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	<title>Solarthermie | Neues Energiezeitalter</title>
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	<description>Nachrichten rund um erneuerbare Energien</description>
	<lastBuildDate>Thu, 02 Jun 2022 14:36:19 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Solarthermie | Neues Energiezeitalter</title>
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	<item>
		<title>Einmalige Testanlage EMSP eingeweiht: Salz macht Solarthermie kostengünstiger</title>
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		<dc:creator><![CDATA[neues-energiezeitalter]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Apr 2022 17:07:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erneuerbare Energien]]></category>
		<category><![CDATA[Solarthermie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Solarthermische Kraftwerke nutzen konzentriertes Sonnenlicht, um zunächst Wärme und dann Strom zu erzeugen. Sie kommen bereits heute in besonders sonnenreichen Regionen – wie Spanien, den USA oder Chile – zum Einsatz. Um diese Technologie weiter voranzutreiben und wettbewerbsfähiger zu machen, hat das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) gemeinsam mit der portugiesischen Universität Évora [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2022/einmalige-testanlage-emsp-eingeweiht-salz-macht-solarthermie-kostenguenstiger/" target="_blank">Einmalige Testanlage EMSP eingeweiht: Salz macht Solarthermie kostengünstiger</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Solarthermische Kraftwerke nutzen konzentriertes Sonnenlicht, um zunächst Wärme und dann Strom zu erzeugen. Sie kommen bereits heute in besonders sonnenreichen Regionen – wie Spanien, den USA oder Chile – zum Einsatz. Um diese Technologie weiter voranzutreiben und wettbewerbsfähiger zu machen, hat das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) gemeinsam mit der portugiesischen Universität Évora und europäischen Industriepartnern eine einmalige Testanlage aufgebaut und in Betrieb genommen. Die Évora Molten Salt Platform (EMSP) befindet sich in Évora und arbeitet als eine der weltweit ersten Anlagen mit flüssigem Salz statt Thermo-Öl als Wärmeträger. Die offizielle Einweihung fand am 28. April 2022 in Anwesenheit von Vertreterinnen und Vertretern der Projektpartner sowie der portugiesischen und deutschen Regierung statt.<span id="more-2491"></span></p>
<p>„Heute nehmen wir den Betrieb der EMSP – Évora Molten Salt Platform – auf, mit dem Ziel, die Energie unserer Sonne in regelbaren Strom zu wandeln. Dazu nutzen wir flüssige Salze, eine innovative und wettbewerbsfähige Technologie, um Wärme zu übertragen und zu speichern. Die bisher auf der EMSP entwickelten Aktivitäten belegen und validieren die Realisierbarkeit dieser Art von solarthermischen Kraftwerken. In Anbetracht der Ziele der Energiewende und der Energiekrise, die Europa gerade erlebt, ist die heutige Eröffnung ein besonderer Tag: für uns als Universität, für die Region, für Portugal und Europa“, sagte die Rektorin der Universität Evora Prof. Ana Costa Freitas. „Die Energie unserer Sonne auf so produktive Weise zu nutzen, ist sicherlich eine Nische mit großen Möglichkeiten. Gleichzeitig ist das Projekt ein Beispiel für exzellente Forschung, guten Technologietransfer und produktive Netzwerke.“</p>
<p>„Die Évora Molten Salt Platform ist ein wichtiger Schritt, um die Solarthermie als Technologie für die Energiewende voranzubringen. Die Testanlage ermöglicht es uns, den Einsatz von Flüssigsalz im Kraftwerksmaßstab auf seine Zuverlässigkeit und Betriebssicherheit zu testen. Beides sind zwingende Kriterien, um schnell aus dem Labormaßstab in die industrielle Anwendung zu kommen und die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern“, sagte Prof. Karsten Lemmer, Mitglied des DLR-Vorstands und verantwortlich für Innovation, Transfer und wissenschaftliche Infrastrukturen, bei der Einweihung. „Das DLR gehört zu den Pionieren dieser Technologie: Bereits heute steckt in fast jedem solarthermischen Kraftwerk immer auch ein Stück unseres Know-hows. Diese Erfolgsgeschichte wollen wir gemeinsam mit unseren Partnern aus Wissenschaft und Industrie weiterschreiben.“</p>
<p><strong>Flüssiges Salz als Wärmeträger: weniger Kosten, höhere Temperaturen, aber anspruchsvolles Handling<br />
