beispiele“ der Klimaanpassung werden exemplarisch für die vielen Maßnahmen in Deutschland dargestellt.</p>
<p>Das ZKA selbst bietet in der Woche der KlimaAnpassung ebenfalls verschiedene Veranstaltungen an. Wie z.B. ausführliche Beratungen über die ZKA-Hotline (030/ 39001 201), ein ZKA-Spotlight mit dem Thema „Klimakommunikation: Fokus Hitzekampagne“ oder auch ein ZKA-Spezial „Klimaanpassung mithilfe von Bebauungsplänen umsetzen – Einblicke in die Praxis“. Zudem wird das Thema Klimaanpassung auch im neuen ZKA-Podcast erstmals beleuchtet und diskutiert. „Angepasst?! – Der Podcast des Zentrum Klimaanpassung“ richtet sich an die interessierte Öffentlichkeit wie Kommunalverantwortliche im Bereich Klimaanpassung, aber auch an Bürger*innen, die sich zu Themen wie Verbraucherschutz und Eigenvorsorge informieren möchten.</p>
<p>Quelle: BMUV</p><p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2022/erste-woche-der-klimaanpassung-startet-bundesweit-mit-ueber-200-veranstaltungen/" target="_blank">Erste „Woche der Klimaanpassung“ startet bundesweit mit über 200 Veranstaltungen</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Nach Kohle- und Ölembargo: Ansturm auf neue Rohstoffquellen bedroht Menschenrechte und Umwelt</title>
		<link>https://neues-energiezeitalter.de/2022/nach-kohle-und-oelembargo-ansturm-auf-neue-rohstoffquellen-bedroht-menschenrechte-und-umwelt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[neues-energiezeitalter]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Jun 2022 09:55:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erneuerbare Energien]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Angriffskrieg gegen die Ukraine droht, weit über die Region hinaus Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung in Rohstofflieferketten zu befördern. Davor warnt die „Initiative Lieferkettengesetz“, ein Zusammenschluss aus mehr als 130 zivilgesellschaftlichen Organisationen. In einer heute veröffentlichten Analyse zeigt das Bündnis, wie Bundesregierung und Unternehmen nach alternativen Quellen für Steinkohle, metallische Rohstoffe und Erdöl aus Russland suchen. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2022/nach-kohle-und-oelembargo-ansturm-auf-neue-rohstoffquellen-bedroht-menschenrechte-und-umwelt/" target="_blank">Nach Kohle- und Ölembargo: Ansturm auf neue Rohstoffquellen bedroht Menschenrechte und Umwelt</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Angriffskrieg gegen die Ukraine droht, weit über die Region hinaus Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung in Rohstofflieferketten zu befördern. Davor warnt die „Initiative Lieferkettengesetz“, ein Zusammenschluss aus mehr als 130 zivilgesellschaftlichen Organisationen. In einer heute veröffentlichten Analyse zeigt das Bündnis, wie Bundesregierung und Unternehmen nach alternativen Quellen für Steinkohle, metallische Rohstoffe und Erdöl aus Russland suchen. Dabei geraten zunehmend Regionen wie Kolumbien oder Indonesien in den Fokus, in denen die Rohstoffindustrie zu massiven Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörungen beiträgt. Das letzte Woche beschlossene Ölembargo der EU verschärfe diese Entwicklung zusätzlich. Wichtig seien daher verbindliche Regeln zum Schutz von Menschenrechten und Umwelt in den Lieferketten, so die Initiative.</p>



<p>„Indigene in Kolumbien dürfen nicht zu den Leidtragenden der Sanktionen gegen Putin werden. Wir unterstützen die beschlossenen Importstopps von Rohstoffen aus Russland. Wir sind aber besorgt, dass dies auf Kosten von Menschen und Umwelt in den Abbaugebieten geschieht. Ein wirksames EU-Lieferkettengesetz ist dringlicher denn je“, kommentiert&nbsp;<strong>Johannes Heeg</strong>, Sprecher der&nbsp;<strong>Initiative Lieferkettengesetz</strong>.</p>



<p>Seit dem EU-Beschluss über ein Kohleembargo gegen Russland setzt die Bundesregierung verstärkt auf Steinkohle aus Kolumbien. Der dortige Tagebau bedroht das Recht auf Wasser der umliegenden indigenen Gemeinden, Zwangsumsiedlungen und Mordanschläge sind keine Seltenheit. Auch um russisches Erdöl zu ersetzen, will Deutschland Importe aus anderen Ländern steigern. Potenzielle Herkunftsländer wie Nigeria, Kasachstan oder die Vereinigten Arabischen Emirate sind für schwere Umweltschäden und Menschenrechtsverletzungen berüchtigt. Der französische Konzern TotalEnergies plant zudem Erdölbohrungen und Pipelines in ökologisch hochsensiblen Regionen in Uganda und Tansania. Um Nickelimporte zu ersetzen, suchen Unternehmen Ersatz aus Indonesien und den Philippinen. In beiden Ländern sind Umweltzerstörung und Menschenrechtsverletzungen beim Abbau von Nickel weithin bekannt.</p>



<p>„Ob Gas aus Katar, Kohle aus Kolumbien oder Öl aus Uganda: Der Krieg in der Ukraine führt zu einem regelrechten Ansturm auf Rohstoffe aus anderen Weltregionen und bedroht dort Menschenrechte und Umwelt. Wenn Unternehmen sich jetzt neue Lieferketten aufbauen, muss die EU mit einem Lieferkettengesetz sicherstellen, dass Umwelt und Menschenrechte wirksam geschützt werden“, betont&nbsp;<strong>Pirmin Spiegel</strong><strong>, Hauptgeschäftsführer von Misereor</strong>.&nbsp;</p>



<p>„Der französische Ölkonzern Total will in Uganda Erdöl fördern – mit erheblichen negativen Folgen für das Ökosystem und die Menschen vor Ort, von denen viele noch auf Entschädigung für enteignete Grundstücke warten. Ein Embargo für russisches Öl darf nicht dazu führen, dass wir im Jahr 2022 fossile Megaprojekte wie dieses weiter vorantreiben und für Jahrzehnte unsere Abhängigkeit zementieren. Stattdessen brauchen wir endlich ein EU-Lieferkettengesetz, das Erdölunternehmen dazu verpflichtet, Risiken für Mensch und Umwelt zu minimieren und ihr Geschäftsmodell in Einklang mit dem 1,5 Grad-Ziel des Pariser Übereinkommens zu bringen. Hierzu gehört auch, dass Unternehmen ihren Energie- und Rohstoffverbrauch drastisch senken und einen Beitrag zur Rohstoffwende leisten“, fordert&nbsp;<strong>Antje von Broock, Geschäftsführerin des BUND-Bundesverbandes</strong>.</p>



