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	<title>Geothermie | Neues Energiezeitalter</title>
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	<description>Nachrichten rund um erneuerbare Energien</description>
	<lastBuildDate>Fri, 07 Oct 2022 18:06:03 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Geothermie | Neues Energiezeitalter</title>
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	<item>
		<title>Wer sind die Sponsoren des EGC 2022?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[neues-energiezeitalter]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Oct 2022 18:03:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geothermie]]></category>
		<category><![CDATA[Erdwärme]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Europäische Geothermiekongress ist die größte Zusammenkunft der Geothermie-Branche in Europa. Da sich immer mehr Märkte für diese wettbewerbsfähige und lokale erneuerbare Energiequelle öffnen, ist der EGC 2022 die perfekte Plattform, um mit den wichtigsten Akteuren aus der Welt der Geothermie Kontakte zu knüpfen, aus ihren Erfahrungen zu lernen und mit ihnen Geschäfte zu machen. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2022/wer-sind-die-sponsoren-des-egc-2022/" target="_blank">Wer sind die Sponsoren des EGC 2022?</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Europäische Geothermiekongress ist die größte Zusammenkunft der Geothermie-Branche in Europa. Da sich immer mehr Märkte für diese wettbewerbsfähige und lokale erneuerbare Energiequelle öffnen, ist der EGC 2022 die perfekte Plattform, um mit den wichtigsten Akteuren aus der Welt der Geothermie Kontakte zu knüpfen, aus ihren Erfahrungen zu lernen und mit ihnen Geschäfte zu machen.<span id="more-2740"></span></p>
<p>Die Geothermieindustrie unterstützt die Veranstaltung. Wer sind die Sponsoren? Wie bereits angekündigt, ist Baker Hughes der Hauptsponsor des Kongresses. Mit einer großen Delegation von Vertretern wird Baker Hughes in mehrfacher Hinsicht präsent sein: bei der Eröffnungszeremonie des Kongresses, mit einem großen Stand auf Ebene B und als Sponsor des Bankett-Dinners, an dem mehr als 800 Personen teilnehmen werden.</p>
<p>&#8222;Die Unterstützung durch Baker Hughes zeigt, dass dieses Unternehmen die Geothermie als eine entscheidende Technologie ansieht, die die Gesellschaft im Rahmen der Energiewende zu erneuerbaren Energiequellen führen kann&#8220;, sagte Philippe Dumas, EGEC-Generalsekretär.</p>
<p>Die Konferenz umfasst ein breites Spektrum an Aktivitäten, darunter Keynote-Speaker, Breakout-Learning-Sessions, verschiedene Präsentationen und Networking-Möglichkeiten.</p>
<p><strong>Zu den Sponsoren der Konferenz gehören auch:</strong></p>
<p>Als Platin-Sponsoren Turboden an Stand B16, Eavor an Stand B2, Exergy &amp; Strabag an Stand B20 und Engie an Stand B21.</p>
<p>In der Kategorie Gold sind das Fraunhofer IEG auf Ebene B14 vertreten, Roedl &amp; Partner auf Stand B18, Hartmann Valves auf Stand B8, Anger&#8217;s Söhne auf Stand B5 und Welltec auf Stand B13. Alle oben genannten Sponsoren sind mit einer Keynote-Präsentation vor Ort.</p>
<p>Darüber hinaus wird der EGC von 9 Unternehmen als Silber-Sponsoren unterstützt: geoEnergie Konzept an Stand B21, Stadtwerke München, KCA Deutag an Stand B19, Kurita an Stand B9, Halliburton an Stand A11, GEOS an Stand C3, GPC IP/GEOFLUID an Stand B26 und Arctic Green Energy Corporation.</p>
<p>Mit maßgeschneiderten Paketen zählt der EGC auf GEOLOG am Stand B17 und Weatherford International. Institutioneller Partner des Kongresses ist das Helmholtz-Zentrum Potsdam &#8211; Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ am Stand B22, B23.</p>
<p>Wir danken allen unseren Sponsoren für ihre Unterstützung ohne welche der Kongress nicht möglich wäre.</p>
<p>Folgen Sie #EGC2022, um mehr über den Geothermiekongress zu erfahren. Interessierte finden das vorläufige Programm online unter <a href="http://www.europeangeothermalcongress.eu">www.europeangeothermalcongress.eu</a>. Die Anmeldung ist noch bis zum 13. Oktober möglich.</p>
<p><strong>Über den Kongress: </strong>Der Europäische Geothermiekongress findet vom 17. bis 21. Oktober 2022 im BCC, Berlin, Deutschland statt. Alle drei Jahre treffen sich Akteure aus allen Bereichen des Geothermie-Sektors auf dem EGC, der dieses Jahr vom European Geothermal Energy Council (EGEC) und vom Bundesverband Geothermie e.V. gemeinsam in Berlin organisiert wird. Das Programm wurde unter der Leitung von Prof. Dr. Ernst Huenges erstellt, dem ehemaligen Leiter der Sektion &#8222;Geoenergie&#8220;  am GFZ. Gemeinsam mit 60 weiteren Experten und Expertinnen der Geothermie aus ganz Europa wurden über 400 eingereichte wissenschaftliche Papiere gesichtet, bewertet und zu einem vielfältigen und ansprechenden Programm zusammengestellt. Das Helmholtz-Zentrum Potsdam Deutsches GeoForschungsZentrum (GFZ) ist der wichtigste institutionelle Partner des Europäischen Geothermiekongress 2022.</p>
<p><strong>Über den Bundesverband Geothermie e.V.:</strong> Der 1991 gegründete Bundesverband Geothermie e.V. (BVG) ist ein Zusammenschluss von Unternehmen und Einzelpersonen, die auf dem Gebiet der Erdwärmenutzung in allen Bereichen der Forschung und Anwendung tätig sind. Er vereint Mitglieder aus Industrie, Wissenschaft, Planung und der Energieversorgungsbranche. Hauptaufgaben des Verbandes sind die Information der Öffentlichkeit über die Nutzungsmöglichkeiten geothermischer Energie zur Wärme- und Stromerzeugung sowie der Dialog mit politischen Entscheidungsträgern. Der BVG organisiert den jährlichen Geothermiekongress DGK ebenso wie Workshops zu aktuellen Themen und ist Herausgeber der Fachzeitschrift „Geothermische Energie“ sowie weiterer Informationsmaterialien. Als Mitveranstalter organisiert der Bundesverband den European Geothermal Congress (EGC) in Berlin, dieser findet vom 17. bis 21. Oktober 2022 in Berlin statt.</p>
<p><strong>Über EGEC &#8211; EUROPEAN GEOTHERMAL ENERGY COUNCIL:</strong> Der European Geothermal Energy Council (EGEC) ist eine gemeinnützige Organisation, die alle Aspekte der Geothermieindustrie fördert. Er wurde 1998 gegründet, um das Bewusstsein für geothermische Anwendungen in Europa und weltweit zu schärfen und zu erweitern, indem er die Politik gestaltet, die Investitionsbedingungen verbessert und die Forschung lenkt.</p>
<p>Mit über 150 Mitgliedern aus 28 Ländern, darunter Entwickler, Anlagenhersteller, Stromversorger, nationale Verbände, Berater, Forschungszentren, geologische Gutachten und Behörden, ist EGEC in der Lage, den gesamten Geothermiesektor zu vertreten. Für weitere Informationen besuchen Sie <a href="http://www.egec.org">www.egec.org</a></p>
<p>Quelle: Bundesverband Geothermie e.V.</p>
<p>&nbsp;</p><p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2022/wer-sind-die-sponsoren-des-egc-2022/" target="_blank">Wer sind die Sponsoren des EGC 2022?</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Anmeldung zum Europäischen Geothermiekongress wegen hoher Nachfrage verlängert</title>