</strong>Flüssiges Salz kann bis zu einer Temperatur von 565 Grad Celsius eingesetzt werden. Bei Thermo-Öl liegt die Grenze bei 400 Grad Celsius. Der höhere Temperaturbereich von flüssigem Salz hat den entscheidenden Vorteil, dass die Umwandlung von Sonnen- in Wärmeenergie und schließlich Strom dann effizienter abläuft. Solarthermische Kraftwerke mit Flüssigsalz könnten so Strom um bis zu 20 Prozent günstiger bereitstellen.</p>
<p>Technologisch ist der Einsatz von Flüssigsalz herausfordernd: Denn das Salz muss konstant auf hohen Temperaturen und damit flüssig gehalten werden. Je nach Sorte verflüssigt sich das Salz erst zwischen 130 und 240 Grad Celsius. Darunter erstarrt es wieder, was Komponenten beschädigen und die Anlage stilllegen kann. Die Forschenden vom DLR-Institut für Solarforschung haben deshalb alle Komponenten und das gesamte System speziell darauf ausgelegt, die Temperaturen hoch und sicher über dem Schmelzpunkt zu halten. Eine elektrische Heizung sorgt zudem dafür, dass beim erstmaligen Befüllen und während des Betriebs der Anlage das Salz nicht erstarrt.</p>
<p>Insgesamt zirkulieren in den Rohrleitungen und Tanks der Testanlage rund 88 Tonnen Salz. Dieses Salz wird in ähnlicher Form auch als Düngemittel verwendet und im Maßstab von 100 Millionen Tonnen weltweit gehandelt.</p>
<p><strong>So wird konzentrierte Sonnenstrahlung zu Wärme und Strom<br />
</strong>Die Testanlage arbeitet mit Parabolrinnen-Kollektoren – also speziellen, gebogenen Spiegeln, die in zwei langen Reihen hintereinanderstehen. Sie haben eine Gesamtlänge von fast 700 Metern und fokussieren die Sonnenstrahlung auf eine Rohrleitung in der Mitte der Rinnen. In der Rohrleitung befindet sich ein Wärmeträger-Medium – in diesem Fall flüssiges Salz. Es nimmt die Wärme aus der gebündelten Sonnenstrahlung auf und transportiert sie weiter. Diese Wärme lässt sich nutzen, um Wasserdampf zu erzeugen. Mit dem Wasserdampf wird dann über eine Turbine ein Generator angetrieben und so Strom produziert. Alternativ kann man das Wärmeträger-Medium und damit die Wärmeenergie selbst für bis zu zwölf Stunden in großen Tanks speichern.</p>
<p>Das Solarfeld der EMSP hat eine Gesamtleistung von 3,5 Megawatt. Die vier hintereinander geschalteten Parabolrinnen-Kollektoren bilden einen sogenannten Kollektor-Loop, das kleinste Grundelement. Für kommerzielle Anlagen würden 50 bis 100 solcher Kollektor-Loops miteinander verbunden, um die benötigte Energie bereitzustellen.</p>
<p><strong>Regelbare erneuerbare Energie – Solarthermie macht es möglich</strong><br />
Aktuell sind die Kosten für Strom aus Solarthermie höher als aus Fotovoltaik. Allerdings haben solarthermische Kraftwerke aufgrund ihres integrierten Wärmespeichers einen entscheidenden Vorteil: Sie funktionieren auch bei Bewölkung und nachts. Damit sind sie eine der bisher wenigen Optionen, um erneuerbare Energie konstant und regelbar bereitzustellen. In entsprechend sonnenreichen Gebieten könnten sie deshalb in Zukunft zur Sicherung der Grundlast beitragen – als nachhaltige Alternative zu Gas-, Kohle- oder Kernkraftwerken.</p>
<p>In Deutschland werden solarthermische Kraftwerke was die Stromerzeugung betrifft auf absehbare Zeit nicht rentabel sein. Die Technologie stellt allerdings eine interessante Perspektive dar, die Industrie – zum Beispiel im Lebensmittelbereich – auch in Deutschland mit Prozesswärme aus erneuerbaren Quellen zu versorgen und so zur Wärmewende beizutragen. Solche Anlagen wären dann eher kleiner dimensioniert und würden auf dem Gelände der Unternehmen aufgebaut.</p>
<p><strong>Projektpartner und Förderung:</strong><br />
Das DLR-Institut für Solarforschung leitet das Konsortium und hat die Planung, konzeptionelle Auslegung und Qualifizierung des Kollektorenfelds verantwortet. Zudem begleitet es den wissenschaftlichen Versuchsbetrieb. Die Universität Évora ist Eigentümerin der Testanlage Évora Molten Salt Platform und unterstützt Aufbau sowie Betrieb der Anlageninfrastruktur mit Betriebspersonal und wissenschaftlichen Mitarbeitenden. Zu den Industriepartnern zählen die Unternehmen TSK Flagsol, YARA, Rioglass, Steinmüller Engineering, eltherm und RWE.</p>
<p>Die Arbeiten auf der Testanlage finden im Rahmen des Forschungsprojekts HPS2 (High Performance Solar 2) statt. Es wird gefördert vom deutschen Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK), dem portugiesischen FCT – Fundação para a Ciência e Tecnologia und dem Programa Operacional Regional do Alentejo.</p>