<p>Bislang sind deutsche und europäische Unternehmen nicht dazu verpflichtet, in ihren Lieferketten auf die Einhaltung von Menschenrechten und Umweltstandards zu achten: Das deutsche Lieferkettensorgfaltpflichtengesetz tritt erst 2023 in Kraft, eine europaweite Regelung gibt es bislang noch nicht.&nbsp;Die EU-Kommission hatte im Februar zwar einen Entwurf für ein EU-Lieferkettengesetz vorgelegt. Dieser enthält jedoch noch viele Schlupflöcher, wie zahlreiche zivilgesellschaftliche Organisationen aus Deutschland und Europa kritisierten. In ihrem Koalitionsvertrag haben sich SPD, Grüne und FDP zu einem „wirksamen EU-Lieferkettengesetz“ bekannt.</p>



<p>Misereor und der BUND-Bundesverband gehören zu den mehr 130 Menschenrechts-, Entwicklungs- und Umweltorganisationen, Gewerkschaften und kirchlichen Akteuren, die sich zur Initiative Lieferkettengesetz zusammengeschlossen haben.</p>



<p>Informationen zum zivilgesellschaftlichen Bündnis „Initiative Lieferkettengesetz“: <a href="http://www.lieferkettengesetz.de/">www.lieferkettengesetz.de</a> </p>



<p>Quelle: Initiative Lieferkettengesetz</p><p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2022/nach-kohle-und-oelembargo-ansturm-auf-neue-rohstoffquellen-bedroht-menschenrechte-und-umwelt/" target="_blank">Nach Kohle- und Ölembargo: Ansturm auf neue Rohstoffquellen bedroht Menschenrechte und Umwelt</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Klimawunder Meer in Gefahr</title>
		<link>https://neues-energiezeitalter.de/2022/klimawunder-meer-in-gefahr/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[neues-energiezeitalter]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jun 2022 09:03:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Anlässlich des Internationalen Tags des Meeres am Mittwoch (8. Juni) fordert der Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND) von der Bundesregierung eine Wende in der Meerespolitik. Denn Meeresnatur- und Klimaschutz sind untrennbar. Intakte marine Ökosysteme leisten einen enormen Beitrag zum natürlichen Klimaschutz. Das Meer nimmt über ein Viertel der menschengemachten CO2-Emissionen auf und ist [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2022/klimawunder-meer-in-gefahr/" target="_blank">Klimawunder Meer in Gefahr</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Anlässlich des Internationalen Tags des Meeres am Mittwoch (8. Juni) fordert der Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND) von der Bundesregierung eine Wende in der Meerespolitik. Denn Meeresnatur- und Klimaschutz sind untrennbar. Intakte marine Ökosysteme leisten einen enormen Beitrag zum natürlichen Klimaschutz. Das Meer nimmt über ein Viertel der menschengemachten CO2-Emissionen auf und ist die größte Kohlenstoffsenke der Welt.<span id="more-2554"></span></p>
<p>Doch Meeresnatur- und Klimaschutz werden immer mehr gegeneinander ausgespielt. Aktuelles Beispiel: die massiven Ausbaupläne der Bundesregierung für erneuerbare Energien auf See. Diese Vorhaben verstärken die Flächenkonkurrenz und den Nutzungsdruck auf das Meer. Gleichzeitig drohen beschleunigte Genehmigungsverfahren und eine Öffnung vorhandener Schutzgebiete den Meeresnaturschutz zu unterwandern. Ein effektiver Schutz von klimarelevanten Lebensräumen und Meereslebewesen besteht – wenn überhaupt – oftmals nur auf dem Papier.</p>
<p>Antje von Broock, BUND-Geschäftsführerin: „Die Bundesregierung muss das Meer endlich als essentiellen Teil des Klimasystems begreifen und seine natürlichen Funktionen stärken. Das geht nur mit einem effizienten Schutz und naturverträglicher Nutzung des Meeres. Die ökologischen Belastungsgrenzen des Meeres sind schon heute überschritten. Überfischung, Lärm, Müll und der Ausbau der Offshore Windenergie sind ein zunehmender Nutzungsdruck: Das Meer ächzt unter diesen Belastungen und befindet sich in einem denkbar schlechten Zustand. Wir müssen dringend gegensteuern, wenn wir die Klimafunktionen des Meeres erhalten wollen.&#8220;</p>
<p>Mit rund 350 Tonnen pro Sekunde nimmt das Meer heute über ein Viertel der menschengemachten CO2-Emissionen auf. Küstennahe Ökosysteme wie Seegraswiesen, Salzmarschen oder Algenwälder binden den Kohlenstoff dabei um ein vielfaches effektiver als zum Beispiel Wälder an Land. Aber auch Fische und andere Meereslebewesen reichern Kohlenstoff in ihren Körpern an und sind elementarer Teil der Kohlenstoffsenke Meer. Der mit Abstand größte Speicher für Kohlenstoff ist allerdings der schlammige Meeresboden.</p>
<p>„Wir begrüßen geplante Aufbauprogramme, etwa für heimische Salzmarschen oder Seegraswiesen, aber sie dürfen nicht die einzigen Maßnahmen bleiben. Auch der Schutz von kohlenstoffreichen Schlick-Habitaten oder der Wandel zu einer nachhaltigen Fischerei müssen mitgedacht und auch konsequent umgesetzt werden&#8220;, so von Broock.</p>
<p>Quelle: BUND</p><p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2022/klimawunder-meer-in-gefahr/" target="_blank">Klimawunder Meer in Gefahr</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Viele Wege führen zur klimaneutralen Luftfahrt</title>
		<link>https://neues-energiezeitalter.de/2022/viele-wege-fuehren-zur-klimaneutralen-luftfahrt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[neues-energiezeitalter]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jun 2022 16:04:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit Anfang des Jahres 2020 arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) gemeinsam im Projekt EXACT (Exploration of Electric Aircraft Concepts and Technologies) an den Entwürfen klimaneutraler Verkehrsflugzeuge. Das Konzept einer Flotte bestehend aus Regional-, Kurz- und Mittelstreckenflugzeugen mit einer großen Breite von Antriebskonzepten liegt nun als Zwischenergebnis vor. Darunter [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2022/viele-wege-fuehren-zur-klimaneutralen-luftfahrt/" target="_blank">Viele Wege führen zur klimaneutralen Luftfahrt</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Anfang des Jahres 2020 arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) gemeinsam im Projekt EXACT (Exploration of Electric Aircraft Concepts and Technologies) an den Entwürfen klimaneutraler Verkehrsflugzeuge. Das Konzept einer Flotte bestehend aus Regional-, Kurz- und Mittelstreckenflugzeugen mit einer großen Breite von Antriebskonzepten liegt nun als Zwischenergebnis vor. Darunter sind Regionalflugzeuge mit verteilten elektrischen Antrieben sowie Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge mit Turboprop- und Turbofan-Antrieben. Diese können sowohl hybrid-elektrisch mittels Wasserstoff-Brennstoffzelle als auch per Direktverbrennung von Wasserstoff oder nachhaltigen Luftfahrtkraftstoffen (SAF, Sustainable Aviation Fuel) betrieben werden.<span id="more-2556"></span></p>
