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	<title>Erneuerbare Energien | Neues Energiezeitalter</title>
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	<description>Nachrichten rund um erneuerbare Energien</description>
	<lastBuildDate>Fri, 07 Oct 2022 18:09:28 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Erneuerbare Energien | Neues Energiezeitalter</title>
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	<item>
		<title>WWF: Akuter Handlungsbedarf besteht schon diesen Winter</title>
		<link>https://neues-energiezeitalter.de/2022/wwf-akuter-handlungsbedarf-besteht-schon-diesen-winter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[neues-energiezeitalter]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Oct 2022 18:07:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bioenergie]]></category>
		<category><![CDATA[Erneuerbare Energien]]></category>
		<category><![CDATA[Biogas]]></category>
		<category><![CDATA[Biomasse]]></category>
		<category><![CDATA[Holz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zu den Eckpunkten für eine Nationale Biomassestrategie der Bundesregierung erklärt Johann Rathke, Koordinator für Agrar- und Landnutzungspolitik beim WWF Deutschland: „Es ist höchste Zeit für eine stringente Biomassestrategie in Deutschland. Sie kommt jedoch viel zu spät für diesen Winter und die aktuellen Fragen um den Umgang mit Holz und anderer Biomasse als Energieträger. Hier besteht [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2022/wwf-akuter-handlungsbedarf-besteht-schon-diesen-winter/" target="_blank">WWF: Akuter Handlungsbedarf besteht schon diesen Winter</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Zu den Eckpunkten für eine Nationale Biomassestrategie der Bundesregierung erklärt Johann Rathke, Koordinator für Agrar- und Landnutzungspolitik beim WWF Deutschland:<span id="more-2743"></span></p>
<p>„Es ist höchste Zeit für eine stringente Biomassestrategie in Deutschland. Sie kommt jedoch viel zu spät für diesen Winter und die aktuellen Fragen um den Umgang mit Holz und anderer Biomasse als Energieträger. Hier besteht akuter Handlungsbedarf seitens der Bundesregierung.</p>
<p>Die Eckpunkte der Strategie gehen in die richtige Richtung, insbesondere bei der Nutzungshierarchie: Ernährung und die stoffliche Nutzung müssen vor der energetischen Nutzung stehen. Nicht hinreichend beachtet bleibt, dass Biomasse ein elementarer Bestandteil unserer Ökosysteme ist. So ist zum Beispiel der ökologische Wert des Waldes für den Arten-, Ressourcen- und Klimaschutz nicht ausreichend berücksichtigt. Die Holznutzung muss an die Leistungsfähigkeit des Waldes angepasst werden.&#8220;</p>
<p>Quelle: WWF</p><p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2022/wwf-akuter-handlungsbedarf-besteht-schon-diesen-winter/" target="_blank">WWF: Akuter Handlungsbedarf besteht schon diesen Winter</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gaspreisbremse ist ohne Investitionen in Energiewende nicht nachhaltig</title>
		<link>https://neues-energiezeitalter.de/2022/gaspreisbremse-ist-ohne-investitionen-in-energiewende-nicht-nachhaltig/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[neues-energiezeitalter]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Sep 2022 13:41:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie sparen]]></category>
		<category><![CDATA[Erneuerbare Energien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Anlässlich der Präsentation der Gaspreisbremse durch Bundeskanzler Olaf Scholz und die Bundesminister Robert Habeck und Christian Lindner kommentiert NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger: &#8222;Nach zuletzt eher zerstritten wirkenden Auftritten ist das endlich ein gemeinsames, konstruktives Lebenszeichen der Bundesregierung. Es ist gut, dass Verbraucher in diesen schwierigen Zeiten entlastet werden sollen. Gleichzeitig dürfen Sparanreize beim Gasverbrauch nicht verloren [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2022/gaspreisbremse-ist-ohne-investitionen-in-energiewende-nicht-nachhaltig/" target="_blank">Gaspreisbremse ist ohne Investitionen in Energiewende nicht nachhaltig</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Anlässlich der Präsentation der Gaspreisbremse durch Bundeskanzler Olaf Scholz und die Bundesminister Robert Habeck und Christian Lindner kommentiert NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger:</p>
<p>&#8222;Nach zuletzt eher zerstritten wirkenden Auftritten ist das endlich ein gemeinsames, konstruktives Lebenszeichen der Bundesregierung. Es ist gut, dass Verbraucher in diesen schwierigen Zeiten entlastet werden sollen. Gleichzeitig dürfen Sparanreize beim Gasverbrauch nicht verloren gehen. Was uns noch fehlt, sind Investitionen, die den Umbau der Energieversorgung in Richtung erneuerbarer Zukunftsenergien entschlossen vorantreiben. Die Bundesregierung hat schließlich die große Verantwortung, die ökologischen und ökonomischen Verbindlichkeiten der Gegenwart zukunftsfest aufzustellen. Dafür sind auch Klimakrise, Naturkrise und der Überverbrauch natürlicher Ressourcen aktiv zu bearbeiten. Ohne Investitionen in natürliche und technische Klimaschutzmaßnahmen werden wir das nicht schaffen. Atomenergie gehört nicht dazu.&#8220;</p>