<p>Quelle: DLR</p><p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2022/einmalige-testanlage-emsp-eingeweiht-salz-macht-solarthermie-kostenguenstiger/" target="_blank">Einmalige Testanlage EMSP eingeweiht: Salz macht Solarthermie kostengünstiger</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Größte Solarthermieanlage Deutschlands mit BMU-Förderung in Ludwigsburg in Betrieb genommen</title>
		<link>https://neues-energiezeitalter.de/2021/groesste-solarthermieanlage-deutschlands-mit-bmu-foerderung-in-ludwigsburg-in-betrieb-genommen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[neues-energiezeitalter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Jun 2021 15:36:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Solarthermie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auf dem Römerhügel in Ludwigsburg-Kornwestheim steht die größte Solarthermieanlage Deutschlands. Das Projekt „SolarHeatGrid“ wurde zwischen 2017 und 2020 vom Bundesumweltministerium mit ca. zehn Millionen Euro im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert. Rita Schwarzelühr-Sutter, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, hat heute das solare Modellprojekt besichtigt. Rita Schwarzelühr-Sutter: „Das A und O beim Klimaschutz ist die Energiewende. Nur mit [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2021/groesste-solarthermieanlage-deutschlands-mit-bmu-foerderung-in-ludwigsburg-in-betrieb-genommen/" target="_blank">Größte Solarthermieanlage Deutschlands mit BMU-Förderung in Ludwigsburg in Betrieb genommen</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Auf dem Römerhügel in Ludwigsburg-Kornwestheim steht die größte Solarthermieanlage Deutschlands. Das Projekt „SolarHeatGrid“ wurde zwischen 2017 und 2020 vom Bundesumweltministerium mit ca. zehn Millionen Euro im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert. Rita Schwarzelühr-Sutter, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, hat heute das solare Modellprojekt besichtigt.<span id="more-2517"></span></p>
<p>Rita Schwarzelühr-Sutter: „Das A und O beim Klimaschutz ist die Energiewende. Nur mit einem energischen Ausbau der Erneuerbaren Energien können wir die Klimaneutralität im Jahr 2045 erreichen. Die allein von ihrer Größe schon beeindruckende Solarthermieanlage in Ludwigsburg ist ein Modellprojekt mit Leuchtturmcharakter. Sie ist Vorbild für die kommunale Energie- und Wärmeversorgung der Zukunft. Dem ganzen Projektteam gilt mein größter Respekt. “</p>
<p>Die Solarthermieanlage ist seit einem Jahr in Betrieb. Die Fernwärmeerzeugung aus Sonneneinstrahlung erfolgt durch 1.088 Kollektoren auf 14.800 qm mit einer Spitzenleistung von bis zu neun Megawatt. In den Kollektoren wird das Wärmeträgermedium auf bis zu 90 Grad erhitzt und die Wärme mithilfe eines Wärmetauschers in das Fernwärmenetz eingespeist.</p>
<p>Seit 2016 fördert und initiiert das Bundesumweltministerium unter dem Dach der NKI in ganz Deutschland kommunale Klimaschutz-Modellprojekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Aktuell werden 34 investive Klimaschutzprojekte mit einem Fördervolumen von rund 100 Millionen Euro umgesetzt. Projektskizzen können in diesem Jahr vom 1. September bis 31. Oktober eingereicht werden. Aus den innerhalb eines Antragsfensters eingereichten Projektskizzen werden die besten Projekte ausgewählt und zur Antragstellung aufgefordert.</p>
<p>Weitere Informationen zum Förderaufruf Kommunale Klimaschutz-Modellprojekte stehen unter <a href="https://www.klimaschutz.de/modellprojekte">https://www.klimaschutz.de/modellprojekte</a> zur Verfügung.</p>
<p>Quelle: BMU</p><p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2021/groesste-solarthermieanlage-deutschlands-mit-bmu-foerderung-in-ludwigsburg-in-betrieb-genommen/" target="_blank">Größte Solarthermieanlage Deutschlands mit BMU-Förderung in Ludwigsburg in Betrieb genommen</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Heute eingeweihtes Solarkraftwerk versorgt rund 380.000 Haushalte mit Strom</title>
		<link>https://neues-energiezeitalter.de/2021/heute-eingeweihtes-solarkraftwerk-versorgt-rund-380-000-haushalte-mit-strom/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[neues-energiezeitalter]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Jun 2021 13:57:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Solarthermie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute wird das erste solarthermische Kraftwerk Südamerikas eingeweiht. Das innovative Kraftwerk ermöglicht eine Erzeugung von grünem Strom rund um die Uhr und kann damit rund 380.000 Haushalte versorgen. Zudem spart es jährlich ca. 870.000 Tonnen CO2 ein und leistet damit einen wichtigen Beitrag für