<p>„Gerade zwischen den Technologieoptionen auf Basis von Wasserstoff und SAF zeichnet sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen ab. Die erarbeiteten Flugzeugkonzepte und Energieszenarien möchten wir nun zusammen mit Partnern aus Industrie und Wissenschaft voranbringen und in gemeinsamen Kooperationsprojekten für die klimaneutrale Luftfahrt vertiefen“, erklärt Projektleiter Dr. Johannes Hartmann vom DLR-Institut für Systemarchitekturen in der Luftfahrt in Hamburg.</p>
<p>Sowohl der vollständige Lebenszyklus der Flugzeuge als auch der Prozess der Gewinnung, des Transports und der Bereitstellung regenerativer Treibstoffe wurde nun umfassend in der Analyse der Klimaverträglichkeit der neuen Konfigurationen berücksichtigt.  Übergeordnetes Ziel des Projekts EXACT ist es, neue Flugzeugkonfigurationen zu entwerfen, die mit mindestens 70 Sitzen und einer Reichweite von 2.000 Kilometern bis zum Jahr 2035 einsatzbereit sein können. Die innovativen Flugzeugentwürfe sollen dabei mittels neuer Technologien keine CO2-Emissionen mehr freisetzen. Hierfür hat das Projektteam im ersten Schritt konventionelle Antriebe untersucht, um diese bis ins Detail zu verstehen. Aus diesen Erkenntnissen konnte das Team unterschiedliche Antriebskonzepte und mögliche Flugzeugkonfigurationen entwickeln sowie deren Zusammenwirken in einer ganzen Flotte verschiedener Flugzeuggrößen bewerten.</p>
<p><strong>Klimaneutral vom Anfang bis zum Ende</strong><br />
Die Zusammenarbeit von 20 DLR-Instituten mit ihrer jeweiligen Expertise und gemeinsamen Systemkompetenz ermöglicht es, den ganzen Lebenszyklus eines Flugzeuges mitzudenken und zu betrachten – von der Produktion über den Betrieb bis hin zur Außerdienststellung mit anschließendem Recycling. Hierfür hat das Projektteam im Detail alle Komponenten des jeweiligen Flugzeugs entworfen und geprüft, wie diese zusammenwirken.</p>
<p>„Als nächstes wollen wir die Anforderungen an die Zulassung und Industrialisierung detaillierter in gemeinsamen Projekten mit der Industrie betrachten“, so Hartmann „Insbesondere mittelständische Unternehmen können unsere Flugzeugkonzepte nutzen, um die Vorentwicklung ihrer Zulieferteile für größere Industriebetriebe frühzeitig zu planen.“</p>
<p>In naher Zukunft könnte SAF die Klimawirkung bereits vermindern. Langfristig bieten diese ebenso wie die Wasserstoffdirektverbrennung das Potenzial, die Klimawirkung um bis zu 90 Prozent zu senken. Für Flugzeuge mit Wasserstoffantrieb sind allerdings komplett andere Technologien nötig. Zudem müssen Flughafeninfrastrukturen und Wartungsbetriebe angepasst sowie das Luftfahrtpersonal neu ausgebildet werden.</p>
<p>Ein besonderer Fokus liegt auch auf der Betrachtung des Lebenszyklus – nicht nur der Flugzeuge, sondern auch der einzelnen Energieträger. Die Ingenieurinnen und Wissenschaftler untersuchen die Umweltwirkung der einzelnen Flugzeugtypen vom Entwurf bis zur Außerdienststellung. Unter der Umweltwirkung verstehen die Forschenden nicht nur den Ausstoß von CO2 und Treibhausgasen, sondern beispielsweise auch den Wasserverbrauch oder die Belastung von Böden durch Schadstoffe. Das heißt, sie betrachten auch die Auswirkungen auf die Umwelt und das Klima, bevor eine Flugzeugkomponente produziert ist und was nach dem Recycling mit den Materialien geschieht.</p>
<p><strong> „Grüne“ Energieträger<br />
</strong>Um genügend „grünen“ Wasserstoff zu produzieren sind Ökostrom und Wasser nötig. In speziellen Industrieprozessen wird der Wasserstoff zu SAF weiterverarbeitet. Das Projekt EXACT untersucht Szenarien, die Energieträger zu den Orten an denen Luftfahrt stattfindet, möglichst nachhaltig zu transportieren. „Die direkte Kopplung solcher Themen mit dem Flugzeugentwurf und der Technologieentwicklung ist in unserem Projekt völlig neu. Erdöl wurde seit jeher aus der Erde gewonnen und in Raffinerien zu Kerosin weiterverarbeitet. Nachhaltige Kraftstoffe zu produzieren ist viel komplexer. Solarstrom könnte zum Beispiel in der Wüste gewonnen werden, Wasser gibt es an Küsten. In EXACT erforschen wir, wie diese Energieträger möglichst effizient zu transportieren und weiterzuverarbeiten sind, um sie letztlich im Flugzeug zu nutzen“, so Hartmann. Dabei berücksichtigen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Kraftstoffherstellung in Szenarien zur nachhaltigen Energiegewinnung mit anschließender Produktion von Wasserstoff und SAF bereits bei der Planung neuartiger Flugzeugtypen. Sie setzen dies mit der entsprechend notwendigen Infrastruktur in Verbindung, sodass ein neues Luftfahrtsystem von Anfang an nachhaltig und wirtschaftlich betreibbar geplant wird.</p>
<p>In der zweiten Projekthälfte sollen nun ganzheitliche Lösungen gefunden werden, in denen die Technologiebausteine optimal ineinandergreifen. Erst dann ist eine zuverlässige Bewertung der verschiedenen Technologien und Energieträger hinsichtlich ihrer Klimawirkung abschließend möglich.</p>
<p>Quelle: DLR</p><p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2022/viele-wege-fuehren-zur-klimaneutralen-luftfahrt/" target="_blank">Viele Wege führen zur klimaneutralen Luftfahrt</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Gebäudeenergiegesetz mit Solar und Dämmung ausstatten</title>