		<link>https://neues-energiezeitalter.de/2022/anmeldung-zum-europaeischen-geothermiekongress-wegen-hoher-nachfrage-verlaengert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[neues-energiezeitalter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Oct 2022 07:41:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geothermie]]></category>
		<category><![CDATA[Erdwärme]]></category>
		<category><![CDATA[Erdwärmenutzung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mehr als 900 Teilnehmende haben sich bereits für den im Oktober anstehenden Europäischen Geothermiekongress EGC in Berlin registriert. Die Kongressveranstalter European Geothermal Energy Council (EGEC) und der Bundesverband Geothermie e. V. (BVG) wollen Interessierten weiterhin die Möglichkeit einräumen, an dem Kongress teilzunehmen, um sich gemeinsam für eine wirtschaftliche, nachhaltige und sichere Wärmeversorgung mit Geothermie einzusetzen. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2022/anmeldung-zum-europaeischen-geothermiekongress-wegen-hoher-nachfrage-verlaengert/" target="_blank">Anmeldung zum Europäischen Geothermiekongress wegen hoher Nachfrage verlängert</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mehr als 900 Teilnehmende haben sich bereits für den im Oktober anstehenden Europäischen Geothermiekongress EGC in Berlin registriert. Die Kongressveranstalter European Geothermal Energy Council (EGEC) und der Bundesverband Geothermie e. V. (BVG) wollen Interessierten weiterhin die Möglichkeit einräumen, an dem Kongress teilzunehmen, um sich gemeinsam für eine wirtschaftliche, nachhaltige und sichere Wärmeversorgung mit Geothermie einzusetzen.<span id="more-2724"></span></p>
<p>Auf dem Kongress erwartet die Teilnehmenden ein vielseitiges Programm. Neben zahlreichen Sessions, davon teilweise bis zu sieben gleichzeitig, Posterpräsentationen, Ständen und Exkursionen wird es auch Semi-Plenarsitzungen geben. In den beiden Semi-Plenarsitzungen, 1 A und 1 B, die am Mittwoch, den 19. Oktober 2022 stattfinden, werden Vorträge zu den technologischen Trends in der Tiefen Geothermie und zu geothermischem Heizen und Kühlen gehalten. Außerdem werden in diesem Rahmen zwei Patricius-Medaillen verliehen, die höchste Auszeichnung, die der Bundesverband Geothermie e. V. vergibt. Mit der Patricius-Medaille ehrt der Bundesverband Geothermie seit 1994 Persönlichkeiten, die sich um die Entwicklung der Erdwärmenutzung in herausragender Weise verdient gemacht haben. In Sitzung 1 A wird Roy Baria, dem Gewinner aus 2021, nachträglich die Patricius Medaille verliehen. In der Semiplenar-Session 1 B wird der oder die GewinnerIn dieses Jahres geehrt. Die Semi-Plenarsitzungen am Donnerstag richten sich thematisch in die Zukunft. In Sitzung 2 A werden die Perspektiven für den Geothermie-Markt beleuchtet, in Sitzung 2 B die Perspektiven für Bohrloch und Brunnentechnologie.</p>
<p>Die neue Frist zur Online-Registrierung läuft bis einschließlich 13. Oktober 2022. Ab dem 5. Oktober werden Zahlungen ausschließlich via PayPal oder Kreditkarte möglich sein. Nach dem 13. Oktober können Kurzentschlossene sich auch vor Ort während des EGC im Berlin Congress Center anmelden. Rabatte, etwa für Studierende oder Mitglieder des BVG bzw. EGEC können dann leider nicht mehr gewährt werden.</p>
<p>Folgen Sie #EGC2022, um mehr über den Geothermiekongress zu erfahren.</p>
<p>Interessierte finden das vorläufige Programm online unter <a href="http://www.europeangeothermalcongress.eu">www.europeangeothermalcongress.eu</a>. Die Anmeldung ist noch bis 13. Oktober 2022 online möglich. Eine Registrierung für den Kongress ist nach Ablauf der Frist für die Online-Registrierung nur noch vor Ort und ohne Rabatte möglich.</p>
<p><strong>Über den Kongress:</strong><br />
Der Europäische Geothermiekongress findet vom 17. bis 21. Oktober 2022 im BCC, Berlin, Deutschland statt. Alle drei Jahre treffen sich Akteure aus allen Bereichen des Geothermie-Sektors auf dem EGC, der dieses Jahr vom European Geothermal Energy Council (EGEC) und vom Bundesverband Geothermie e.V. gemeinsam in Berlin organisiert wird. Das Programm wurde unter der Leitung von Prof. Dr. Ernst Huenges erstellt, dem ehemaligen Leiter der Sektion &#8222;Geoenergie&#8220; am GFZ. Gemeinsam mit 60 weiteren Experten und Expertinnen der Geothermie aus ganz Europa wurden über 400 eingereichte wissenschaftliche Papiere gesichtet, bewertet und zu einem vielfältigen und ansprechenden Programm zusammengestellt. Das Helmholtz-Zentrum Potsdam Deutsches GeoForschungsZentrum (GFZ) ist der wichtigste institutionelle Partner des Europäischen Geothermiekongress 2022. Interessierte finden das vorläufige Programm online unter www.europeangeothermalcongress.eu Die Online-Anmeldung ist bis 13. Oktober online geöffnet</p>
<p><strong>Über den Bundesverband Geothermie e.V.:</strong><br />
Der 1991 gegründete Bundesverband Geothermie e.V. (BVG) ist ein Zusammenschluss von Unternehmen und Einzelpersonen, die auf dem Gebiet der Erdwärmenutzung in allen Bereichen der Forschung und Anwendung tätig sind. Er vereint Mitglieder aus Industrie, Wissenschaft, Planung und der Energieversorgungsbranche. Hauptaufgaben des Verbandes sind die Information der Öffentlichkeit über die Nutzungsmöglichkeiten geothermischer Energie zur Wärme- und Stromerzeugung sowie der Dialog mit politischen Entscheidungsträgern. Der BVG organisiert den jährlichen Geothermiekongress DGK ebenso wie Workshops zu aktuellen Themen und ist Herausgeber der Fachzeitschrift „Geothermische Energie“ sowie weiterer Informationsmaterialien. Als Mitveranstalter organisiert der Bundesverband den European Geothermal Congress (EGC) in Berlin, dieser findet vom 17. bis 21. Oktober 2022 in Berlin statt.</p>
<p><strong>Über EGEC -– EUROPEAN GEOTHERMAL ENERGY COUNCIL:</strong><br />
Der European Geothermal Energy Council (EGEC) ist eine gemeinnützige Organisation, die alle Aspekte der Geothermieindustrie fördert. Er wurde 1998 gegründet, um das Bewusstsein für geothermische Anwendungen in Europa und weltweit zu schärfen und zu erweitern, indem er die Politik gestaltet, die Investitionsbedingungen verbessert und die Forschung lenkt. Mit über 150 Mitgliedern aus 28 Ländern, darunter Entwickler, Anlagenhersteller, Stromversorger, nationale Verbände, Berater, Forschungszentren, geologische Gutachten und Behörden, ist EGEC in der Lage, den gesamten Geothermiesektor zu vertreten. Für weitere Informationen besuchen Sie <a href="http://www.egec.org">www.egec.org</a></p>
<p>Quelle: Bundesverband Geothermie e.V.</p><p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2022/anmeldung-zum-europaeischen-geothermiekongress-wegen-hoher-nachfrage-verlaengert/" target="_blank">Anmeldung zum Europäischen Geothermiekongress wegen hoher Nachfrage verlängert</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Energieverbände fordern Geothermie-Erschließungsgesetz</title>
		<link>https://neues-energiezeitalter.de/2022/energieverbaende-fordern-geothermie-erschliessungsgesetz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[neues-energiezeitalter]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Sep 2022 12:35:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geothermie]]></category>
		<category><![CDATA[Erdwärme]]></category>