den globalen Klimaschutz und zur Erreichung der chilenischen Klimaschutzziele. Das Bundesumweltministerium hat [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2021/heute-eingeweihtes-solarkraftwerk-versorgt-rund-380-000-haushalte-mit-strom/" target="_blank">Heute eingeweihtes Solarkraftwerk versorgt rund 380.000 Haushalte mit Strom</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Heute wird das erste solarthermische Kraftwerk Südamerikas eingeweiht. Das innovative Kraftwerk ermöglicht eine Erzeugung von grünem Strom rund um die Uhr und kann damit rund 380.000 Haushalte versorgen. Zudem spart es jährlich ca. 870.000 Tonnen CO2 ein und leistet damit einen wichtigen Beitrag für den globalen Klimaschutz und zur Erreichung der chilenischen Klimaschutzziele. Das Bundesumweltministerium hat im Rahmen der Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI) über die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und die KfW-Bank einen bedeutenden Beitrag zur Verwirklichung des „Cerro Dominador“ Solarthermiekraftwerks geleistet.<span id="more-2519"></span></p>
<p>Bundesumweltministerin Svenja Schulze: „Als erstes Solarthermie-Kraftwerk in Südamerika ist ‚Cerro Dominador‘ ein Leuchtturm für die ganze Region. Ich hoffe, dass noch weitere solche Kraftwerke gebaut werden, um die großen Potenziale der Sonnenenergie zu nutzen. Chile geht heute einen weiteren großen Schritt in eine klimaneutrale Zukunft.“</p>
<p>Das Projekt Cerro Dominador befindet sich in Chiles Atacamawüste. Hier herrschen unter anderem dank der hohen Solareinstrahlung ausgezeichnete Bedingungen für Solarkraftwerke mit konzentrierender Solartechnologie (CSP) bietet. Bei dieser Technologie wird mithilfe von Spiegeln gebündeltes Sonnenlicht auf einen hohen Turm reflektiert, um dort füssige Salze zu erhitzen. Die von den Salzen aufgenommene Wärme wird gespeichert und zur Stromerzeugung über eine Dampfturbine genutzt. Der innovative Flüssigsalzspeicher ermöglicht den Betrieb der Anlage auch ohne direkte Sonneneinstrahlung – somit kann das CSP-Kraftwerk auch nachts und an den wenigen bewölkten Tagen in der Atacamawüste, täglich 24 Stunden lang ca. 110 MW Strom erzeugen. Dank der hervorragenden Einstrahlungsbedingungen im Norden Chiles konnte sich das Solarkraftwerk in einer technologieneutralen Ausschreibung für langfristige Stromlieferverträge gegen Kohle und Gas kommerziell durchsetzen.</p>
<p>Das Bundesumweltministerium hat die Entwicklung der Anlage durch die Internationale Klimaschutzinitiative (IKI) unterstützt. Diese Unterstützung über die GIZ und die KfW umfasste einen Zinszuschuss und Beratung bei der Entwicklung und Umsetzung des Projektes Cerro Dominador. Die KfW hat sich mit einem Darlehen von 65 Mio. USD sowie einer Projektfinanzierung von 55 Mio. USD an dem Projekt beteiligt. Weitere Unterstützung für das Projekt kam von der Europäischen Union (15 Mio. Euro aus der Latin American Investment Facility) sowie von internationalen Finanzinstitutionen.</p>
<p>Neben dem Solarthermiekraftwerk umfasst das Projekt Cerro Dominador außerdem eine 100 MW grosse Photovoltaikanlage, die bereits 2018 in Betrieb genommen wurde.</p>
<p>Quelle: BMU</p><p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2021/heute-eingeweihtes-solarkraftwerk-versorgt-rund-380-000-haushalte-mit-strom/" target="_blank">Heute eingeweihtes Solarkraftwerk versorgt rund 380.000 Haushalte mit Strom</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sonnenenergie für Energiespeicher und solare Brennstoffe</title>
		<link>https://neues-energiezeitalter.de/2019/sonnenenergie-fuer-energiespeicher-und-solare-brennstoffe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[neues-energiezeitalter]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Aug 2019 14:14:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erneuerbare Energien]]></category>
		<category><![CDATA[Solarenergie]]></category>
		<category><![CDATA[Solarthermie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 16. August 2019 fällt der offizielle Startschuss für den Bau eines zweiten Solarturms des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) am Standort Jülich. Er soll ab Frühjahr 2020 parallel zum ersten Solarturm betrieben werden. Das Besondere der Anlage: Sie verfügt über drei Testebenen, die gleichzeitig genutzt werden können. Die Testkapazität wird deutlich erhöht. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2019/sonnenenergie-fuer-energiespeicher-und-solare-brennstoffe/" target="_blank">Sonnenenergie für Energiespeicher und solare Brennstoffe</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 16. August 2019 fällt der offizielle Startschuss für den Bau eines zweiten Solarturms des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) am Standort Jülich. Er soll ab Frühjahr 2020 parallel zum ersten Solarturm betrieben werden. Das Besondere der Anlage: Sie verfügt über drei Testebenen, die gleichzeitig genutzt werden können. Die Testkapazität wird deutlich erhöht. Mit dem Multifokus-Turm intensiviert das DLR die Forschung an solarthermischen Technologien.<span id="more-2533"></span></p>