		<link>https://neues-energiezeitalter.de/2022/gebaeudeenergiegesetz-mit-solar-und-daemmung-ausstatten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[neues-energiezeitalter]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 May 2022 14:42:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie sparen]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit der Überarbeitung des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) will die Bundesregierung den Gebäudesektor klimafit machen. Heute befasste sich der Ausschuss für Klimaschutz und Energie des Bundestages in einer öffentlichen Anhörung mit dem Entwurf. Anstatt mit großen Schritten voranzugehen, werden zunächst nur die Neubaustandards angehoben. Der schlafende Riese, der Gebäudebestand, wird jedoch nicht geweckt. Um darauf aufmerksam zu [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit der Überarbeitung des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) will die Bundesregierung den Gebäudesektor klimafit machen. Heute befasste sich der Ausschuss für Klimaschutz und Energie des Bundestages in einer öffentlichen Anhörung mit dem Entwurf.<span id="more-2544"></span></p>
<p>Anstatt mit großen Schritten voranzugehen, werden zunächst nur die Neubaustandards angehoben. Der schlafende Riese, der Gebäudebestand, wird jedoch nicht geweckt. Um darauf aufmerksam zu machen, dass es dringend eine Trendwende in Richtung Energieeffizienz und Erneuerbare im Gebäudesektor braucht, setzte der NABU heute gemeinsam mit BUND, DUH, DNR, Germanwatch, Greenpeace und WWF ein Zeichen vor dem Bundestag.</p>
<p>NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller betont: „Uns läuft die Zeit davon, den Gebäudesektor klimafit zu machen. 2021 hat der seine Klimaziele erneut verfehlt. Wir brauchen jetzt dringend gesetzliche Mindesteffizienzstandards für die energetisch schlechtesten Bestandsgebäude. Hier können die höchsten Effizienzpotenziale gehoben und Haushalte nachhaltig vor hohen Heizkosten geschützt werden&#8220;.</p>
<p>Neben der Klimakrise gilt es gerade auch mit Blick auf den russischen Angriffskrieg, fossile Abhängigkeiten zu beenden. Einbauverbote von Öl- und Gasheizungen sind hier das Gebot der Stunde. Stattdessen muss schnellstmöglich auf Wärmepumpen und Solarenergie gesetzt werden. Hier steht der NABU für eine Solardachpflicht als Lösung: „Eine gesetzliche Solardachpflicht für alle geeigneten Gebäude wurde bereits im Koalitionsvertrag angekündigt. Wo bleibt dieser Solar-Booster für Amtsgebäude, Schulen, Firmenzentralen und private Neubauten? Dächer sind versiegelte Flächen, die sich ideal für Erneuerbare Energie nutzen lassen, ohne Nutzungskonflikte&#8220;, so Miller weiter.</p>
<p>Quelle: NABU</p><p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2022/gebaeudeenergiegesetz-mit-solar-und-daemmung-ausstatten/" target="_blank">Gebäudeenergiegesetz mit Solar und Dämmung ausstatten</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Windenergieforschung: 1.500 Sensoren für das Rotorblatt der Zukunft</title>
		<link>https://neues-energiezeitalter.de/2022/windenergieforschung-1-500-sensoren-fuer-das-rotorblatt-der-zukunft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[neues-energiezeitalter]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 May 2022 11:48:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erneuerbare Energien]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Windenergie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Rotorblätter gehören zu den Kernkomponenten einer Windenergieanlage. Sie sind bis zu 70 Meter lang und wiegen zwischen 15 und 20 Tonnen. Um Windenergieanlagen in Zukunft effizienter zu betreiben und auch Standorte nutzen zu können, die weniger windintensiv sind, braucht es noch größere und gleichzeitig leichtere Blätter. Wie sich das realisieren lässt und welche technischen Herausforderungen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2022/windenergieforschung-1-500-sensoren-fuer-das-rotorblatt-der-zukunft/" target="_blank">Windenergieforschung: 1.500 Sensoren für das Rotorblatt der Zukunft</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Rotorblätter gehören zu den Kernkomponenten einer Windenergieanlage. Sie sind bis zu 70 Meter lang und wiegen zwischen 15 und 20 Tonnen. Um Windenergieanlagen in Zukunft effizienter zu betreiben und auch Standorte nutzen zu können, die weniger windintensiv sind, braucht es noch größere und gleichzeitig leichtere Blätter. Wie sich das realisieren lässt und welche technischen Herausforderungen damit verbunden sind, untersucht das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit Partnern aus Forschung und Industrie.</p>
<p><strong>Einmalig: Wissenschaft im Realmaßstab im Forschungspark Windenergie</strong><br />
Der im Aufbau befindliche Forschungspark Windenergie WiValdi (Wind Validation) des DLR in Krummendeich bietet dazu eine einmalige Gelegenheit: Über mehrere Wochen im März und April 2022 haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der beiden DLR-Institute für Aeroelastik sowie für Faserverbundleichtbau und Adaptronik mit der zum Zentrum für Windenergieforschung ForWind gehörenden Leibniz Universität Hannover die Produktion von sechs Rotorblättern für die beiden Windenergieanlagen des Forschungsparks begleitet: Im portugiesischen Werk des Industriepartners Enercon rüstete das 30-köpfige Team die Rotorblätter mit rund 1.500 Sensoren aus. Von der Blattspitze bis zur Blattwurzel steht nun modernste Messtechnik bereit. Diese ermöglicht es erstmals, das Schwingungs- und Belastungsverhalten sowie die Aerodynamik und Statik einer Windenergieanlage im Realmaßstab und Praxisbetrieb umfassend wissenschaftlich zu untersuchen.</p>
<p><strong>Informationen sammeln: Sensoren als „Nervensystem“ der Rotorblätter</strong><br />
„Wenn man große und leichte Blätter hat, werden diese sehr elastisch und flexibel. Sie biegen sich unter Windlast durch. Damit sind neue technische Herausforderungen verbunden, die man sich genau anschauen muss“, erklärt Dr.-Ing. Yves Govers vom DLR-Institut für Aeroelastik und Leiter des Arbeitspakets zur Instrumentierung. Die Rotorblätter der beiden Windenergieanlagen des Forschungsparks sind 57 Meter lang und können sich mehrere Meter durchbiegen.</p>