<p>Quelle: NABU</p><p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2022/gaspreisbremse-ist-ohne-investitionen-in-energiewende-nicht-nachhaltig/" target="_blank">Gaspreisbremse ist ohne Investitionen in Energiewende nicht nachhaltig</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Internationale Konferenz für Energiespeicher mit Erneuerbaren Energien</title>
		<link>https://neues-energiezeitalter.de/2022/internationale-konferenz-fuer-energiespeicher-mit-erneuerbaren-energien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[neues-energiezeitalter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Sep 2022 15:53:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erneuerbare Energien]]></category>
		<category><![CDATA[Dekabonisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Energiespeicher]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die nun zu Ende gegangene „Internationale Erneuerbare Energiespeicher Konferenz&#8220; (IRES), widmete sich vom 20. bis zum 22. September in der Messe Düsseldorf dem zentralen Schlüsselthema der Energiewende, den Speichertechnologien. Seit 2006 wird die IRES von EURSOLAR e.V. organisiert, die erste Dekade in Berlin und einer eigenen Ausstellung, ab 2016 in Kooperation mit der Messe Düsseldorf. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2022/internationale-konferenz-fuer-energiespeicher-mit-erneuerbaren-energien/" target="_blank">Internationale Konferenz für Energiespeicher mit Erneuerbaren Energien</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die nun zu Ende gegangene „Internationale Erneuerbare Energiespeicher Konferenz&#8220; (IRES), widmete sich vom 20. bis zum 22. September in der Messe Düsseldorf dem zentralen Schlüsselthema der Energiewende, den Speichertechnologien. Seit 2006 wird die IRES von EURSOLAR e.V. organisiert, die erste Dekade in Berlin und einer eigenen Ausstellung, ab 2016 in Kooperation mit der Messe Düsseldorf. Wie schon in den letzten Jahren kamen internationale WissenschaftlerInnen und ExpertInnen zusammen, um sich über den neusten Stand der Forschung zu Speichertechnologien für Erneuerbare Energien auszutauschen, sowie Erfahrungen in konkreten Anwendungsfällen zu besprechen.<span id="more-2730"></span></p>
<p><strong>In ihren mehr als 80 Beiträgen machten die internationalen Referierenden den immensen Fortschritt in der Entwicklung von Speicherlösungen deutlich. </strong></p>
<p>Prof. Peter Droege, EUROSOLAR-Präsident: „Die IRES zeigt wieder, wie bedeutungsvoll und effektiv Partnerschaften von Vereinen, Gemeinden, Unternehmern, Universitäten, Politik und Industrie in der Umsetzung der Energiewende sind. Die doppelte Herausforderung des Krieges und der Klimadestabilisierung beweist: EE und deren Speicher sind die existenzielle Infrastruktur unserer Zeit&#8220;.</p>
<p>Vorträge, Podiumsdiskussionen und persönliche Gespräche im Rahmen zweier großer industrieller Ausstellungen gewannen auch dieses Jahr noch mehr an Tiefe und Relevanz: Sei es zu Resilienzstärkung, Eigenversorgung durch Erneuerbare Energien, Verteilungsflexibiliserung, Sektorenkopplung und Dezentralisierung, zur Konvergenz der Märkte oder zu neuen Geschäftsmodellen. Bei Einem sind sich Besuchende, Referierende und Veranstalter einig: Für die Transformation unserer Industrien und Gesellschaften hin zu einer CO2 neutralen Produktions- und Lebensweise sind Speichertechnologien von zentraler Bedeutung. So betont Dr. Peter Schossig vom Fraunhofer ISE die wachsende Bedeutung von Speichern zur Dekarbonisierung von Industrieprozessen; auch hier müssen vermehrt erneuerbare Energien genutzt und die Effizienz erhöht werden. Daher stand die diesjährige Tagung unter diesem Zeichen.</p>
<p><strong>Querschnitt zwischen Wissenschaft, Politik und Wirtschaft</strong><br />
Zusammen mit der parallel stattfindenden Expo for Decarbonised Industries (decarbXpo), veranstaltet von der Messe Düsseldorf, konnten sich die gemeinsamen Besucher über technisch-wissenschaftliche, ökonomisch-praktische und regulatorisch-politische Aspekte der Energiewende und die Potentiale moderner Speichertechnologien informieren und diskutieren. Die über 100 Aussteller der decarbXpo zeigten, wie vielfältig die Einsatzmöglichkeiten der Speicher sind und bei welchen innovativen Lösungen der Markteintritt bevorsteht.</p>
<p>Am ersten Tag fand die IRES Konferenz auf dem Gelände der parallel stattfindenden DecarbXpo in Halle 9 auf dem Forum 1 statt. Vormittags führten die zwei Keynotes von Prof. Dolf Gielen, Director of the IRENA Innovation and Technology Centre, sowie Dr. Harry Lehmann, Leitung PtX Lab Lausitz, thematisch in die Notwendigkeit der Speichertechnologien für eine nachhaltige Transformation unseres Energie- und Wirtschaftssystems ein. Die gemeinsame offizielle Eröffnung mit der Messe Düsseldorf erfolgte um 12 Uhr. Wolfram Diener, CEO und Präsident der Messe Düsseldorf, Prof. Peter Droege, Präsident von EUROSOLAR e.V., Michael Theben, Abteilungsleiter im Wirtschaftsministerium NRW, sowie Peter Müller-Baum, Geschäftsführer Power-to-X for Applications von VDMA eröffneten gemeinsam die IRES, die DecarbXpo, sowie die P2X-Konferenz.</p>