<p>&#8222;An den beiden Solartürmen in Jülich forscht das DLR zu solarthermischen Kraftwerken. Erkenntnisse daraus dienen unter anderem der Entwicklung von Wärmespeicherkraftwerken, die rund um die Uhr Strom aus erneuerbaren Energien liefern können. Zudem sollen die Prozesse für die Erzeugung solarer Brennstoffe untersucht und verbessert werden&#8220;, sagt Prof. Karsten Lemmer, DLR-Vorstand für Energie und Verkehr. &#8222;Gemeinsam mit der Industrie und im Dialog mit der Politik arbeiten wir so an Lösungen für die Energiewende. Der zweite Turm beschleunigt und erweitert unsere Möglichkeiten.&#8220; Zum Baustart begrüßen Prof. Lemmer und das DLR-Institut für Solarforschung in Jülich den Staatssekretär für Energiepolitik im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Andreas Feicht, und Prof. Andreas Pinkwart, Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen.</p>
<p>Die Testkapazitäten des ersten Solarturms reichen schon seit einiger Zeit kaum noch aus, um der gestiegenen Nachfrage von Wissenschaft und Industrie gerecht zu werden. Im neuen Multifokus-Turm wird es drei Testebenen geben, auf denen zeitgleich Versuche stattfinden können. Möglich wird die gleichzeitige Bestrahlung aller Ebenen durch eine neue Betriebssoftware für die Solarspiegel. Für alle drei Forschungsebenen sind bereits Experimente in Vorbereitung. Zum Beispiel soll weiter an Bauxit und Flüssigsalz als Speichermedien geforscht und Versuche zur solaren Wasserspaltung durchgeführt werden. Die DLR-Solarforscher werden eng mit Partnern aus der deutschen und europäischen Industrie zusammenarbeiten.</p>
<p>Solarthermische Kraftwerke &#8211; Schlüsseltechnologie für ein sauberes Energiesystem von morgen</p>
<p>Bei Solarturmkraftwerken wird die Sonnenstrahlung von vielen einzelnen Spiegeln gebündelt und auf einen Punkt an der Spitze eines Turmes gelenkt, den sogenannten Receiver. Dort wird ein zirkulierendes Wärmespeichermedium auf Betriebstemperaturen von rund 560 Grad Celsius erhitzt. Die Wärme wird anschließend genutzt, um Wasserdampf zu erzeugen, der Turbinen antreibt und CO2-frei elektrischen Strom produziert. Das DLR forscht daran, die Temperatur auf über 700 Grad zu erhöhen. Ziel ist es dabei, die Effizienz der Stromerzeugung zu verbessern &#8211; und damit ihre Kosten zu senken.</p>
<p>Die Technologie für konzentrierende Solarenergie, auf Englisch &#8222;Concentrated Solar Power&#8220; oder kurz CSP, wurde vor etwa zehn Jahren kommerziell in den Markt eingeführt. Innerhalb dieser Zeit sind die Herstellungskosten für rein solarthermischen Strom von anfangs 30 bereits auf 7 Eurocents pro Kilowattstunde gefallen. Besonders ertragreich können die Kraftwerke in Regionen mit intensiver Sonneneinstrahlung sein. Sie sind aber nicht nur im &#8222;Sonnengürtel&#8220; der Erde einsetzbar.</p>
<p>Solare Hochtemperaturwärme kann auch in Deutschland genutzt werden. So ist geplant, sie zur effizienten Wärmeversorgung von energiehungrigen Industrieprozessen einzusetzen. Diese beruhen derzeit noch auf fossilen Rohstoffen und könnten so &#8222;dekarbonisiert&#8220; werden. Oder das Konzept &#8222;Third-Life-Kohlekraftwerk&#8220;: Bei der Umrüstung von Braunkohlekraftwerken auf den Betrieb mit erneuerbarem Strom spielen Hochleistungs-Wärmespeicher ebenfalls die zentrale Rolle. Genauso kommt die Weiterentwicklung der solaren Hochtemperaturtechnologien der Erzeugung von &#8222;Solar Fuels&#8220; zugute, also synthetischen Kraftstoffen für Flug-, Schiffs- und Schwerlastverkehr.</p>
<p>Quelle: DLR</p><p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2019/sonnenenergie-fuer-energiespeicher-und-solare-brennstoffe/" target="_blank">Sonnenenergie für Energiespeicher und solare Brennstoffe</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Qualitätsüberwachung von solarthermischen Kraftwerken aus der Luft</title>