<p>„Die Sensoren kann man sich wie das menschliche Nervensystem vorstellen. Sie sammeln Informationen, überwachen und geben Hinweise, wo ein Problem auftauchen könnte“, veranschaulicht DLR-Forscher Govers. Im Inneren der Rotorblätter sind elektrische und optische Sensoren verbaut. Sie messen zum Beispiel die Beschleunigung an unterschiedlichen Stellen der Blätter und ermöglichen so Aussagen über das Schwingungsverhalten. Faseroptische Dehnungssensoren, die mit Lasertechnologie arbeiten, zeichnen die Belastungen auf, die auf das Material wirken. Ein Netzwerk aus piezoelektrischen Wandlern empfängt und sendet Ultraschallsignale und kann entstehende Schäden im Rotorblatt direkt erkennen. Weitere Kameras im Umfeld der Windenergieanlagen schauen sich die Rotorblätter von außen an. Als Referenz für deren Messungen ist auf mehreren Abschnitten der Blätter ein Muster aus Punkten lackiert.</p>
<p><strong>Schwingungen, Materialbelastung, Stabilität: umfassende Daten für bessere Simulation und Konstruktion</strong><br />
Werden die Blätter immer länger und die Anlagen dadurch größer, entstehen neue Effekte: Zum Beispiel können sich Schwingungen der Rotorblätter gegenseitig verstärken und die Stabilität der Anlage beeinflussen. „Das Schwingungsverhalten und damit auch die Materialbelastung konnten im Betrieb bisher kaum erfasst werden. Hier werden wir mit unserer umfassenden Sensorik wertvolle Daten sammeln und die Simulationen weiter verbessern können. Dieses Wissen hilft Forschung und Industrie dabei, genauere Vorhersagen zu treffen sowie noch leichter und stabiler zu bauen“, beschreibt Govers. Schon heute vereinen Rotorblätter Leichtbau mit Stabilität. Sie bestehen aus zwei zusammengeklebten Schalen, die innen weitgehend hohl und mit Stegen verbunden sind. Zum Einsatz kommen Sandwich-Materialien: Sie haben oben und unten eine Decklage aus mit Glasfasern verstärkten Hightech-Kunststoffen, dazwischen befindet sich Kunststoffschaum oder sehr leichtes Balsaholz.</p>
<p><strong>Regelungstechnik: Anlagen optimal steuern für hohe Effizienz und lange Betriebsdauer</strong><br />
Unter Belastung verbiegt sich das Rotorblatt nicht nur, sondern verdreht sich zusätzlich. Die Sensoren im Inneren der Blätter zeichnen auch das auf. Diese Daten können helfen, neue Ansätze für die Regelung von Windenergieanlagen zu entwickeln, um sie effizienter und länger zu betreiben. Das DLR arbeitet dazu an Konzepten für eine lastadaptive Regelung von Anlagen: Kommt eine Böe auf, drehen spezielle Motoren an der Blattwurzel das Rotorblatt aus dem Wind. Sie verkleinern also den Winkel, in dem der Wind auf das Blatt trifft, und verringern die Belastung. In Verbindung mit Sensoren im Umfeld der Windenergieanlagen soll es so möglich werden, sehr kurzfristig und flexibel auf die lokalen Wetterbedingungen vor Ort zu reagieren.</p>
<p>Auch zwei hintereinanderstehende Windenergieanlagen – wie im Forschungspark des DLR – sind eine Herausforderung für die Regelungstechnik. Den Grund erklärt Yves Govers: „Die zweite Anlage steht im Nachlauf der ersten. Das heißt, sie bekommt die verwirbelte Luft der ersten Anlage ab. Deshalb wollen wir herausfinden, wie die zweite Anlage gesteuert werden muss, damit sie trotzdem möglichst viel Strom produziert und materialschonend betrieben werden kann.“ Auch hier setzen die Forschenden auf die große Menge an Daten aus den vielzähligen Sensoren. Die Nachfrage nach solchen neuen Regelungskonzepten ist groß. Denn schon heute stehen in Windparks die teilweise über hundert Anlagen so dicht zusammen, dass sie sich alle gegenseitig beeinflussen.</p>
<p><strong>Auf Biegen und Schwingen – intensive Tests vor dem Praxiseinsatz</strong><br />
Nach ihrer Schiffsreise von Portugal nach Deutschland Mitte Mai 2022 haben die sechs Rotorblätter noch eine weitere Station vor sich. Bevor sie im Forschungspark in Krummendeich montiert werden, machen sie für zwei Monate einen Zwischenstopp in Bremerhaven. Am Fraunhofer-Institut für Windenergiesysteme (IWES) werden sie intensiven Tests an Prüfständen unterzogen. Dazu hängt das Team die Rotorblätter mit Gummiseilen an einen Kran und versetzt sie in Schwingung. Damit sollen vor allem die vielen Sensoren eingerichtet und getestet werden. Bei einem zweiten großen Test montieren die Forschenden die Blätter an einen Prüfstand und ziehen an ihnen, um so Statik, Deformation und innere Belastung zu testen. Nach Abschluss dieser Versuche ist die Montage der Hightech-Rotorblätter im Herbst 2022 geplant.</p>
<p>Quelle: DLR</p><p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2022/windenergieforschung-1-500-sensoren-fuer-das-rotorblatt-der-zukunft/" target="_blank">Windenergieforschung: 1.500 Sensoren für das Rotorblatt der Zukunft</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>G7-Staaten setzen starkes Signal für mehr Klimaschutz und ambitionierten Umweltschutz</title>
		<link>https://neues-energiezeitalter.de/2022/g7-staaten-setzen-starkes-signal-fuer-mehr-klimaschutz-und-ambitionierten-umweltschutz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[neues-energiezeitalter]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 May 2022 11:53:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Treffen der G7 Klimaschutz-, Energie und Umweltminister ist heute mit einer Einigung auf eine Abschlusserklärung zu Ende gegangen, die ein starkes Signal für mehr Klimaschutz mit Blick auf die 1,5 Grad Grenze und Solidarität mit den am stärksten vom Klimawandel betroffenen Ländern sendet. Damit haben die G7 auch die Weichen gestellt, um dringend notwendige [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2022/g7-staaten-setzen-starkes-signal-fuer-mehr-klimaschutz-und-ambitionierten-umweltschutz/" target="_blank">G7-Staaten setzen starkes Signal für mehr Klimaschutz und ambitionierten Umweltschutz</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Treffen der G7 Klimaschutz-, Energie und Umweltminister ist heute mit einer Einigung auf eine Abschlusserklärung zu Ende gegangen, die ein starkes Signal für mehr Klimaschutz mit Blick auf die 1,5 Grad Grenze und Solidarität mit den am stärksten vom Klimawandel betroffenen Ländern sendet. Damit haben die G7 auch die Weichen gestellt, um dringend notwendige Fortschritte im Kreis der G20 und bei der nächsten Weltklimakonferenz COP27 anzustoßen. Die Klima- und Energiekrise, das massenhafte Artenaussterben und die Verschmutzungskrise machen keine Pause und verschärfen sich mit jedem Tag des Zögerns. Lösungen gelingen nur mit internationalen Absprachen und in enger Zusammenarbeit. Dieses starke Signal der Geschlossenheit und das Bekenntnis für mehr Klima- und Umweltschutz ist die Botschaft des zweitägigen G7 Klimaschutz-, Energie und Umweltministertreffens in Berlin.</strong></p>