		<category><![CDATA[Wärmewende]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Deutschland muss bei der Wärmewende noch entschiedener vorangehen. Die Tiefe Geothermie hat als grundlastfähige und klimaneutrale Technologie das Potenzial, einen großen Teil des hiesigen Wärmebedarfs zu decken. Deshalb fordert ein Bündnis aus Energieverbänden die Politik dazu auf, ein Geothermie-Erschließungsgesetz zu erlassen, um den schnellen und verstärkten Ausbau der Tiefen Geothermie zu ermöglichen. Die aktuelle Energiekrise [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2022/energieverbaende-fordern-geothermie-erschliessungsgesetz/" target="_blank">Energieverbände fordern Geothermie-Erschließungsgesetz</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Deutschland muss bei der Wärmewende noch entschiedener vorangehen. Die Tiefe Geothermie hat als grundlastfähige und klimaneutrale Technologie das Potenzial, einen großen Teil des hiesigen Wärmebedarfs zu decken. Deshalb fordert ein Bündnis aus Energieverbänden die Politik dazu auf, ein Geothermie-Erschließungsgesetz zu erlassen, um den schnellen und verstärkten Ausbau der Tiefen Geothermie zu ermöglichen.<span id="more-2583"></span></p>
<p>Die aktuelle Energiekrise macht den Handlungsdruck vor allem im Wärmesektor deutlich. Deshalb appellieren der Energieeffizienzverband für Wärme, Kälte und KWK e. V. (AGFW), der Bundesverband Erneuerbare Energie e. V. (BEE), der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e. V. (BDEW), der Bundesverband Geothermie e. V. (BVG) und der Verband kommunaler Unternehmen e. V. (VKU) in einem gemeinsamen Positionspapier an die Politik, Rahmenbedingungen zu schaffen, um die großen Potenziale der Tiefen Geothermie in größerem Umfang nutzen zu können. Das gemeinsame Papier wurde heute anlässlich der Veranstaltung “Wärmewende im urbanen Raum mit Geothermie“ veröffentlicht. Im Rahmen der Veranstaltung diskutieren heute Vertreterinnen und Vertreter der Branche und Bundestagsabgeordnete über die Potenziale der Geothermie. Hierfür legen die Verbände konkrete Handlungsempfehlungen vor, deren Umsetzung für einen schnellen und umfassenden Ausbau der Tiefen Geothermie notwendig ist. Die vorgeschlagenen Maßnahmen sind zudem geeignet, die Dekarbonisierung der Fernwärme sowie den Ausbau der Wärmenetze zu beschleunigen.</p>
<p>„Grüne Fernwärme ist der Katalysator für das Erreichen der Klimaziele in den Städten“, erklärt John Miller, stellvertretender Geschäftsführer des AGFW. „Geothermie spielt dabei eine zentrale Rolle, bleibt allerdings bisher oft in Planung und Bürokratie stecken. Das ist ein Luxus, den wir uns nicht länger erlauben können. Wir brauchen deutlich mehr Tempo in den Verwaltungs- und Genehmigungsverfahren sowie neue, umsetzungsorientierte Instrumente für einen deutschlandweiten Ausbau von Geothermie.“</p>
<p>„Die Geothermie muss als wichtige Säule der urbanen Wärmewende über Wärmenetze viel schneller und umfassender erschlossen werden als dies bisher der Fall war. Wir brauchen alle Optionen, um die Dekarbonisierung des Wärmesektors bis zum Jahr 2045 realisieren zu können. Klar ist auch, dass bei den Geothermieprojekten der Schutz des Grundwassers immer gewährleistet sein muss“, macht die Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung, Kerstin Andreae deutlich.</p>
<p>„Um eine sichere und preisstabile Energieversorgung für uns und nachfolgende Generationen zu gewährleisten und um unsere Klimaziele zu erfüllen, brauchen wir die Geothermie. Mit ihrer Hilfe können wir große Teile unseres Nutzwärmebedarfs an Raumwärme und Warmwasser nachhaltig decken. Wann, wenn nicht jetzt, ist die Zeit, das riesige, unerschlossene Potenzial der Geothermie zu nutzen”, so BVG-Präsident und Technischer Geschäftsführer der Stadtwerke München, Helge-Uve Braun.</p>
<p>„Die Bundesregierung hat die Wärmewende und damit die großen Potenziale der Geothermie bislang nicht ausreichend adressiert. Dabei wird sie für unsere Energiesouveränität im Konzert der Erneuerbaren Energien ebenso benötigt wie für das Erreichen der Klimaziele. Gerade für Nah- und Fernwärmenetze bietet die Erdwärmenutzung viele Möglichkeiten. Deshalb ist jetzt unter anderem die Beschleunigung der Genehmigungsverfahren und die Förderung geologischer Landesaufnahmen voranzutreiben und die erneuerbare Wärmeerzeugung in allen Gesetzen klar zu priorisieren”, kommentiert BEE-Präsidentin Dr. Simone Peter.</p>
<p>„Der Wärmesektor birgt enorme Chancen, wenn es darum geht, CO2 einzusparen und Energiesouveränität zu gewährleisten. Damit wir lokale Potenziale, beispielsweise die Geothermie noch besser heben können, brauchen wir die kommunale Wärmeplanung“, so Ingbert Liebing, Hauptgeschäftsführer des Verbandes kommunaler Unternehmen.</p>
<p>Politische Rückendeckung erhielten die Verbände von den Bundestagsabgeordneten auf dem Podium der heutigen Veranstaltung “Wärmewende im urbanen Raum mit Geothermie“. So betonte Bernhard Herrmann, MdB, Bündnis 90/DIE GRÜNEN: „Um die Geothermie auszubauen, unterstütze ich politische Maßnahmen, die das Fündigkeitsrisiko gerade für Kommunen abfedern, die Explorationslage verbessern und die Geothermie als Option selbstverständlich in einen effiziente kommunale Wärmeplanung mit einbinden.”</p>
<p>„Um die Energiewende möglichst schnell umzusetzen, brauchen wir jede Technologie, die zur Klimaneutralität beiträgt. Geothermie kann im urbanen Raum einen entscheidenden Beitrag leisten. Wichtig ist, dass wir die tatsächlich eingesparte Menge CO2 betrachten”, sagte Daniel Föst, Bau- und wohnungspolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion.</p>
<p>„Die Energiewende muss auch eine Wärmewende sein. Wir müssen auch beim Heizen unabhängig von Öl, Gas und Kohle werden. Dafür brauchen wir elektrische Wärmepumpen &#8211; aber vor allem auch die Geothermie. Gerade in Bayern hat die Geothermie ein großes Potential. München ist ein gutes Beispiel dafür, wie wir dieses Potential nutzen können. Es fehlen aber Daten, das finanzielle Risiko bei der Erschließung ist hoch, bürokratische Hürden stehen einem schnelleren Ausbau im Weg. Hier müssen und hier werden wir anpacken. Erneuerbare Energien sind eben nicht nur Wind und Sonne”, konstatierte SPD-Parlamentarier und Mitglied im Ausschuss für Klimaschutz und Energie, Andreas Mehltretter.</p>
<p>„Der schlafende Riese Geothermie besitzt das Potential, der Gamechanger im Bereich der deutschen Wärmewende zu werden! Sie trägt zu einer Reduzierung der geopolitischen Abhängigkeit bei und ist deshalb ein wichtiger Teil der Lösung der Energieprobleme in unserem Land. Doch im Oster- wie im Sommerpaket hat die Ampel das riesige Potential vollständig ignoriert“, kritisierte Mark Helfrich, energiepolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. „Deshalb fristet die Geothermie weiterhin ein Schattendasein in Deutschland. Es braucht daher dringend eine Beschleunigung der Genehmigungsverfahren und eine finanzielle Absicherung von fehlgeschlagenen Tiefenbohrungen. Die grüne Erdwärmenutzung muss ebenso wie die Stromerzeugung aus Sonne und Wind zukünftig im überragenden öffentlichen Interesse liegen, um das klimaneutrale Heizen der Zukunft zu ermöglichen“, so der Unionspolitiker.</p>