<p>Nachmittags gab es mit Keynotes und Diskussionsbeiträgen einen Ausblick und einen Vorgeschmack auf die IRES Konferenz am 21. und 22. September in Halle 8b. In drei parallellaufenden thematischen Sessions präsentierten und diskutierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der ganzen Welt ihre Forschung. Die Posterausstellung in Halle 9 bot die Möglichkeit weitere Forschungsergebnisse in Form von Plakaten auszustellen und den Besucherinnen und Besuchern zu präsentieren.</p>
<p><strong>Ausblick</strong><br />
Die diesjährige IRES hat den weit fortgeschrittenen Stand der Speichertechnologien deutlich gemacht, aber ebenso Ansätze für weitere Forschung und Entwicklung gegeben. Auch in den kommenden Jahren wird EUROSOLAR e.V. dem internationalen Austausch im Rahmen der IRES eine Plattform bieten und sich für die Verbreitung und Anwendung dieser Zukunftstechnologien einsetzen. Voraussetzung ist die rapide Entfesselung und Wegnahme rechtlicher und steuerlicher Hürden.</p>
<p>Quelle: EUROSOLAR e.V.</p><p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2022/internationale-konferenz-fuer-energiespeicher-mit-erneuerbaren-energien/" target="_blank">Internationale Konferenz für Energiespeicher mit Erneuerbaren Energien</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Uniper: Staat muss jetzt auf erneuerbare Energien umstellen</title>
		<link>https://neues-energiezeitalter.de/2022/uniper-staat-muss-jetzt-auf-erneuerbare-energien-umstellen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[neues-energiezeitalter]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Sep 2022 08:26:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erneuerbare Energien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Berichte zur Verstaatlichung des Energieversorgers Uniper kommentiert Olaf Bandt, Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND): &#8222;Die fossile Energiewirtschaft geht in die Knie. Die staatliche Übernahme muss der Anfang vom Ende des fossilen Energiekonzerns Uniper sein. Uniper muss sich von Kohle und Gas verabschieden und zu einem relevanten Akteur der Energiewende werden. Nach [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2022/uniper-staat-muss-jetzt-auf-erneuerbare-energien-umstellen/" target="_blank">Uniper: Staat muss jetzt auf erneuerbare Energien umstellen</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Berichte zur Verstaatlichung des Energieversorgers Uniper kommentiert Olaf Bandt, Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND):</p>
<p>&#8222;Die fossile Energiewirtschaft geht in die Knie. Die staatliche Übernahme muss der Anfang vom Ende des fossilen Energiekonzerns Uniper sein. Uniper muss sich von Kohle und Gas verabschieden und zu einem relevanten Akteur der Energiewende werden. Nach der Anteilsübernahme muss der Staat dafür sorgen, dass die Ausrichtung des Unternehmens sich ändert und für die schnelle Dekarbonisierung der Unternehmensgeschäfte sorgen.</p>
<p>Mit den LNG-Terminals dürfen keine Überkapazitäten geschaffen werden. Eine zeitnahe Umstellung auf grünen Wasserstoff muss zur Bedingung der Inbetriebnahme gemacht werden. Uniper muss möglichen Gerichtsurteilen zur zeitlich begrenzten Nutzung von fossilem Erdgas zuvorkommen und seine LNG-Pläne selbstständig neu ausrichten. Den beschleunigten Kohleausstieg bis 2030 muss Uniper jetzt einleiten und das Kohlekraftwerk Datteln IV schnellstmöglich abschalten.&#8220;</p>
<p>Quelle: BUND</p><p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2022/uniper-staat-muss-jetzt-auf-erneuerbare-energien-umstellen/" target="_blank">Uniper: Staat muss jetzt auf erneuerbare Energien umstellen</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Nach Kohle- und Ölembargo: Ansturm auf neue Rohstoffquellen bedroht Menschenrechte und Umwelt</title>
		<link>https://neues-energiezeitalter.de/2022/nach-kohle-und-oelembargo-ansturm-auf-neue-rohstoffquellen-bedroht-menschenrechte-und-umwelt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[neues-energiezeitalter]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Jun 2022 09:55:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erneuerbare Energien]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Angriffskrieg gegen die Ukraine droht, weit über die Region hinaus Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung in Rohstofflieferketten zu befördern. Davor warnt die „Initiative Lieferkettengesetz“, ein Zusammenschluss aus mehr als 130 zivilgesellschaftlichen Organisationen. In einer heute veröffentlichten Analyse zeigt das Bündnis, wie Bundesregierung und Unternehmen nach alternativen Quellen für Steinkohle, metallische Rohstoffe und Erdöl aus Russland suchen. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2022/nach-kohle-und-oelembargo-ansturm-auf-neue-rohstoffquellen-bedroht-menschenrechte-und-umwelt/" target="_blank">Nach Kohle- und Ölembargo: Ansturm auf neue Rohstoffquellen bedroht Menschenrechte und Umwelt</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Angriffskrieg gegen die Ukraine droht, weit über die Region hinaus Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung in Rohstofflieferketten zu befördern. Davor warnt die „Initiative Lieferkettengesetz“, ein Zusammenschluss aus mehr als 130 zivilgesellschaftlichen Organisationen. In einer heute veröffentlichten Analyse zeigt das Bündnis, wie Bundesregierung und Unternehmen nach alternativen Quellen für Steinkohle, metallische Rohstoffe und Erdöl aus Russland suchen. Dabei geraten zunehmend Regionen wie Kolumbien oder Indonesien in den Fokus, in denen die Rohstoffindustrie zu massiven Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörungen beiträgt. Das letzte Woche beschlossene Ölembargo der EU verschärfe diese Entwicklung zusätzlich. Wichtig seien daher verbindliche Regeln zum Schutz von Menschenrechten und Umwelt in den Lieferketten, so die Initiative.</p>



<p>„Indigene in Kolumbien dürfen nicht zu den Leidtragenden der Sanktionen gegen Putin werden. Wir unterstützen die beschlossenen Importstopps von Rohstoffen aus Russland. Wir sind aber besorgt, dass dies auf Kosten von Menschen und Umwelt in den Abbaugebieten geschieht. Ein wirksames EU-Lieferkettengesetz ist dringlicher denn je“, kommentiert&nbsp;<strong>Johannes Heeg</strong>, Sprecher der&nbsp;<strong>Initiative Lieferkettengesetz</strong>.</p>



<p>Seit dem EU-Beschluss über ein Kohleembargo gegen Russland setzt die Bundesregierung verstärkt auf Steinkohle aus Kolumbien. Der dortige Tagebau bedroht das Recht auf Wasser der umliegenden indigenen Gemeinden, Zwangsumsiedlungen und Mordanschläge sind keine Seltenheit. Auch um russisches Erdöl zu ersetzen, will Deutschland Importe aus anderen Ländern steigern. Potenzielle Herkunftsländer wie Nigeria, Kasachstan oder die Vereinigten Arabischen Emirate sind für schwere Umweltschäden und Menschenrechtsverletzungen berüchtigt. Der französische Konzern TotalEnergies plant zudem Erdölbohrungen und Pipelines in ökologisch hochsensiblen Regionen in Uganda und Tansania. Um Nickelimporte zu ersetzen, suchen Unternehmen Ersatz aus Indonesien und den Philippinen. In beiden Ländern sind Umweltzerstörung und Menschenrechtsverletzungen beim Abbau von Nickel weithin bekannt.</p>



<p>„Ob Gas aus Katar, Kohle aus Kolumbien oder Öl aus Uganda: Der Krieg in der Ukraine führt zu einem regelrechten Ansturm auf Rohstoffe aus anderen Weltregionen und bedroht dort Menschenrechte und Umwelt. Wenn Unternehmen sich jetzt neue Lieferketten aufbauen, muss die EU mit einem Lieferkettengesetz sicherstellen, dass Umwelt und Menschenrechte wirksam geschützt werden“, betont&nbsp;<strong>Pirmin Spiegel</strong><strong>, Hauptgeschäftsführer von Misereor</strong>.&nbsp;</p>



<p>„Der französische Ölkonzern Total will in Uganda Erdöl fördern – mit erheblichen negativen Folgen für das Ökosystem und die Menschen vor Ort, von denen viele noch auf Entschädigung für enteignete Grundstücke warten. Ein Embargo für russisches Öl darf nicht dazu führen, dass wir im Jahr 2022 fossile Megaprojekte wie dieses weiter vorantreiben und für Jahrzehnte unsere Abhängigkeit zementieren. Stattdessen brauchen wir endlich ein EU-Lieferkettengesetz, das Erdölunternehmen dazu verpflichtet, Risiken für Mensch und Umwelt zu minimieren und ihr Geschäftsmodell in Einklang mit dem 1,5 Grad-Ziel des Pariser Übereinkommens zu bringen. Hierzu gehört auch, dass Unternehmen ihren Energie- und Rohstoffverbrauch drastisch senken und einen Beitrag zur Rohstoffwende leisten“, fordert&nbsp;<strong>Antje von Broock, Geschäftsführerin des BUND-Bundesverbandes</strong>.</p>



<p>Bislang sind deutsche und europäische Unternehmen nicht dazu verpflichtet, in ihren Lieferketten auf die Einhaltung von Menschenrechten und Umweltstandards zu achten: Das deutsche Lieferkettensorgfaltpflichtengesetz tritt erst 2023 in Kraft, eine europaweite Regelung gibt es bislang noch nicht.&nbsp;Die EU-Kommission hatte im Februar zwar einen Entwurf für ein EU-Lieferkettengesetz vorgelegt. Dieser enthält jedoch noch viele Schlupflöcher, wie zahlreiche zivilgesellschaftliche Organisationen aus Deutschland und Europa kritisierten. In ihrem Koalitionsvertrag haben sich SPD, Grüne und FDP zu einem „wirksamen EU-Lieferkettengesetz“ bekannt.</p>



<p>Misereor und der BUND-Bundesverband gehören zu den mehr 130 Menschenrechts-, Entwicklungs- und Umweltorganisationen, Gewerkschaften und kirchlichen Akteuren, die sich zur Initiative Lieferkettengesetz zusammengeschlossen haben.</p>



<p>Informationen zum zivilgesellschaftlichen Bündnis „Initiative Lieferkettengesetz“: <a href="http://www.lieferkettengesetz.de/">www.lieferkettengesetz.de</a> </p>