<p>Vizekanzler und Bundeswirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck: „Wir gehen die globalen Krisen gemeinsam an. Die G7 halten auch in krisenhaften Zeiten Kurs und senden ein starkes Signal für mehr Klimaschutz. Die G7 verpflichten sich erstmalig zum Ziel einer überwiegend dekarbonisierten Stromversorgung bis 2035. Sie bekennen sich außerdem erstmalig dazu, ihre Kohleverstromung zu beenden. Das sind enorme Fortschritte und diese sind in diesen Tagen und vor dem Hintergrund des grausamen Angriffskrieges Russlands gegen die Ukraine wichtiger denn je. Klimaschutz, Kohleausstieg und Ausbau der Erneuerbaren Energien sind Fragen der nationalen, europäischen und internationalen Energiesicherheit, die wir gemeinsam entschlossen vorantreiben müssen.“</p>
<p>Vizekanzler und Bundeswirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck: „Wir gehen die globalen Krisen gemeinsam an. Die G7 halten auch in diesen schwierigen Zeiten Kurs und senden ein starkes Signal für mehr Klimaschutz. Die G7 verpflichten sich erstmalig zum Ziel einer überwiegend dekarbonisierten Stromversorgung bis 2035. Sie bekennen sich außerdem erstmalig dazu, ihre Kohleverstromung zu beenden. Das sind enorme Fortschritte und diese sind in diesen Tagen und vor dem Hintergrund des grausamen Angriffskrieges Russlands gegen die Ukraine wichtiger denn je. Klimaschutz, Kohleausstieg und Ausbau der Erneuerbaren Energien sind Fragen der nationalen, europäischen und internationalen Energiesicherheit, die wir gemeinsam entschlossen vorantreiben müssen.“</p>
<p>Bundesumweltministerin Steffi Lemke: „Ich fahre nach diesem G7-Treffen mit einem guten Gefühl nach Hause. Trotz des fürchterlichen Kriegs Russlands gegen die Ukraine, trotz der Pandemie und Diskussionen über Energiesicherheit, setzt die Staatengemeinschaft ein starkes Signal für mehr Umwelt- und Naturschutz. Es ist kein verzagtes Weiter-so, sondern ein mutiges Jetzt-erst-recht. Die G7 Staaten sind für einen großen Teil des weltweiten Ressourcenverbrauchs und damit auch für die damit verbundenen Schäden an Klima und Umwelt verantwortlich. Es ist daher dringend geboten, dass wir schonender und nachhaltiger mit den Ressourcen unseres Planeten umgehen. Die G7 stehen zu dieser Verantwortung. Ich freue mich sehr, dass wir engagierte Schritte für mehr Biodiversitätsschutz an Land und in den Meeren verabredet haben. Und dass wir uns einig sind, wertvolle Ressourcen immer besser in Kreisläufen zu nutzen. Die G7 handeln als starke Partner Hand in Hand – und gehen gemeinsam gegen die globalen Krisen vor.“</p>
<p><strong>Die Kernergebnisse im Energie- und Klimabereich lassen sich wie folgt zusammenfassen:</strong></p>
<ul>
<li><strong>2030 Klimaziele: </strong>Die G7 verpflichten sich, ihre Klimaambitionen zu steigern, indem sie beispielsweise sektorale Ziele stärken (z.B. Erneuerbare Energien-Ziel), nicht-CO2-Subziele aufstellen (z.B. Methan) oder die Implementierung der 2030 Klimaziele (NDCs) beschleunigen<strong>.</strong></li>
<li><strong>Loss and Damage: </strong>Die G7 erkennen erstmalig an, dass sie vulnerable Länder im Umgang mit Schäden und Verlusten durch den Klimawandel stärker unterstützen müssen.</li>
<li><strong>Klimafinanzierung: </strong>Die G7 verpflichten sich erstmalig, die Klimafinanzierung für Anpassung in Entwicklungsländern bis 2025 gemeinsam mit anderen Staaten zu verdoppeln. Die G7 rufen die Multilateralen Entwicklungsbanken dazu auf, bis zur COP27 Pläne vorzulegen, wie sie ihre Portfolios mit 1.5°C in Einklang bringen, und eine gemeinsame Methode zur Berichterstattung festzulegen. Die G7 stimmen einem Fortschrittsbericht zur Umsetzung der 100 Mrd. zu, der sich auf die 10 Aktionen aus dem Delivery Plan fokussiert.</li>
<li><strong>Dekarbonisierung des Stromsektors/Kohleausstieg: </strong>Die G7 verpflichten sich erstmalig zum Ziel einer überwiegend dekarbonisierten Stromversorgung bis 2035. Sie bekennen sich außerdem erstmalig dazu, ihre Kohleverstromung zu beenden.</li>
<li><strong>Ende int. Finanzierung fossiler Energieträger: </strong>Die G7 (erstmalig Japan) verpflichten sich, die direkte internationale öffentliche Finanzierung fossiler Energieträger bis Ende 2022 zu beenden. Die Verpflichtung beinhaltet Ausnahmen in limitierten Fällen, wenn diese im Einklang mit 1,5°C und dem Pariser Abkommen stehen. Die G7 weisen in diesem Kontext auf die Wahrung nationaler Sicherheit und geostrategischer Interessen hin.</li>
<li><strong>Fossile Subventionen: </strong>Die G7 bekräftigen ihre Verpflichtung, „ineffiziente“ fossile Subventionen bis 2025 zu beenden. Zur Stärkung der Transparenz streben sie 2023 eine Berichterstattung hinsichtlich dieser Verpflichtung an und ziehen die Entwicklung gemeinsamer öffentlicher Inventare fossiler Subventionen in Betracht. Die G7 erkennen erstmals an, dass fossile Subventionen inkompatibel mit den Zielen des Pariser Abkommens sind.</li>
<li><strong>Dekarbonisierung des Verkehrssektors: </strong>G7 verpflichten sich erstmals, bis 2030 einen in hohem Maße dekarbonisierten Verkehrssektor zu erreichen. Dafür bekennen sie sich dazu, den Verkauf, Anteil und Benutzungsgrad von Zero Emission Vehicles im laufenden Jahrzehnt bedeutsam zu erhöhen.</li>