<p>Zentrale Elemente des geforderten Geothermie-Erschließungsgesetzes sind Maßnahmen zur Beschleunigung von Genehmigungs- und Zulassungsverfahren für tiefengeothermische Projekte, die Erhebung geologischer Daten sowie die Einführung eines staatlichen Risikoabsicherungsmechanismus.</p>
<p>42 Tiefe Geothermieanlagen in Deutschland zeigen: Ist eine Erdwärmequelle erst einmal erschlossen, stellt sie preisstabil und nachhaltig Energie zuverlässig über Jahrzehnte zur Verfügung. Die Technologie ist skalierbar. Die Branche steht bereit. Der Schatz, der unter unseren Füßen liegt, muss nur gehoben werden.</p>
<p>Quelle: Bundesverband Geothermie e. V.</p><p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2022/energieverbaende-fordern-geothermie-erschliessungsgesetz/" target="_blank">Energieverbände fordern Geothermie-Erschließungsgesetz</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der Europäische Geothermiekongress 2022 findet in Berlin statt</title>
		<link>https://neues-energiezeitalter.de/2021/der-europaeische-geothermiekongress-2022-findet-in-berlin-statt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[neues-energiezeitalter]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Mar 2021 17:32:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geothermie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>EGEC Geothermal und der Bundesverband Geothermie (BVG) freuen sich, bekannt zu geben, dass der Europäische Geothermiekongress 2022 von 17. bis 21. Oktober 2022 im Berliner Congress Center (bcc) stattfinden wird. Der Europäische Geothermiekongress (EGC) ist der größte Geothermiekongress in Europa, mit mehr als 800 Besuchern aus der ganzen Welt und einer einzigartigen Mischung von Veranstaltungen für den gesamten Geothermiesektor. Der EGC findet alle drei [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2021/der-europaeische-geothermiekongress-2022-findet-in-berlin-statt/" target="_blank">Der Europäische Geothermiekongress 2022 findet in Berlin statt</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"></p>



<p class="MsoNormal"><em>EGEC Geothermal und der Bundesverband Geothermie (BVG) freuen sich, bekannt zu geben, dass der Europäische Geothermiekongress </em><em><a href="tel:+492022">2022</a></em><em> von 17. bis 21. Oktober </em><em><a href="tel:+492022">2022</a></em><em> im Berliner Congress Center (bcc) stattfinden wird.</em><br><br>Der Europäische Geothermiekongress (EGC) ist der größte Geothermiekongress in Europa, mit mehr als 800 Besuchern aus der ganzen Welt und einer einzigartigen Mischung von Veranstaltungen für den gesamten Geothermiesektor. Der EGC findet alle drei Jahre statt und bietet eine einzigartige Chance für Stakeholder verschiedener Bereiche, wie aus der Wissenschaft, der Industrie, dem Finanzsektor, der Politik oder aus gesellschaftlichen Initiativen, zusammen zu kommen und neue Lösungswege zu finden.<br><br>„Wir haben über die letzten Jahre herausragende Entwicklungen im Geothermie-Sektor erleben können: Bahnbrechende Innovationen, immer mehr Investitionen aus dem Öl- und Gas-Sektor und bessere Kopplung mit anderen erneuerbaren Energien. Der Geothermiekongresses <a href="tel:+492022">2022</a> wird all das widerspiegeln. Es wird ein wichtiges Event für jeden mit Interesse an Geothermie,“ so Philippe Dumas, Generalsekretär des EGEC. André Deinhardt, Geschäftsführer des Bundesverbands Geothermie ergänzt: „Als Bundesverband Geothermie sind wir sehr glücklich, dass der EGC <a href="tel:+492022">2022</a> dieses Mal in Berlin stattfinden wird. Ich bin zuversichtlich, dass wir ein tolles Event mit der Geothermie-Community, sowie der Energiebranche als Ganzes haben werden. Wir erwarten, dass der EGC <a href="tel:+492022">2022</a> ein positives Signal für die Energiewende mithilfe der Geothermie sein wird.“<br><br>Deutschland gehört heute zu den führenden Märkten für Geothermie in Europa. Es ist der viertgrößte Markt für geothermische Fern- und Nahwärmenetze und der größte in Bezug auf den geplanten Kapazitätsausbau. Geothermisch betriebene Wärmepumpen und Fernwärme steuern zusammen über <a href="tel:+494700">4700</a> MWth zur Versorgung mit Wärme und Kühlung. Darüber hinaus sind 35 MWel Stromleistung installiert, womit Deutschland zu den wichtigsten europäischen Ländern beim Einsatz von Geothermie zur Stromerzeugung zählt. Die Gastgeberstadt Berlin hat das Ziel, bis <a href="tel:+492050">2050</a> Klimaneutralität zu erreichen und sieht Geothermie als Teil der Lösung.<br><br>Der EGC folgt seinem bewährten Format und bietet ein Konferenzprogramm mit Vorträgen und Posterpräsentationen, Beiträge von lokalen, nationalen und europäischen Politikern, Sitzungen zu den Themen Wissenschaft und Forschung, Politik, Bildung, Finanzierung und Kommunikation, eine große Industrie-Ausstellung, Besichtigungen von Geothermieprojekten vor Ort, Vernetzungsveranstaltungen und vieles mehr.<br><br>Der Call for Abstracts wird im April <a href="tel:+492021">2021</a> bekannt gegeben.</p><p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2021/der-europaeische-geothermiekongress-2022-findet-in-berlin-statt/" target="_blank">Der Europäische Geothermiekongress 2022 findet in Berlin statt</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Geothermie kann mittelfristig Erdgas im Wärmemarkt ersetzen</title>
		<link>https://neues-energiezeitalter.de/2021/geothermie-kann-mittelfristig-erdgas-im-waermemarkt-ersetzen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[neues-energiezeitalter]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Mar 2021 20:48:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geothermie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Um den Sprung in einen fossilfreien Wärmemarkt erfolgreich zu meistern, forscht eine breite Community für die Wärmewende mit Geothermie. Angeregt durch die zunehmende Bedeutung der Forschung für geothermische Energie und die dadurch bedingten Veränderungen bei einer Reihe von Forschungsinstitutionen hat sich der Bundesverband Geothermie e. V. entschlossen, die wesentlichen aktuellen Forschungsgruppen und ihre Aktivitäten zu [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Um den Sprung in einen fossilfreien Wärmemarkt erfolgreich zu meistern, forscht eine breite Community für die Wärmewende mit Geothermie. Angeregt durch die zunehmende Bedeutung der Forschung für geothermische Energie und die dadurch bedingten Veränderungen bei einer Reihe von Forschungsinstitutionen hat sich der Bundesverband Geothermie e. V. entschlossen, die wesentlichen aktuellen Forschungsgruppen und ihre Aktivitäten zu erfassen und zu beschreiben, um so einen Überblick über die derzeitige Forschungslandschaft Geothermie zu gewährleisten.</p>
<p>An drei Beispielen wird die Breite der Geothermischen Forschung auszugsweise verdeutlicht:</p>
<p><strong>Projektbeispiel 1: Grubenwassergeothermie als innovative Energiequelle<br />