<p>Quelle: Initiative Lieferkettengesetz</p><p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2022/nach-kohle-und-oelembargo-ansturm-auf-neue-rohstoffquellen-bedroht-menschenrechte-und-umwelt/" target="_blank">Nach Kohle- und Ölembargo: Ansturm auf neue Rohstoffquellen bedroht Menschenrechte und Umwelt</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Zertifizierter Ökostromabsatz erreicht 2021 neuen Höchstwert</title>
		<link>https://neues-energiezeitalter.de/2022/zertifizierter-oekostromabsatz-erreicht-2021-neuen-hoechstwert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[neues-energiezeitalter]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jun 2022 14:06:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erneuerbare Energien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Absatz von Ökostrom mit dem Grüner Strom-Label lag im vergangenen Jahr bei über 1,8 Terawattstunden. Damit wurde ein neuer Rekordwert seit Gründung des Labels erreicht. Im Vergleich zum Vorjahr hat der Stromabsatz um gut 20 Prozent zugelegt. Neben dem steigenden Absatz bei bestehenden Grüner Strom-zertifizierten Ökostromtarifen tragen auch neu ausgezeichnete Tarife zu dem starken [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2022/zertifizierter-oekostromabsatz-erreicht-2021-neuen-hoechstwert/" target="_blank">Zertifizierter Ökostromabsatz erreicht 2021 neuen Höchstwert</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Absatz von Ökostrom mit dem Grüner Strom-Label lag im vergangenen Jahr bei über 1,8 Terawattstunden. Damit wurde ein neuer Rekordwert seit Gründung des Labels erreicht. Im Vergleich zum Vorjahr hat der Stromabsatz um gut 20 Prozent zugelegt. Neben dem steigenden Absatz bei bestehenden Grüner Strom-zertifizierten Ökostromtarifen tragen auch neu ausgezeichnete Tarife zu dem starken Wachstum bei. Dazu zählt unter anderem Ökostrom der Hamburg Energie und WestfalenWIND Strom GmbH. <span id="more-2558"></span></p>
<p>Mit insgesamt über 100 zertifizierten Ökostromtarifen (22 davon bundesweit verfügbar) können umgerechnet erstmals mehr als eine halbe Million Drei-Personen-Haushalte mit Grüner Strom-zertifiziertem Ökostrom versorgt werden. Trotz der aktuell unübersichtlichen und herausfordernden Lage an den Energiemärkten, geht der Grüner Strom Label e.V. davon aus, dass der Ökostromabsatz 2022 weiter ansteigen wird.</p>
<p>&#8222;Welch hohen Stellenwert eine sichere Versorgung mit erneuerbaren Energien hat, wird einmal mehr vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine deutlich. Die Nutzung fossiler Energieträger schadet nicht nur Klima und Umwelt. Sie schafft auch Abhängigkeiten und bietet Raum für Preisspekulationen. Notwendig ist jetzt der schnellstmögliche Ausbau von erneuerbaren Energien in allen Sektoren&#8220;, so Rosa Hemmers, stellvertretende Vorsitzende des Grüner Strom Label e.V. „Kernkriterium der Grüner Strom-Zertifizierung sind Investitionen in die Energiewende durch den Stromanbieter. So kann jede Stromkundin und jeder Stromkunde durch die Wahl eines ausgezeichneten Ökostromtarifs an einer nachhaltigen Energieversorgung mitwirken.&#8220;</p>
<p>Für jede verbrauchte Kilowattstunde müssen die Energieanbieter einen festen Betrag in Energiewende-Projekte investieren. Nach Abschluss der letzten Prüfung, die im Zwei-Jahres-Rhythmus erfolgt, steht nun fest: 2019 wurden 95 Projekte mit insgesamt 6 Millionen Euro unterstützt. Neben zahlreichen Photovoltaikanlagen wurden mehrere Mieterstrom-Projekte in Freiburg, Esslingen und fünf weiteren Städten gefördert. Die Realisierung von Mieterstrom-Projekten ist ein wichtiger Baustein der dezentralen Energiewende und fördert die Teilhabe von Mieterinnen und Mietern an einer ökologisch nachhaltigen Energieversorgung.</p>
<p>Außerdem konnten sechs Nahwärmenetze umgesetzt werden. Beispielsweise ermöglicht das Energieinfrastruktur-Projekt im bayrischen Moosach eine nachhaltige Wärmeerzeugung für über 70 Haushalte. Die Wärmeenergie für das 4,4 Kilometer lange Netz wird durch eine Kombination aus Biomassekesseln und Solarthermieanlagen erzeugt. Die Gesamtinvestitionen in Höhe von 2 Millionen Euro wurden mit 20 Prozent durch die Grüner Strom-Investitionsverpflichtung der NATURSTROM AG bezuschusst.</p>
<p>Insgesamt wurden seit 1999 mehr als 1.600 Energiewende-Projekte überwiegend in Deutschland durch das Grüner Strom-Label mit über 85 Millionen Euro mitfinanziert. Da es sich meist um eine Teilförderung von Projekten handelt, liegen die tatsächlich investierten Gelder etwa um das 5,5-fache höher. Durch die Kofinanzierung mit Grüner Strom-Fördergeldern wurden Gesamtinvestitionen von schätzungsweise mehr als 500 Millionen Euro in Energiewende-Projekte ausgelöst.</p>
<p>Quelle: Grüner Strom Label e.V.</p><p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2022/zertifizierter-oekostromabsatz-erreicht-2021-neuen-hoechstwert/" target="_blank">Zertifizierter Ökostromabsatz erreicht 2021 neuen Höchstwert</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Windenergieforschung: 1.500 Sensoren für das Rotorblatt der Zukunft</title>