		<link>https://neues-energiezeitalter.de/2018/qualitaetsueberwachung-von-solarthermischen-kraftwerken-aus-der-luft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[neues-energiezeitalter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Oct 2018 14:34:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Solarenergie]]></category>
		<category><![CDATA[Solarthermie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>QFly, ein beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickeltes System zur Qualitätskontrolle von solarthermischen Kraftwerken aus der Luft, wurde mit dem SolarPACES Technology Award 2018 ausgezeichnet. Der Preis wurde im Rahmen der SolarPACES verliehen, einer jährlich stattfindenden Konferenz, bei der sich Wissenschaftler, Industrievertreter der solarthermischen Kraftwerksbranche sowie Interessenten aus Politik und aus NGO‘s [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2018/qualitaetsueberwachung-von-solarthermischen-kraftwerken-aus-der-luft/" target="_blank">Qualitätsüberwachung von solarthermischen Kraftwerken aus der Luft</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>QFly, ein beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickeltes System zur Qualitätskontrolle von solarthermischen Kraftwerken aus der Luft, wurde mit dem SolarPACES Technology Award 2018 ausgezeichnet. Der Preis wurde im Rahmen der SolarPACES verliehen, einer jährlich stattfindenden Konferenz, bei der sich Wissenschaftler, Industrievertreter der solarthermischen Kraftwerksbranche sowie Interessenten aus Politik und aus NGO‘s austauschen. Die Solarpaces 2018 fand in Casablanca (Marokko) statt, Kooperationspartner und Gastgeber im Land war die marokkanische Energieagentur MASEN.</p>
<p><strong>QFly: Qualitätsüberwachung von solarthermischen Kraftwerken aus der Luft<br />
</strong>Im Rahmen seiner Jahreskonferenz zeichnet das SolarPACES Technological Cooperation Programm jedes Jahr eine herausragende neue Technologie mit dem SolarPACES Technology Award aus. In diesem Jahr erhielt das Entwicklerteam der DLR-Innovation QFly die Auszeichnung: Christoph Prahl, Marc Röger, und Niels Algner aus dem DLR-Institut für Solarforschung sowie Steffen Ulmer aus der DLR-Ausgründung CSP-Services. Das Messsystem QFly ermöglicht die Qualitätskontrolle von solarthermischen Kraftwerken mittels einer Flugdrohne. Herzstück des Systems ist die vom DLR entwickelte Analysesoftware.</p>
<p>Solarthermische Kraftwerke stellen eine wichtige Komponente in einem nachhaltigen Energiemix dar, da sie in der Lage sind, Solarenergie thermisch zu speichern und Stunden oder Tage später ins Netz einzuspeisen. In solarthermischen Parabolrinnenkraftwerken konzentrieren spezielle Spiegel die Solarstrahlung auf einen Wärmeempfänger, in dem ein Wärmeträgerfluid die Solarstrahlung aufnimmt und in Hochtemperaturwärme umwandelt. In einem angeschlossenen Dampfkraftwerk wird das bis zu 400 Grad Celsius heiße Wärmeträgerfluid zur Erzeugung von Wasserdampf eingesetzt, der eine Dampfturbine zur Stromerzeugung antreibt. Je höher die Wirkungsgrade im Kraftwerk sind, desto höher sind letztendlich die Erträge des Kraftwerks. Für den Wirkungsgrad der Umwandlung von Sonnenenergie in Wärmeenergie ist die optische Qualität der Spiegeloberflächen entscheidend. Zu wissen, welche Spiegel hier Schwachstellen haben, ist daher für Kraftwerksbetreiber eine äußerst wertvolle Information. Bislang war es jedoch sehr zeitaufwändig, die optische Qualität der Spiegel zu vermessen. Die Überprüfung eines ganzen Kraftwerks mit bis zu mehreren 10.000 Spiegeln stellte eine fast unlösbare Herausforderung dar.</p>
<p>Mit der luftgestützten Messmethode QFly ist es den Forschern um Projektleiter Christoph Prahl gelungen, die Qualitätsüberprüfung der Solarkollektoren erheblich zu vereinfachen. &#8222;Bislang konnte die Qualität eines Spiegelfeldes nicht vollständig erfasst werden. Kraftwerksbetreibern bietet QFly nun die Möglichkeit selber Daten zu erheben und mit einer noch nie dagewesenen Genauigkeit das Feld zu überwachen und Verbesserungspotential zu nutzen&#8220;, sagte der Ingenieur.</p>
<p><strong>Drohne erfasst ein Kraftwerk in vier Stunden</strong><br />
Die Drohne des QFly-Systems überfliegt nach einer vorgegebenen Route selbstständig das Solarfeld und erstellt Luftaufnahmen von den Kollektoren. Der Zeitaufwand ist dabei wesentlich geringer als bei einer Überprüfung am Boden: rund vier Stunden benötigt die Drohne für die Erfassung des Solarfeldes eines 50-Megawatt-Kraftwerkes. Die Analysesoftware berechnet aus den Bildern die Formtreue der Spiegel und ermittelt die Genauigkeit der Nachführung nach der Sonne. Die optische Leistungsfähigkeit wird in einer grafischen Darstellung durch einen Farbverlauf auf den Kollektoren visualisiert. Dieser erlaubt es dem geschulten Anwender mit nur einem Blick den Wartungsbedarf jedes Kollektors zu ermitteln und etwaige Konstruktionsfehler ausfindig zu machen.</p>