</strong>Stillgelegte Bergwerke bieten eine Möglichkeit zur regenerativen Energiebereitstellung. Aufgrund ganzjährig nahezu konstanter Temperaturen und der großen Gesteinsflächen als wärmeübertragende Flächen ist Grubenwasserideal zum Heizen und Kühlen einsetzbar. An Standorten, an denen auch nach Beendigung des Bergbaus noch Grundwässer gehoben werden müssen z. B. im Ruhrgebiet kann das ohnehin nach oben gepumpte Wasser noch energetisch genutzt werden und bietet damit einen positiven Zusatzeffekt der Ewigkeitsaufgabe. In Deutschland wurden bisher vor allem in Sachsen Grubenwassergeothermieanlagen gebaut und in Betrieb genommen. Nun werden auch im Ruhrgebiet weitere Anlagen installiert. Die Anlage »Reiche Zeche« im sächsischen Freiberg versorgt Universitätsgebäude ganzjährig mit Wärme und Kälte. Dabei werden seit 2015 umfangreich Messwerte erfasst. Es zeigt sich, dass durch die Kombination von Wärme- und Kältebereitstellung Arbeitszahlen des Gesamtsystems von über 7 möglich sind. Darüber hinaus wird dargestellt, wie sich die Anteile der Wärme- und Kältebereitstellung über ein Jahr entwickeln. Ein interessanter Aspekt ist dabei auch, dass abhängig davon, ob mehr Wärme oder Kälte benötigt wird, die Entnahmestelle des Grubenwassers geändert werden kann. Bei einem überwiegenden Kühlbedarf wird das kältere (≈14 °C) Wasser aus einem Entwässerungsstollen genutzt, bei überwiegendem Heizbedarf wärmere aufsteigende Tiefenwässer (≈20 °C). Aktuelle Forschungsmaßnahmen betreffen auch die Reduzierung von Ablagerungen (Fouling) und finden in den Projekten VODAMIN II und GeoMAP statt.</p>
<p><strong>Projektbeispiel 2: Oberflächennahste Geothermie als eine Quelle kalter Nahwärmenetze</strong><br />
Das ZIM Kooperationsnetzwerkes Soil2Heat kombiniert zwei innovative Ansätze zur Nutzung energetischen Potentials im Bereich der Geothermie: Die kalte Nahewärme (KNW) sowie die Oberflächennaheste Geothermie. Als KNW wird die neueste Entwicklung in der netzgebundenen Wärmeversorgung bezeichnet. Hierbei werden Ringleitungen (KNW-Netze) mit verhältnismäßig ›kalten‹ Systemtemperaturen der Trägermedien von -5 °C bis 12 °C (20 °C bei passiver Kühlung) betrieben. Es treten dadurch kaum Verteilungsverluste und nur minimale Umwandlungsverluste auf, da die Entzugstemperatur des Systems permanent mit der Temperatur des Erdreichs interdependent korrespondiert. In Kombination mit der oberflächennahsten Geothermie, bei der Erdwärmekollektoren als Wärmequelle dienen, die in einer maximalen Tiefe von 5 m horizontal installiert werden, weisen KNW-Netze eine sehr hohe energetische Effektivität auf. Diese Art der geothermischen Erschließung braucht weder Bohrungen noch sind aufwendige genehmigungsrechtliche Verfahren zu berücksichtigen, was die Nutzung des geothermischen Potentials erheblich vereinfacht Durch das ZIM-Kooperationsnetzwerk Soil2Heat werden alle Ebenen der Wertschöpfungskette dieser innovativen Technologie abgebildet: von Erschließung der Energiequelle, Wärmeverteilung bis hin zur Entwicklung neuer Verlegeverfahren, der Energiebereitstellungs- und -speichersysteme sowie der Gebäudeintegration über intelligente Steuer- und Regelungstechniken. Das Netzwerk ist mit siebzehn KMUs, fünf assoziierten Partnern und fünf Forschungseinrichtungen aus Deutschland und Österreich hervorragend aufgestellt, um für jegliche F&amp;E Fragestellungen dieser Technologie eine innovative und marktnahe Antwort zu liefern.</p>
<p><strong>Projektbeispiel 3: Bestimmung von Eigenschaften und Reaktionsprozessen geothermaler Fluide zur Optimierung von Energiegewinnung</strong><br />
Die Effizienz der geothermischen Nutzung hängt stark vom Verhalten der Fluide ab, die Wärme zwischen der Geosphäre und den technischen Komponenten eines Kraftwerks übertragen. Chemische oder physikalische Prozesse wie Ausfällung, Korrosion oder Entgasung treten bei Druck- und Temperaturänderung auf und haben schwerwiegende Folgen für den Kraftwerksbetrieb und die Projektwirtschaftlichkeit. Derzeit gibt es keine Standardlösungen für Betreiber, um mit diesen Herausforderungen umzugehen. Ziel von REFLECT ist es, die mit der Fluidchemie verbundenen Probleme zu vermeiden. Dies erfordert genaue Vorhersagender physikalischen und chemischen Eigenschaftender Flüssigkeiten im gesamten Geothermiekreislauf. Diese Eigenschaften sind oft nur unzureichend definiert, da sowohl In-situ-Probenahmen als auch Messungen unter extremen Bedingungen bisher kaum möglich sind. Im Projekt soll die Erhebung neuer, qualitativ hochwertiger Daten in kritischen Bereichen angegangen werden. Der Ansatz umfasst moderne Techniken zur Probennahme von Flüssigkeiten, die Messung der Fluideigenschaftenunter In-situ-Bedingungen und die genaue Bestimmung der wichtigsten Parameter. Die beprobten Fluide und gemessenen Fluideigenschaften deckeneinen großen Bereich bei Salinität und Temperatur ab, einschließlich solcher aus Enhanced- und Superhot-Geothermal-Systems. Die gewonnenen Daten werden in einen Europäischen Atlas Geothermischer Fluide und in Vorhersagemodelle einfließen. In REFLECT arbeiten Universitäten, Forschungseinrichtungen, Betreiber geothermaler Anlagen, ein mittelständisches Unternehmen und ein Berufsverband aus 10europäischen Ländern. Das Projekt wird von der Europäischen Kommission im Rahmen des Forschungsrahmenprogramms Horizon2020 gefördert.</p>
<p>Quelle: Forschungslandschaft Geothermie März 2021</p><p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2021/geothermie-kann-mittelfristig-erdgas-im-waermemarkt-ersetzen/" target="_blank">Geothermie kann mittelfristig Erdgas im Wärmemarkt ersetzen</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Geothermie effizient gegen den Klimawandel nutzen</title>
		<link>https://neues-energiezeitalter.de/2021/geothermie-effizient-gegen-den-klimawandel-nutzen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[neues-energiezeitalter]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Jan 2021 21:18:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geothermie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Bundesverband Geothermie hat ein Positionspapier mit einem Überblick über die aktuellen Entwicklungen in der Geothermie veröffentlicht. Neben Tiefer und Oberflächennaher Geothermie wird auch der Stand zu Wärmeverteilernetzen, Energiespeichern im Untergrund sowie Umwelteinwirkungen, Nachhaltigkeit und Akzeptanz erläutert. Ziel ist es, den weiteren Ausbau der Geothermie durch bedarfsgerechte Forschungs- und Entwicklungsarbeit zu fördern. „Die Geothermie ist [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Bundesverband Geothermie hat ein Positionspapier mit einem Überblick über die aktuellen Entwicklungen in der Geothermie veröffentlicht. Neben Tiefer und Oberflächennaher Geothermie wird auch der Stand zu Wärmeverteilernetzen, Energiespeichern im Untergrund sowie Umwelteinwirkungen, Nachhaltigkeit und Akzeptanz erläutert. Ziel ist es, den weiteren Ausbau der Geothermie durch bedarfsgerechte Forschungs- und Entwicklungsarbeit zu fördern.</p>
<p>„Die Geothermie ist eine Schlüsseltechnologie für die Energie- und vor allem Wärmewende&#8220;, sagt Prof. Dr. Horst Rüter, Sprecher des Fachausschuss Wissenschaft und Bildung des Bundesverbandes Geothermie. „Im Vergleich zu den anderen Erneuerbaren Energien ist die Geothermie jung. In den letzten Jahren gab es viele wichtige Projekte, welche die Geothermie weiter vorangebracht und als erfolgreiche Technologie etabliert haben. Um ihr Potential voll ausschöpfen zu können, besteht aber noch weiterer Forschungsbedarf.&#8220;</p>