		<link>https://neues-energiezeitalter.de/2022/windenergieforschung-1-500-sensoren-fuer-das-rotorblatt-der-zukunft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[neues-energiezeitalter]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 May 2022 11:48:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erneuerbare Energien]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Windenergie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://neues-energiezeitalter.de/?p=2469</guid>

					<description><![CDATA[<p>Rotorblätter gehören zu den Kernkomponenten einer Windenergieanlage. Sie sind bis zu 70 Meter lang und wiegen zwischen 15 und 20 Tonnen. Um Windenergieanlagen in Zukunft effizienter zu betreiben und auch Standorte nutzen zu können, die weniger windintensiv sind, braucht es noch größere und gleichzeitig leichtere Blätter. Wie sich das realisieren lässt und welche technischen Herausforderungen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2022/windenergieforschung-1-500-sensoren-fuer-das-rotorblatt-der-zukunft/" target="_blank">Windenergieforschung: 1.500 Sensoren für das Rotorblatt der Zukunft</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Rotorblätter gehören zu den Kernkomponenten einer Windenergieanlage. Sie sind bis zu 70 Meter lang und wiegen zwischen 15 und 20 Tonnen. Um Windenergieanlagen in Zukunft effizienter zu betreiben und auch Standorte nutzen zu können, die weniger windintensiv sind, braucht es noch größere und gleichzeitig leichtere Blätter. Wie sich das realisieren lässt und welche technischen Herausforderungen damit verbunden sind, untersucht das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit Partnern aus Forschung und Industrie.</p>
<p><strong>Einmalig: Wissenschaft im Realmaßstab im Forschungspark Windenergie</strong><br />
Der im Aufbau befindliche Forschungspark Windenergie WiValdi (Wind Validation) des DLR in Krummendeich bietet dazu eine einmalige Gelegenheit: Über mehrere Wochen im März und April 2022 haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der beiden DLR-Institute für Aeroelastik sowie für Faserverbundleichtbau und Adaptronik mit der zum Zentrum für Windenergieforschung ForWind gehörenden Leibniz Universität Hannover die Produktion von sechs Rotorblättern für die beiden Windenergieanlagen des Forschungsparks begleitet: Im portugiesischen Werk des Industriepartners Enercon rüstete das 30-köpfige Team die Rotorblätter mit rund 1.500 Sensoren aus. Von der Blattspitze bis zur Blattwurzel steht nun modernste Messtechnik bereit. Diese ermöglicht es erstmals, das Schwingungs- und Belastungsverhalten sowie die Aerodynamik und Statik einer Windenergieanlage im Realmaßstab und Praxisbetrieb umfassend wissenschaftlich zu untersuchen.</p>
<p><strong>Informationen sammeln: Sensoren als „Nervensystem“ der Rotorblätter</strong><br />
„Wenn man große und leichte Blätter hat, werden diese sehr elastisch und flexibel. Sie biegen sich unter Windlast durch. Damit sind neue technische Herausforderungen verbunden, die man sich genau anschauen muss“, erklärt Dr.-Ing. Yves Govers vom DLR-Institut für Aeroelastik und Leiter des Arbeitspakets zur Instrumentierung. Die Rotorblätter der beiden Windenergieanlagen des Forschungsparks sind 57 Meter lang und können sich mehrere Meter durchbiegen.</p>
<p>„Die Sensoren kann man sich wie das menschliche Nervensystem vorstellen. Sie sammeln Informationen, überwachen und geben Hinweise, wo ein Problem auftauchen könnte“, veranschaulicht DLR-Forscher Govers. Im Inneren der Rotorblätter sind elektrische und optische Sensoren verbaut. Sie messen zum Beispiel die Beschleunigung an unterschiedlichen Stellen der Blätter und ermöglichen so Aussagen über das Schwingungsverhalten. Faseroptische Dehnungssensoren, die mit Lasertechnologie arbeiten, zeichnen die Belastungen auf, die auf das Material wirken. Ein Netzwerk aus piezoelektrischen Wandlern empfängt und sendet Ultraschallsignale und kann entstehende Schäden im Rotorblatt direkt erkennen. Weitere Kameras im Umfeld der Windenergieanlagen schauen sich die Rotorblätter von außen an. Als Referenz für deren Messungen ist auf mehreren Abschnitten der Blätter ein Muster aus Punkten lackiert.</p>
<p><strong>Schwingungen, Materialbelastung, Stabilität: umfassende Daten für bessere Simulation und Konstruktion</strong><br />
Werden die Blätter immer länger und die Anlagen dadurch größer, entstehen neue Effekte: Zum Beispiel können sich Schwingungen der Rotorblätter gegenseitig verstärken und die Stabilität der Anlage beeinflussen. „Das Schwingungsverhalten und damit auch die Materialbelastung konnten im Betrieb bisher kaum erfasst werden. Hier werden wir mit unserer umfassenden Sensorik wertvolle Daten sammeln und die Simulationen weiter verbessern können. Dieses Wissen hilft Forschung und Industrie dabei, genauere Vorhersagen zu treffen sowie noch leichter und stabiler zu bauen“, beschreibt Govers. Schon heute vereinen Rotorblätter Leichtbau mit Stabilität. Sie bestehen aus zwei zusammengeklebten Schalen, die innen weitgehend hohl und mit Stegen verbunden sind. Zum Einsatz kommen Sandwich-Materialien: Sie haben oben und unten eine Decklage aus mit Glasfasern verstärkten Hightech-Kunststoffen, dazwischen befindet sich Kunststoffschaum oder sehr leichtes Balsaholz.</p>