<p>Die Software QFly wurde für Anwender aus Industrie- und Serviceunternehmen entwickelt und kann unter Lizenz vom DLR-Technologiemarketing erworben werden.</p>
<p><strong>Erneuerbare Energien in Marokko: 52 Prozent bis 2030<br />
</strong>Das Gastgeberland der diesjährigen SolarPACES Konferenz Marokko ist Vorreiter im Bereich der erneuerbaren Energien in der MENA-Region (Middle East North Africa). Bis zum Jahr 2020 will das Land 42 Prozent seines Energiebedarfs aus erneuerbaren Quellen decken. Zehn Jahre weiter soll dieser Anteil sogar bei 52 Prozent liegen.</p>
<p>Der marokkanische Minister für Energy und Bergbau und nachhaltige Entwicklung Aziz Rabbah lud die SolarPACES Mitglieder in seiner Begrüßungsansprache zu einer intensiveren Forschungs- und Entwicklungskooperation mit marokkanischen Partnern ein. Marokkos Vorzeigeprojekt ist der Kraftwerkskomplex Noor, mit den solarthermische Kraftwerke Noor 1-3 und dem Photovolotaik-Park Noor IV. Im Noor Solarplan verankert ist das Ziel von 2000 Megawatt Leistung aus erneuerbaren Energien bis zum Jahr 2020. Dazu wird der solarthermische Teil des Noor-Komplexes 510 Megawatt beisteuern. Der große Vorteil der solarthermischen Kraftwerke sind die angeschlossenen Speicher, welche auch nachts oder bei Bewölkung Hochtemperaturwärme zur Stromerzeugung bereitstellen können. Marokko ist auf einem guten Weg, die gesetzten Ziele zu erreichen: Bereits 2016 ging Noor 1 ans Stromnetz, Noor 2 folgte im Januar 2018, aktuell laufen die abschließenden Tests der dritten CSP-Anlage Noor 3, Marokkos erstem Solarturmkraftwerk. Der Photovoltaik-Teil Noor IV soll ebenfalls noch 2018 fertig gestellt werden.</p>
<p>Ein zweiter großer Solarkomplex befindet sich kurz vor dem Vertragsabschluss, teilte der Präsident der marokkanischen Agentur für nachhaltige Energien (MASEN) Mustapha Bakkoury auf der SolarPACES Konferenz mit. Das Projekt Noor-Midelt, dessen Entwicklung die Weltbank mit 125 Millionen US-Dollar Finanzierung unterstützt, wird PV- und CSP-Technologie in zwei Hybridkraftwerken integrieren. Aus der Kombination der Vorteile beider Technologien erwartet Marokko weitere erhebliche Kostensenkungen für solarthermischen Strom.</p>
<p><strong>SolarPACES Konferenz zieht rund 500 Teilnehmer nach Marokko<br />
</strong>Robert Pitz-Paal, Vorsitzender des SolarPACES Technological Cooperation Programms und Direktor des DLR Instituts für Solarforschung zieht eine positive Bilanz der SolarPACES 2018: &#8222;Mit rund 500 Teilnehmern und mehr als 500 Beiträgen aus Forschung und Industrie war die SolarPACES in diesem Jahr erneut das größte und wichtigste internationale Forum für Wissensaustausch und Vernetzung im Forschungsgebiet konzentrierende Solartechnologien. Mich freute es besonders zu hören, dass auch unabhängige Energieberater wie Bloomberg der CSP-Technologie ein großes Potenzial gegenüber PV- Batterie-Systemen einräumen.&#8220;</p>
<p>Quelle: DLR</p><p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2018/qualitaetsueberwachung-von-solarthermischen-kraftwerken-aus-der-luft/" target="_blank">Qualitätsüberwachung von solarthermischen Kraftwerken aus der Luft</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Weniger Netzausbau in Deutschland durch regelbaren Solarstrom aus Nordafrika</title>
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		<dc:creator><![CDATA[neues-energiezeitalter]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Dec 2017 15:09:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erneuerbare Energien]]></category>