<li><strong>Dekarbonisierung Industrie:</strong> Die G7 vertiefen die Zusammenarbeit in der G7 Industrial Decarbonization Agenda. In einem Annex zum Communiqué einigen sich die G7 auf ein gemeinsames Verständnis für die Definition fast emissionsfreier Produktion von Stahl und Zement und eine „Policy Toolbox“ zur Industriedekarbonisierung.</li>
<li><strong>Wasserstoff: </strong>Die G7 launchen den G7 Hydrogen Action Pact zur Kooperation in Markthochlauf, Entwicklung, Regulierung und Förderung von Wasserstofflieferketten.</li>
<li><strong>Klimapartnerschaften/JET-Ps: </strong>Die G7 wollen Partnerschaften mit ausgewählten Entwicklungs- und Schwellenländern eingehen. Diese Partnerschaften sind inspiriert von der Just-Energy-Transition-Partnerschaft mit Südafrika. Multilaterale Entwicklungsbanken und Privatsektorfinanzierung sollen einen Beitrag leisten.</li>
<li><strong>Klimaclub: </strong>G7 Klima- und Energieminister*innen betonen Wert multilateraler Initiativen zur Einhaltung des 1,5 Grad Limits und der Implementierung des Pariser Abkommens und hatten erste Diskussionen zum Vorschlag zur Gründung eines Klimaclubs. Sie betonen, dass der Klimaclub zur Dekarbonisierung der Industrie beitragen kann.</li>
</ul>
<p><strong>Die Kernergebnisse im Umweltbereich lassen sich wie folgt zusammenfassen:</strong></p>
<ul>
<li><strong>Biodiversität:</strong> Der wichtigste politische Erfolg angesichts des massenhaften Artenaussterbens ist die Einigkeit im Kreis der G7 beim Biodiversitätsschutz. Die Botschaft ist klar: noch in diesem Jahr muss ein neuer globaler Rahmen für den Biodiversitätsschutz verabschiedet werden. Die Weltnaturschutzkonferenz muss deshalb 2022 stattfinden. Das globale Artenaussterben schreitet schnell voran, die Folgen sind dramatisch. Einen weiteren Aufschub darf es nicht geben. Dazu bekennen sich die G7-Staaten. Die G7 betonten außerdem die möglichen positiven Wirkungen zwischen Biodiversitätsschutzmaßnahmen und Pandemievorsorge.</li>
<li><strong>Artenschutz-Finanzierung:</strong> Die nationale und internationale Finanzierung für die Natur soll bis 2025 erheblich erhöht werden. Die G7 verpflichten sich, finanzielle Mittel aus allen, auch öffentlichen Quellen zu mobilisieren. Auf internationaler Ebene wird damit ein wichtiges Signal für die Verhandlungen des globalen Biodiversitätsrahmens und die Erhöhung der Haushaltsmittel für die internationale Biodiversitätsfinanzierung gegeben.</li>
<li><strong>Natürlicher Klimaschutz:</strong> Die G7 verpflichteten sich zur Umsetzung von Maßnahmen des natürlichen Klimaschutzes unter Berücksichtigung robuster Sozial- und Umweltstandards. Hierzu hat das BMUV gerade erst einen nationalen, mit vier Milliarden Euro unterlegten Aktionsplan vorgestellt. Wälder und Moore zu schützen und zu renaturieren, bindet CO2, trägt also zur Erreichung der Klimaziele bei. Gleichzeitig wird die Artenvielfalt gestärkt.</li>
<li><strong>Meeresschutz: </strong> Die G7 geben ein gemeinsames Signal für ambitionierten Meeresschutz und haben einen Ocean Deal als verbindliches Instrument zum Schutz der Biodiversität auf Hoher See sowie Umweltstandards für einen potentiellen Tiefseebergbau abgeschlossen. Künftig werden die G7-Länder Tiefseebergbau nur unterstützen, wenn ernste Umweltschäden ausgeschlossen sind. Die Antarktis wird als hochsensibles und artenreiches Ökosystem mit einer zentralen Rolle für das globale Klimasystem anerkannt und die Ausweisung streng geschützter Meeresschutzgebiete befürwortet.</li>
<li><strong>Plastikverschmutzung:</strong> Es wurde eine Selbstverpflichtung der G7-Länder auf Maßnahmen gegen die Plastikverschmutzung beschlossen, noch bevor ein globales Abkommen verabschiedet wird. Dabei geht es insbesondere darum, unnötiges und problematisches Plastik zu bannen und die tatsächlichen Kosten der Umweltschäden zu benennen. Es geht auch und um das Ziel der Internalisierung beim Verursacher, der Förderung der Transparenz in den Lieferketten und der Nachverfolgbarkeit von Plastikprodukten und -abfall.</li>
<li><strong>Ressourceneffizienz: </strong>Mit der „Berlin Roadmap“ haben die G7 einen ambitionierten dreijährigen Arbeitsplan mit konkreten Maßnahmen zu einer besseren Ressourceneffizienz beschlossen. In allen relevanten Sektoren soll die Zusammenarbeit mit dem Ziel einer wirklichen Kreislaufwirtschaft intensiviert werden. Die G7-Staaten erkennen den Zusammenhang zwischen Ressourcennutzung und der globalen Dreifachkrise von Biodiversitäts-, Klima- und Verschmutzungskrise an, und stellen fest, dass das aktuelle Niveau des globalen Ressourcenverbrauchs nicht nachhaltig und ein Rückgang des Ressourcenkonsums notwendig ist.</li>
<li><strong>Chemikalien:</strong> Die G7 haben Maßnahmen zur Stärkung des globalen nachhaltigen Chemikalienmanagements vereinbart. Diese Bekräftigungen der G7 geben Rückenwind für die globale Chemikalienkonferenz unter deutschem Vorsitz im nächsten Jahr in Bonn.</li>
</ul>
<p>Die zentralen Ergebnisse des Treffens wurden in einem gemeinsamen Kommuniqué festgehalten. Der Erklärung ist ein klares Bekenntnis der Solidarität mit der Ukraine vorangestellt. <a href="http://www.bmuv.de/G7-2022" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.bmuv.de/G7-2022</a></p>