<p><strong>Regelungstechnik: Anlagen optimal steuern für hohe Effizienz und lange Betriebsdauer</strong><br />
Unter Belastung verbiegt sich das Rotorblatt nicht nur, sondern verdreht sich zusätzlich. Die Sensoren im Inneren der Blätter zeichnen auch das auf. Diese Daten können helfen, neue Ansätze für die Regelung von Windenergieanlagen zu entwickeln, um sie effizienter und länger zu betreiben. Das DLR arbeitet dazu an Konzepten für eine lastadaptive Regelung von Anlagen: Kommt eine Böe auf, drehen spezielle Motoren an der Blattwurzel das Rotorblatt aus dem Wind. Sie verkleinern also den Winkel, in dem der Wind auf das Blatt trifft, und verringern die Belastung. In Verbindung mit Sensoren im Umfeld der Windenergieanlagen soll es so möglich werden, sehr kurzfristig und flexibel auf die lokalen Wetterbedingungen vor Ort zu reagieren.</p>
<p>Auch zwei hintereinanderstehende Windenergieanlagen – wie im Forschungspark des DLR – sind eine Herausforderung für die Regelungstechnik. Den Grund erklärt Yves Govers: „Die zweite Anlage steht im Nachlauf der ersten. Das heißt, sie bekommt die verwirbelte Luft der ersten Anlage ab. Deshalb wollen wir herausfinden, wie die zweite Anlage gesteuert werden muss, damit sie trotzdem möglichst viel Strom produziert und materialschonend betrieben werden kann.“ Auch hier setzen die Forschenden auf die große Menge an Daten aus den vielzähligen Sensoren. Die Nachfrage nach solchen neuen Regelungskonzepten ist groß. Denn schon heute stehen in Windparks die teilweise über hundert Anlagen so dicht zusammen, dass sie sich alle gegenseitig beeinflussen.</p>
<p><strong>Auf Biegen und Schwingen – intensive Tests vor dem Praxiseinsatz</strong><br />
Nach ihrer Schiffsreise von Portugal nach Deutschland Mitte Mai 2022 haben die sechs Rotorblätter noch eine weitere Station vor sich. Bevor sie im Forschungspark in Krummendeich montiert werden, machen sie für zwei Monate einen Zwischenstopp in Bremerhaven. Am Fraunhofer-Institut für Windenergiesysteme (IWES) werden sie intensiven Tests an Prüfständen unterzogen. Dazu hängt das Team die Rotorblätter mit Gummiseilen an einen Kran und versetzt sie in Schwingung. Damit sollen vor allem die vielen Sensoren eingerichtet und getestet werden. Bei einem zweiten großen Test montieren die Forschenden die Blätter an einen Prüfstand und ziehen an ihnen, um so Statik, Deformation und innere Belastung zu testen. Nach Abschluss dieser Versuche ist die Montage der Hightech-Rotorblätter im Herbst 2022 geplant.</p>
<p>Quelle: DLR</p><p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2022/windenergieforschung-1-500-sensoren-fuer-das-rotorblatt-der-zukunft/" target="_blank">Windenergieforschung: 1.500 Sensoren für das Rotorblatt der Zukunft</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Wasserstoffhochlauf nicht ausbremsen, bevor er überhaupt Fahrt aufnimmt</title>
		<link>https://neues-energiezeitalter.de/2022/wasserstoffhochlauf-nicht-ausbremsen-bevor-er-ueberhaupt-fahrt-aufnimmt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[neues-energiezeitalter]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 May 2022 14:12:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erneuerbare Energien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Europäische Kommission hat vergangenen Freitag zur europäischen Wasserstoffwirtschaft den Entwurf eines sogenannten delegierten Rechtsakts vorgelegt. Darin stellt sie Kriterien für den Strombezug zur Herstellung erneuerbaren Wasserstoffs auf. Hierzu erklärt Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung: „Ein schneller Einstieg in eine europäische Wasserstoffwirtschaft ist eine der Grundlagen zum Erreichen der Klimaziele der EU und stärkt die [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Europäische Kommission hat vergangenen Freitag zur europäischen Wasserstoffwirtschaft den Entwurf eines sogenannten delegierten Rechtsakts vorgelegt. Darin stellt sie Kriterien für den Strombezug zur Herstellung erneuerbaren Wasserstoffs auf. <span id="more-2560"></span>Hierzu erklärt Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung: „Ein schneller Einstieg in eine europäische Wasserstoffwirtschaft ist eine der Grundlagen zum Erreichen der Klimaziele der EU und stärkt die Sicherheit der Energieversorgung. Es ist daher gut, dass die EU-Kommission in der vergangenen Woche das Ziel ausgegeben hat, bis 2030 mindestens 10 Millionen Tonnen Wasserstoffproduktion in der EU zu erreichen. Erneuerbarer Wasserstoff muss möglichst schnell, in möglichst großen Mengen und möglichst günstig zur Verfügung stehen – auch um möglichst schnell unabhängig von russischen Energieimporten zu werden.</p>