<p>In der Tiefen Geothermie haben vor allem Fortschritte bei der Erkundung und Reservoir-Erschließung dazu beigetragen, das Fündigkeitsrisiko zu verringern und die Ausgangs- und Erfolgsbedingungen für Projekte zu verbessern. Forschungsbedarf besteht vor allem für die Entwicklung eines umfangreicheren Erkundungsprogramms, das geothermisches Potential in weiteren Gebieten bestimmen und nutzbar machen kann. Durch weitere Forschung im Bereich Energiebereitstellung und stoffliche Nutzung kann die Effizienz gesteigert werden. Eine weitere Möglichkeit ist die Rohstoffgewinnung aus Thermalwasser. Diesbezüglich gibt es weltweit bereits mehrere kommerzielle und wissenschaftliche Projekte zur Lithiumextraktion.</p>
<p>In der Oberflächennahen Geothermie sind die Kernthemen: Kostenreduktion, Effizienzsteigerung, Erweiterung der Einsatzbereiche sowie der Grundwasserschutz. Relevant sowohl für Tiefe als auch Oberflächennahe Geothermie ist die Weiterentwicklung von Wärmeverteilernetzen für die niedrigeren Temperaturen, die durch die Geothermie, aber auch andere Wärmequellen wie beispielsweise Müllverbrennung, geliefert werden können. Über Energiespeicher im Untergrund bietet sich die Möglichkeit, Wärmeenergie beispielsweise für den höheren Bedarf im Winter zu speichern. Alternativ können diese Kapazitäten auch zur Klimatisierung genutzt werden. Für oberflächennahe Speicher ist dabei ein entsprechender Grundwasserschutz essenziell und erfordert dementsprechend zusätzliche Forschung.</p>
<p>„Wir befinden uns mitten in der Klimakrise und erleben jedes Jahr ihre immer stärkeren Auswirkungen. Jetzt besteht Handlungsbedarf&#8220;, so Dr. Erwin Knapek, Präsident des Bundesverbandes Geothermie. „Mit den Erneuerbaren Energien haben wir alle Werkzeuge in der Hand, die gesetzten Klimaziele zu erreichen. Voraussetzung dafür ist aber eine effiziente und umfangreiche Nutzung. Diese wird nur gewährleistet, wenn wir kontinuierlich an der Verbesserung der Technologien arbeiten und neue Nutzungsmöglichkeiten erschließen. Dafür brauchen wir eine bedarfsgerechte Forschung. Konkrete Vorschläge hinsichtlich der Geothermie haben wir dazu in unserem Positionspapier zusammengestellt.&#8220;</p>
<p><a href="https://www.geothermie.de/fileadmin/user_upload/Forschung_Papier_2020_A4_20201217_Final_interaktiv.pdf">Das komplette Positionspapier finden Sie hier.</a></p>
<p>Quelle: Bundesverband Geothermie e.V.</p><p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2021/geothermie-effizient-gegen-den-klimawandel-nutzen/" target="_blank">Geothermie effizient gegen den Klimawandel nutzen</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>EEG-Einigung: Perspektive für Geothermie verbessert sich</title>
		<link>https://neues-energiezeitalter.de/2020/eeg-einigung-perspektive-fuer-geothermie-verbessert-sich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[neues-energiezeitalter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Dec 2020 17:26:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geothermie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Bundesregierung einigt sich bei der Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). Wichtige Vorschläge des Bundesverbandes Geothermie (BVG) finden dabei ihre Umsetzung. Es besteht jedoch weiterhin Handlungsbedarf. (Berlin, 14. Dezember 2020) Die EEG-Novelle, die diese Woche noch im Bundestag beschlossen werden soll, ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer umfassenden Nutzung der Potenziale der Geothermie [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2020/eeg-einigung-perspektive-fuer-geothermie-verbessert-sich/" target="_blank">EEG-Einigung: Perspektive für Geothermie verbessert sich</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bundesregierung einigt sich bei der Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). Wichtige Vorschläge des Bundesverbandes Geothermie (BVG) finden dabei ihre Umsetzung. Es besteht jedoch weiterhin Handlungsbedarf.</p>



<p>(Berlin, 14. Dezember 2020) Die EEG-Novelle, die diese Woche noch im Bundestag beschlossen werden soll, ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer umfassenden Nutzung der Potenziale der Geothermie in Deutschland. Für die geothermische Stromerzeugung sieht das EEG 2021 einige Verbesserungen bei der schrittweisen Absenkung der Vergütung des Geothermiestroms vor.</p>



<p>Das Bundeskabinett verschiebt die Degression bei der Vergütung von Geothermiestrom um ein Jahr von 2021 auf 2022 und senkt die Vergütung um 0,5 Prozent statt der bisher vorgesehenen 5 Prozent ab. Die Degression soll auf 2 Prozent steigen, wenn die installierte elektrische Leistung 120 Megawatt erreicht hat.</p>



<p>Der Präsident des Bundesverbandes Geothermie, Dr. Erwin Knapek, begrüßt diese Änderung: „Es freut mich, dass die Bundesregierung die Bedeutung der installierten Leistung für die Ausrichtung der Degression erkannt hat. Dadurch verbessert sich die Planbarkeit für Projektentwickler von Geothermiekraftwerken. Sinnvoller wäre jedoch, wenn die zeitliche Steuerung der Degression komplett entfällt und nur noch die installierten Megawatt geothermischer Kraftwerksleistung darüber entscheiden, welcher Vergütungssatz gilt.“</p>



<p>Die zukünftige Teil-Finanzierung der EEG-Umlage aus dem Bundeshaushalt bleibt ebenfalls ein wichtiger Schritt. Die durch die CO2-Bepreisung ermöglichten Zuschüsse zur EEG-Finanzierung sind geeignet, die EEG-Umlage zu stabilisieren und perspektivisch zu senken. Darüber hinaus bleibt der Bundesverband Geothermie bei seinem Vorschlag, Kosten innerhalb des EEG durch gezielte Fördermechanismen wie beispielsweise einen Flexibilitätszuschlag zu reduzieren. Dies würde das durch die aktuelle Novellierung bereits gesetzte, wichtige Preissignal für die Nutzung der Geothermie in Verbindung mit Wärmepumpen weiter verstärken.</p>



<p>Eine verpasste Chance sieht die Geothermiebranche bei der Befreiung von der EEG-Umlage. Weiterhin müssen Betreiber von Geothermiekraftwerken EEG-Umlage für regenerativ produzierten Strom, der für den Betrieb der Pumpen eingesetzt wird, EEG-Umlage bezahlen. BVG-Präsident Knapek sieht bei der EEG-Befreiung eine Schieflage: „Es ist widersprüchlich, wenn die energieintensive Industrie oder die Produzenten von synthetischem Wasserstoff von der Zahlung der EEG-Umlage befreit wird, die Betreiber von Kraftwerken, die umweltfreundlichen Strom und Wärme aus Erdwärme herstellen, diese gleichzeitig aber bezahlen müssen.“</p>



<p>Insgesamt bewertet BVG-Präsident Dr. Erwin Knapek die EEG-Novelle 2021 positiv: „Die nun beschlossenen Anpassungen im EEG, einem der wichtigsten Instrumente zur Förderung Erneuerbarer Energien, verbessern die Rahmenbedingungen für neue Geothermie-Projekte. Es ist ein Aufbruchssignal für die gesamte Branche.“ Knapek betont allerdings auch: „Wir dürfen uns darauf nicht ausruhen, denn auch wenn die Anpassungen in die richtige Richtung gehen, reichen sie nicht aus, die enormen Potenziale der Geothermie als konstante und grundlastfähige Technik zur Strom-, Wärme- und Kälteproduktion zu nutzen!“</p>