<p>Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz</p><p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2022/g7-staaten-setzen-starkes-signal-fuer-mehr-klimaschutz-und-ambitionierten-umweltschutz/" target="_blank">G7-Staaten setzen starkes Signal für mehr Klimaschutz und ambitionierten Umweltschutz</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Gesunde Ökosysteme für mehr biologische Vielfalt und natürlichen Klimaschutz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[neues-energiezeitalter]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 May 2022 12:14:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Angesichts der globalen Artenkrise und des ungebremsten Verlustes gesunder Natur wirbt Bundesumweltministerin Steffi Lemke dafür, das Motto des heutigen Internationalen Tages der biologischen Vielfalt – „Eine gemeinsame Zukunft für alles Leben auf der Erde“ zum Leitmotiv für politische Entscheidungen zu machen. Heute vor dreißig Jahren wurde die Internationale Konvention zum Schutz der biologischen Vielfalt unterzeichnet. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2022/gesunde-oekosysteme-fuer-mehr-biologische-vielfalt-und-natuerlichen-klimaschutz/" target="_blank">Gesunde Ökosysteme für mehr biologische Vielfalt und natürlichen Klimaschutz</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Angesichts der globalen Artenkrise und des ungebremsten Verlustes gesunder Natur wirbt Bundesumweltministerin Steffi Lemke dafür, das Motto des heutigen Internationalen Tages der biologischen Vielfalt – „Eine gemeinsame Zukunft für alles Leben auf der Erde“ zum Leitmotiv für politische Entscheidungen zu machen. Heute vor dreißig Jahren wurde die Internationale Konvention zum Schutz der biologischen Vielfalt unterzeichnet. Dennoch besteht beim Zustand der biologischen Vielfalt ungemindert dringender Handlungsbedarf. Nur durch gemeinsame und gezielte Anstrengungen kann das Überleben von Fauna, Flora und der Menschheit auf unserem Planeten sichergestellt werden.<span id="more-2562"></span></p>
<p>Bundesumwelt- und Verbraucherschutzministerin Steffi Lemke: „Gesunde Moore und Wälder, saubere Flüsse und Meere oder grüne Oasen in Städten: Intakte Ökosysteme bieten unzähligen Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum und helfen gleichzeitig auch im Kampf gegen die Klimakrise. Ohne die Vielfalt unserer Arten und Lebensräume ist unsere gemeinsame Zukunft in Gefahr. Daher setze ich mich national wie international gezielt für den Schutz der biologischen Vielfalt ein. Schützen wir die Natur und stärken ihre natürlichen Funktionen, trägt dies auch unmittelbar zum Klimaschutz bei. Deshalb habe ich bereits im März Eckpunkte für ein Vier-Milliarden-Euro-Programm für natürlichen Klimaschutz vorgestellt, treibe eine ambitionierte Weiterentwicklung der Nationale Strategie zur Biologischen Vielfalt voran und habe im Bundeshaushalt 2022 einen Bundesnaturschutzfonds verankert.“</p>
<p>Der Zustand der biologischen Vielfalt hat sich dramatisch verschlechtert: Laut Weltbiodiversitätsrat könnten eine Million Tier-, Pflanzen-, und Pilzarten im Laufe des 21. Jahrhunderts aussterben. Ganze Lebensräume wie Korallenriffe sind in ihrer Existenz bedroht. Deshalb ist es entscheidend, dass auf der kommenden Weltnaturkonferenz ein neuer globaler Rahmen für biologische Vielfalt mit konkreten, messbaren und überprüfbaren Zielen verabschiedet wird. Deutschland setzt sich zum Beispiel gemeinsam mit anderen Staaten dafür ein, jeweils 30 Prozent der globalen Landes- und Meeresfläche unter Schutz zu stellen. Es geht dabei aber nicht nur um neue Ziele – noch wichtiger ist, dass diese Ziele auch effektiv umgesetzt werden. „Artenschutz ist ein existentielles Anliegen, das ganz oben auf die globale Agenda gehört. Deshalb wird das Thema auch in der kommenden Woche bei den G7-Verhandlungen einen besonderen Stellenwert haben. Dafür setze ich mich mit Nachdruck ein,“ so Bundesumweltministerin Lemke.</p>
<p>Um gegen die doppelte Krise des Artenaussterbens und der Klimakrise anzugehen, ist vor allem auch nationales Handeln dringend erforderlich. Denn die Auswirkungen der Klimakrise und der Verlust der biologischen Vielfalt sind auch bei uns bereits deutlich zu spüren. Das Bundesumweltministerium setzt mit den folgenden Maßnahmen gezielt an verschiedenen Stellen an, um gleichzeitig der Biodiversitäts- und Klimakrise gemeinsam zu begegnen, um so die Arten und ihre Lebensräume zu schützen.</p>
<p><strong>Aktionsprogramm natürlicher Klimaschutz</strong><br />
Das „Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz“ setzt an der Schnittstelle von Natur- und Klimaschutz an: Bis 2026 werden wir vier Milliarden Euro in den natürlichen Klimaschutz investieren. Damit werden wir etwa Moore wiedervernässen, Auen renaturieren sowie Wälder, Böden, Gewässer und Meere erhalten und schützen. Denn naturnahe Ökosysteme können Treibhausgase binden und bieten gleichzeitig Lebensräume für Pflanzen und Tiere. So sichern wir unsere natürlichen wie ökonomischen Lebensgrundlagen und erhöhen deren Widerstandsfähigkeit gegen die Folgen der Klimakrise, wie Dürre oder Überflutung.</p>
<p><strong>Nationale Strategie zur Biologischen Vielfalt</strong><br />
Die Neuauflage der Nationalen Strategie zur Biologischen Vielfalt mit einem Zielkatalog, Maßnahmen und gezielter Förderung wird das zentrale Instrument sein, um den globalen Biodiversitätsrahmen – ebenso wie die EU-Biodiversitätsstrategie – in Deutschland ambitioniert umzusetzen. Im Zuge der Neuauflage der Strategie sollen außerdem wichtige bisher fehlende oder unzureichend behandelte Themen aufgenommen werden, zum Beispiel die erneuerbaren Energien, der Insektenschutz oder der Meeresschutz. Die Zielerreichung soll besser messbar und damit nachprüfbar sein.</p>
<p><strong>Bundesnaturschutzfonds</strong><br />
Mehr Geld soll auch in den neuen Bundesnaturschutzfonds fließen, der die bisherigen Einzelförderprogramme des Bundesumwelt- und Verbraucherschutzministeriums zusammenfasst und insbesondere um ein Artenhilfsprogramme erweitert. Damit sollen insbesondere vorbeugend Schutzmaßnahmen für Arten ergriffen werden, die durch die Erzeugung erneuerbarer Energien besonders betroffenen sind. In der Finanzplanung für 2022 bis 2026 werden für den Bundesnaturschutzfonds Mittel in Höhe von mehr als einer halben Milliarde Euro eingeplant. Das sind rund 176 Millionen Euro mehr als nach bisheriger Planung. Damit stehen auch für das erfolgreiche Bundesprogramm Biologische Vielfalt wieder mehr Mittel zur Verfügung.</p>
<p>Quelle: BMUV</p><p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2022/gesunde-oekosysteme-fuer-mehr-biologische-vielfalt-und-natuerlichen-klimaschutz/" target="_blank">Gesunde Ökosysteme für mehr biologische Vielfalt und natürlichen Klimaschutz</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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