		<category><![CDATA[Solarthermie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Einbindung von regelbaren thermischen Solarkraftwerken aus Nordafrika in den deutschen Kraftwerkspark bis zum Jahr 2050 würde es ermöglichen, das Stromnetz hierzulande deutlich zu entlasten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Energieforscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), die nun im Fachjournal Renewable Energy veröffentlicht wurde. Sie zeigt, dass durch die Stromimporte [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2017/weniger-netzausbau-in-deutschland-durch-regelbaren-solarstrom-aus-nordafrika/" target="_blank">Weniger Netzausbau in Deutschland durch regelbaren Solarstrom aus Nordafrika</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Einbindung von regelbaren thermischen Solarkraftwerken aus Nordafrika in den deutschen Kraftwerkspark bis zum Jahr 2050 würde es ermöglichen, das Stromnetz hierzulande deutlich zu entlasten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Energieforscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), die nun im Fachjournal Renewable Energy veröffentlicht wurde. Sie zeigt, dass durch die Stromimporte ein Ausbau des Stromnetzes in Deutschland und die damit verbundenen Probleme und Kosten reduziert werden könnten. &#8222;Mit dem hohen Anteil an regelbarer Energie gibt es außerdem weniger Übertragungsspitzen und Engpässe, das deutsche Stromnetz kann insgesamt entlastet werden&#8220;, erläutert der Autor der Studie, Denis Hess vom DLR-Institut für Technische Thermodynamik in Stuttgart.<span id="more-2272"></span></p>
<p>Die Forscher untersuchten anhand von unterschiedlichen Szenarien, wie Deutschland im Jahr 2050 auf dem Strom-, Wärme und Verkehrssektor mit erneuerbaren Energien versorgt werden kann. Vorgesehen ist in diesen Szenarien auch die Einspeisung von Strom aus Solarkraftwerken in Nordafrika über Punkt-zu-Punkt-Hochspannungsgleichstromleitungen. Sie zeigen, dass sich der Netzzubau innerhalb Deutschlands deutlich verringert, je mehr erneuerbarer Strom aus Nordafrika angeliefert wird. Bis zu 40 Prozent des Netzausbaus konnten im Szenario &#8222;ausgewogener Energie-Mix&#8220;, vermieden werden. Vor allem kann der Ausbau der Nord-Süd-Stromtrassen, welche Windstrom von Norden in den Süden bringen sollen, deutlich reduziert werden. Die wissenschaftliche Fachzeitschrift, in der die Studie veröffentlicht wurde, ist eines der international führenden Fachmagazine im Bereich erneuerbarer Energie mit interdisziplinärem Ansatz.</p>
<p><strong>Solarkraftwerke mit Potenzial</strong></p>
<p>Solarthermische Kraftwerke bündeln die Sonnenenergie mit Spiegeln und wandeln sie in Wärme, die dann über einen Kraftwerksprozess in Strom umgewandelt wird. Energie kann bereits heute als Wärmeenergie effizient und kostengünstig gespeichert werden, so dass die Kraftwerke auch abends und in der Nacht Strom produzieren können. Solche Kraftwerke haben großes Potenzial in sonnenreichen Regionen wie Nordafrika und dem Nahen Osten. Das weltweit größte solarthermische Kraftwerk Noor 1 wurde im vergangenen Jahr in Marokko für den heimischen Bedarf fertiggestellt. Laut DLR-Studie eignen sich die Solarkraftwerke aber auch ideal für den Stromexport nach Europa, um dort als regelbare erneuerbare Technologie den fluktuierenden Strom aus Windenergie- und Photovoltaikanlagen zu ergänzen. Der Strom kann durch Hochspannungsgleichstromleitungen mit einem verhältnismäßig geringen Verlust von zirka zehn Prozent von Nordafrika nach Mitteleuropa übertragen werden.</p>
<p><strong>Optimaler Mix aus heimischen Quellen und regelbarem Stromimport</strong></p>
<p>Die Analyse basiert auf Berechnung mit dem Energiesystemmodell REMix. Das Energiesystemanalyse-Werkzeug hat eine hohe zeitliche Auflösung und bildet die Energieflüsse im Strom-, Wärme- und Verkehrssektor im Jahresverlauf stundengenau ab. Zudem verfügt das Modell in der Studie mit etwa 500 Netzknoten auch über eine hohe räumliche Auflösung. Die berechneten Szenarien zeigen: Wird kein Strom aus Solarkraftwerken aus Nordafrika mittels einer Punkt-zu-Punkt-Hochspannungsgleichstromleitung in deutsche Netzknoten eingespeist, muss das Netz in Deutschland große Leistungskapazitäten vorhalten. &#8222;Das Szenario &#8222;ausgewogener Energiemix&#8220; zeigt die optimale Mischung von regelbarem Stromimport und der Nutzung heimischer, zum großen Teil fluktuierender Quellen. Im Gegensatz zu einem Szenario ohne Stromimport kann der Netzausbau dabei um 40 Prozent reduziert werden&#8220;, beschreibt Hess die Ergebnisse.</p>
<p>Weiteren Forschungsbedarf sieht der DLR-Energieforscher in Machbarkeitsstudien für den Aufbau der notwendigen Infrastruktur sowie in der Entwicklung von Geschäftsmodellen für das Einspeisen des Stroms aus Nordafrika.</p>
<p>Quelle: DLR</p><p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2017/weniger-netzausbau-in-deutschland-durch-regelbaren-solarstrom-aus-nordafrika/" target="_blank">Weniger Netzausbau in Deutschland durch regelbaren Solarstrom aus Nordafrika</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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