<p>Tatsächlich bietet Geothermie als einzige Erneuerbare Energie die Möglichkeit, die drei Sektoren Strom, Wärme und Kälte sowie Verkehr zu koppeln. Das Ausbaupotenzial bleibt weiterhin hoch.</p>



<p>Quelle: Bundesverband Geothermie e.V.</p><p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2020/eeg-einigung-perspektive-fuer-geothermie-verbessert-sich/" target="_blank">EEG-Einigung: Perspektive für Geothermie verbessert sich</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Geothermiekongress: Mit Erdwärme für mehr Klimaschutz bei Wärme, Kälte, Strom und Mobilität</title>
		<link>https://neues-energiezeitalter.de/2020/geothermiekongress-mit-erdwaerme-fuer-mehr-klimaschutz-bei-waerme-kaelte-strom-und-mobilitaet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[neues-energiezeitalter]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Nov 2020 16:44:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geothermie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mehr als 780 Besucher aus 21 Ländern erlebten an fünf intensiven Kongresstagen eine optimistische Branche. Eine Woche lang diskutierten Vertreter aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft auf dem Digital-Geothermiekongress (DGK) über aktuelle Entwicklungen in der Branche – fachlich, wirtschaftlich und auch politisch. In einem Punkt waren sich alle Beteiligten einig: Bei der Bekämpfung der Klimakrise führt an [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2020/geothermiekongress-mit-erdwaerme-fuer-mehr-klimaschutz-bei-waerme-kaelte-strom-und-mobilitaet/" target="_blank">Geothermiekongress: Mit Erdwärme für mehr Klimaschutz bei Wärme, Kälte, Strom und Mobilität</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mehr als 780 Besucher aus 21 Ländern erlebten an fünf intensiven Kongresstagen eine optimistische Branche. Eine Woche lang diskutierten Vertreter aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft auf dem Digital-Geothermiekongress (DGK) über aktuelle Entwicklungen in der Branche – fachlich, wirtschaftlich und auch politisch. In einem Punkt waren sich alle Beteiligten einig: Bei der Bekämpfung der Klimakrise führt an der Erdwärmenutzung kein Weg vorbei.</p>
<p>Die Geothermie hat das Potenzial, ein entscheidender Hebel im Ringen um die Einhaltung der Pariser Klimaziele zu sein. Das wurde im Laufe des Kongresses immer deutlicher. Über 150 Fachvorträge und Workshops zeichneten ein klares Bild davon, wie die Zukunft der Energie- und speziell auch der Wärmeversorgung aussehen kann. Ein Blick in den europäischen und globalen Markt boten die Partner des europäischen Verbandes EGEC und des US-Verbandes „Geothermal Rising&#8220;. Die USA waren das Partnerland des diesjährigen DGK. Beispiele aus der Praxis führten den Teilnehmer*innen dabei vor Augen, was technisch bereits alles möglich ist, wenn die Rahmenbedingungen passen. Neben klassischen Anwendungen für Wärme, Kälte und Strom wurde auch die klimafreundliche Extraktion von Lithium aus Geothermieanlagen diskutiert. Lithium findet seine Anwendung bei der Batterieproduktion und ist unter anderem essentiell für eine umweltfreundliche Elektromobilität.</p>
<p>Erstmals fand der Geothermiekongress aufgrund der Corona-Pandemie digital statt. Den Enthusiasmus und das Engagement aller Beteiligten konnte dies aber nicht einbremsen. Das digitale Format des Kongresses war der Vielfältigkeit des Publikums zuträglich. So nahmen Teilnehmer aus 21 Ländern aus 4 Kontinenten teil und es war sehr einfach möglich, ein weit entferntes Land wie die USA als Partnerland zu wählen, welches sich mit einem hochwertigen Workshop präsentierte. „Wir haben sehr gutes Feedback zur digitalen Variante dieses Formats bekommen. Natürlich hoffen auch wir, dass bald wieder physische Veranstaltungen möglich sind, aber wir überlegen, wie wir digitale Formate auch in der analogen Welt in Zukunft intensiv nutzen können&#8220;, so Dr. Erwin Knapek. Der Präsident des Bundesverbandes Geothermie (BVG) sieht sich und seinen Verband darin bestätigt, mit dem Geothermiekongress seit Jahren ein Vernetzungsforum direkt an der Schnittstelle zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Politik etabliert zu haben: „Wenn wir die Klimakrise überwinden wollen – und ich bin der festen Überzeugung, das geht nur mit einer starken Geothermiebranche – dann müssen wir diese Aufgabe in verschiedenen Gesellschaftsbereichen angehen.&#8220;</p>
<p>Die Geothermiebranche richtet ihren Blick also klar in Richtung Zukunft. Dass die Akteure dabei ebenso innovativ sind wie die Technologie selbst, zeigte sich exemplarisch bei der Science Bar – einem Wettbewerb, bei dem Nachwuchswissenschaftler*innen ihre Bachelor-, Master- oder Doktorarbeiten zum Thema Geothermie präsentierten. Unter elf Teilnehmer*innen stach Katja Schulz&#8216; Masterarbeit besonders heraus. Die Master-Absolventin der TU Darmstadt wurde dafür von der vierköpfigen Jury mit dem ersten Preis ausgezeichnet.</p>
<p>Schon jetzt steht der Termin für den Geothermiekongress fest. Vom 29. November bis 3. Dezember 2021 lädt der Veranstalter erneut zum Wissensaustausch ein. „Nachdem der Kongress auch heuer wieder ein voller Erfolg war, wollen wir im nächsten Jahr natürlich da anknüpfen. Es ist wunderbar zu sehen, welche Energie und welcher Elan sich in diesem Format immer wieder entwickeln,&#8220; so Dr. Knapek.</p>
<p>Der Bundesverband Geothermie bedankt sich bei allen Referenten, Sitzungsleitern, dem wissenschaftlichen Komitee und anderen ehrenamtlich Aktiven, den Partner aus Verbändelandschaft und Medien sowie den Sponsoren und Unterstützern für die gute Zusammenarbeit.</p>
<p>Weitere Hintergrundinformationen finden Sie unter: <a href="http://www.der-geothermiekongress.de">www.der-geothermiekongress.de</a></p>
<p>Quelle: Bundesverband Geothermie e.V.</p><p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2020/geothermiekongress-mit-erdwaerme-fuer-mehr-klimaschutz-bei-waerme-kaelte-strom-und-mobilitaet/" target="_blank">Geothermiekongress: Mit Erdwärme für mehr Klimaschutz bei Wärme, Kälte, Strom und Mobilität</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Digital-Geothermiekongress 2020: Ohne Wärmewende keine Energiewende</title>
		<link>https://neues-energiezeitalter.de/2020/digital-geothermiekongress-2020-ohne-waermewende-keine-energiewende/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[neues-energiezeitalter]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Nov 2020 21:27:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geothermie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der diesjährige Geothermiekongress des Bundesverbandes Geothermie nimmt mit der Wärmewende einen zentralen und doch kaum öffentlich wahrgenommenen Aspekt der Energiewende in den Fokus. Expertinnen und Experten aus Politik und Wissenschaft diskutieren dieses und weitere Themen in mehr als 150 Fachvorträgen und Workshops vom 9. bis 13. November 2020 – pandemiebedingt digital. Allein der Wärme- und [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2020/digital-geothermiekongress-2020-ohne-waermewende-keine-energiewende/" target="_blank">Digital-Geothermiekongress 2020: Ohne Wärmewende keine Energiewende</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der diesjährige Geothermiekongress des Bundesverbandes Geothermie nimmt mit der Wärmewende einen zentralen und doch kaum öffentlich wahrgenommenen Aspekt der Energiewende in den Fokus. Expertinnen und Experten aus Politik und Wissenschaft diskutieren dieses und weitere Themen in mehr als 150 Fachvorträgen und Workshops vom 9. bis 13. November 2020 – pandemiebedingt digital.</p>
<p>Allein der Wärme- und Kältemarkt verursacht derzeit rund 30 Prozent der deutschen Treibhausgasemissionen in der Bundesrepublik. Zahlen, die zeigen: Ohne eine Wärmewende kann die zwingend nötige Energiewende zur Bekämpfung der Klimakrise nicht gelingen! „Der Umstieg auf eine Energieversorgung mit überwiegendem Anteil an Erneuerbaren Energien ist nicht nur ein wichtiger Schritt im Stromsektor, sondern auch bei der Versorgung mit Wärme im Gebäudebereich und bei der industriellen Nutzung,&#8220; weiß auch Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU), der die Schirmherrschaft für den diesjährigen Digital-Geothermiekongress übernimmt.</p>
<p>Eine entscheidende Rolle auf dem Weg zu einer emissionsfreien, zukunftsfähigen Wärmegewinnung wird der Geothermie zukommen. Darauf liegt der Fokus des diesjährigen Geothermiekongresses. Der Bundesverband Geothermie hat dafür namhafte Experten aus Forschung und Politik gewinnen können. So wird neben Altmaier auch der Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, Andreas Pinkwart (FDP) ein Grußwort sprechen. Außerdem widmet sich die energiepolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, Julia Verlinden in Ihrer Keynote am Dienstag, den 10. November dem Thema: „Geothermie – Ein wichtiges Puzzleteil für unsere zukünftige Wärmeversorgung.&#8220;</p>
<p>Darüber hinaus werden in zahlreichen Workshops und Foren praktische Erfahrungen und theoretisches Wissen zu spezifischen Themen präsentiert und diskutiert. Die thematische Bandbreite reicht dabei von Nutzungskonzepten mit kalten Nahwärmenetzen über die Nachnutzung von Bergbauinfrastruktur für Geothermie bis zum umweltverträglichen Ausbau oberflächennaher geothermischer Systeme. Durch eine Vielzahl an englischsprachigen Angeboten tragen die Veranstalter auch der internationalen Dimension der Klimakrise Rechnung. Mit den USA konnte hierfür ein ideales Partnerland gewonnen werden.</p>
<p>„Wir freuen uns sehr darüber, dass wir trotz der derzeitigen weltweiten Ausnahmesituation auch bei unserem ersten Geothermie-Kongress in digitaler Form ein umfangreiches und hochkarätig besetztes Programm auf die Beine stellen konnten. Mit der Themensetzung rund um den Schwerpunkt Wärmewende hoffen wir einen Impuls in Richtung einer klimaneutralen Zukunft geben zu können, denn eines ist klar: Ohne Wärmewende, keine Energiewende!&#8220;, so Dr. Erwin Knapek, Präsident des Bundesverbandes Geothermie.</p>
<p>Eine vollständige Programm-Übersicht finden Sie unter <a href="https://www.der-geothermiekongress.de/">www.der-geothermiekongress.de</a></p>
<p>Quelle: Bundesverband Geothermie e.V.</p><p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2020/digital-geothermiekongress-2020-ohne-waermewende-keine-energiewende/" target="_blank">Digital-Geothermiekongress 2020: Ohne Wärmewende keine Energiewende</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Erdwerk GmbH erhält den Sonderpreis des Bundesverbandes Geothermie</title>
		<link>https://neues-energiezeitalter.de/2020/erdwerk-gmbh-erhaelt-den-sonderpreis-des-bundesverbandes-geothermie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[neues-energiezeitalter]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Oct 2020 14:39:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geothermie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Erdwerk GmbH (München) wurde gestern durch den Bundesverband Geothermie mit dem Sonderpreis für ihre langjährigen herausragenden Pionierleistungen bei der Planung und Realisierung von Projekten in der tiefen Geothermie geehrt. Die Preisverleihung fand gestern im Vorfeld des Geothermiekongresses digital statt. Dieses Jahr verlieh der Bundesverband Geothermie zum dritten Mal einen Sonderpreis. Der Sonderpreis umfasst eine [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2020/erdwerk-gmbh-erhaelt-den-sonderpreis-des-bundesverbandes-geothermie/" target="_blank">Erdwerk GmbH erhält den Sonderpreis des Bundesverbandes Geothermie</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Erdwerk GmbH (München) wurde gestern durch den Bundesverband Geothermie mit dem Sonderpreis für ihre langjährigen herausragenden Pionierleistungen bei der Planung und Realisierung von Projekten in der tiefen Geothermie geehrt. Die Preisverleihung fand gestern im Vorfeld des Geothermiekongresses digital statt.</p>



<p>Dieses Jahr verlieh der Bundesverband Geothermie zum dritten Mal einen Sonderpreis. Der Sonderpreis umfasst eine Medaille und eine Urkunde. Die Erdwerk GmbH (München) wurde für ihre Vorreiterrolle in der Entwicklung der Geothermie geehrt. Die Erfolgsgeschichte der Geothermie im voralpinen Molassebecken wäre ohne die Pionierarbeit von Erdwerk nicht denkbar. Besonders die Entwicklung der Tiefen Geothermie und der Nutzung von heißem Thermalwasser ist durch Erdwerk vorangetrieben worden. Sie bieten heute Leistungen von den ersten Schritten der Machbarkeitsstudie, über Aufsuchung, Bohrbetreuung bis hin zur Testphase und Komplettierung an und gelten als geothermische Spezialberater und erfolgreiches, innovatives und führendes Planungsbüro für Geothermie.</p>



<p>Die Laudatio hielt der Gewinner der Particius Medaille 2017. Dr. Christian Pletl von den Stadtwerken München betonte in seiner Rede die besondere Leistung des leider viel zu früh verstorbenen Firmengründers Dr. Achim Schubert, der es verstanden hatte, sein immer größer werdendes Team aus engagierten Wissenschaftlern und Technikern mit seiner gelebten Arbeitskultur zielorientiert zu führen und auch international sichtbar werden zu lassen. Renate Höferle nahm den Preis stellvertretend für die Erdwerk GmbH entgegen. Sie ist Mitgründerin des mittlerweile 18 Jahre bestehenden Unternehmens mit über 40 Mitarbeitern. Sie dankte dem Ehrungskomitee unter der Leitung von Prof. Dr. Ernst Huenges für den Sonderpreis. Das Unternehmen sei stolz auf die Wertschätzung und fühle sich sehr geehrt, die Auszeichnung zu erhalten. Dr. Erwin Knapek, Präsident des Bundesverband Geothermie, wünschte dem Unternehmen die Kraft weiterzugehen und mit neuen Ideen das Werk ihres Gründers in der Zukunft erfolgreich fortzuführen.</p>



<p>Quelle: Bundesverband Geothermie e.V.</p><p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2020/erdwerk-gmbh-erhaelt-den-sonderpreis-des-bundesverbandes-geothermie/" target="_blank">Erdwerk GmbH erhält den Sonderpreis des Bundesverbandes Geothermie</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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