<p>Die von der EU-Kommission nun vorgeschlagenen Kriterien für den Strombezug zur Herstellung erneuerbaren Wasserstoffs sind allerdings so streng, dass sie die Entstehung eines liquiden Wasserstoffmarkts erheblich ausbremsen oder gar verhindern könnten. Es ist verständlich, dass die EU-Kommission sicherstellen möchte, dass mit dem für die Produktion von erneuerbarem Wasserstoff steigenden Bedarf an erneuerbarem Strom auch der Zubau von entsprechenden Erzeugungskapazitäten einhergeht. Doch dabei darf sie das Ziel eines schnellen Markthochlaufs nicht aus den Augen verlieren.</p>
<p>Mit Herkunftsnachweisen besteht bereits ein bewährtes System, um sicherzustellen, dass ausschließlich erneuerbarer Strom für die Produktion von erneuerbarem Wasserstoff genutzt wird. Es ist nicht nachvollziehbar, dass die Kommission nun stattdessen eine Vielzahl neuer Kriterien ansetzen möchte, die insbesondere in Kombination nur sehr schwer zu erfüllen sind.<br />
Eines dieser Kriterien ist, dass nur Erneuerbaren-Anlagen für die Produktion von erneuerbarem Wasserstoff genutzt werden dürfen, die innerhalb von 36 Monaten vor Inbetriebnahme des Elektrolyseurs den Betrieb aufnehmen. Dieses Kriterium ist aus Sicht des BDEW unnötig. Stattdessen sollten die nationalen Ausbaupfade entsprechend dem zu erwartenden zusätzlichen Strombedarf der Elektrolyseure angepasst werden.</p>
<p>Zur Senkung der Gestehungskosten von erneuerbarem Wasserstoff müssen Elektrolyseure möglichst hohe Vollbenutzungsstunden aufweisen können. Ein sehr rigider zeitlicher Zusammenhang – wie von der EU-Kommission vorgesehen- zwischen Erzeugung des erneuerbaren Stroms und der Wasserstoffherstellung, zum Beispiel, dass der Strom in der gleichen Stunde, in der er erzeugt wurde, auch für die Wasserstoffproduktion genutzt werden muss, ist hier kontraproduktiv. Eine hohe Auslastung der Elektrolyseure ist damit deutlich schwerer zu erreichen.</p>
<p>Positiv ist, dass der Entwurf für den delegierten Rechtsakt eine Übergangsfrist enthält. So können zumindest in einer Anfangsphase auch Bestandsanlagen genutzt werden. Allerdings ist die Übergangsfrist insbesondere angesichts der derzeit immer noch sehr langen Planungs- und Genehmigungsverfahren deutlich zu kurz und sollte daher verlängert werden.<br />
Der Wasserstoffhochlauf darf nicht ausgebremst werden, bevor er überhaupt Fahrt aufnimmt. Bei der Ausgestaltung der Kriterien für die Herstellung erneuerbaren Wasserstoffs insbesondere in der Hochlaufphase ist deshalb Pragmatismus gefragt.“</p>
<p>Quelle: Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V.</p><p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2022/wasserstoffhochlauf-nicht-ausbremsen-bevor-er-ueberhaupt-fahrt-aufnimmt/" target="_blank">Wasserstoffhochlauf nicht ausbremsen, bevor er überhaupt Fahrt aufnimmt</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>LNG-Beschleunigungsgesetz: Drohende fossile Überkapazitäten gefährden deutsche Klimaziele</title>
		<link>https://neues-energiezeitalter.de/2022/lng-beschleunigungsgesetz-drohende-fossile-ueberkapazitaeten-gefaehrden-deutsche-klimaziele/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[neues-energiezeitalter]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 May 2022 16:17:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erneuerbare Energien]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das LNG-Beschleunigungsgesetz wird voraussichtlich am heutigen Donnerstagabend im Bundestag und anschließend am Freitag im Bundesrat ohne große Änderungen verabschiedet werden. BUND, NABU und WWF haben bereits zuvor vereinbart, juristisch gegen den Baustart von LNG-Terminals am Standort Wilhelmshaven vorzugehen und Widerspruch einzulegen. Vor diesem Hintergrund äußern sich Vertreter*innen der drei Organisationen zum LNG-Beschleunigungsgesetz. Olaf Bandt, BUND-Vorsitzender: „Das [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2022/lng-beschleunigungsgesetz-drohende-fossile-ueberkapazitaeten-gefaehrden-deutsche-klimaziele/" target="_blank">LNG-Beschleunigungsgesetz: Drohende fossile Überkapazitäten gefährden deutsche Klimaziele</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das LNG-Beschleunigungsgesetz wird voraussichtlich am heutigen Donnerstagabend im Bundestag und anschließend am Freitag im Bundesrat ohne große Änderungen verabschiedet werden. BUND, NABU und WWF haben bereits zuvor vereinbart, juristisch gegen den Baustart von LNG-Terminals am Standort Wilhelmshaven vorzugehen und Widerspruch einzulegen. Vor diesem Hintergrund äußern sich Vertreter*innen der drei Organisationen zum LNG-Beschleunigungsgesetz.<span id="more-2564"></span></p>
<p>Olaf Bandt, BUND-Vorsitzender: „Das Beschleunigungsgesetz loggt uns in eine überdimensionierte und klimaschädliche Planung ein. Bundesminister Robert Habeck hat öffentlich erklärt, zwei LNG-Terminals plus Einsparungen seien ausreichend. Die vorgesehenen zwölf Terminals würden einen russischen Lieferstopp mehr als überkompensieren und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen bis weit über den Zeitraum hinaus verfestigen, an dem wir schon frei von Gasversorgung sein sollten. Diese fossile Überkapazität ist mit dem 1,5 Grad Ziel nicht vereinbar. Die aktuelle Energiekrise darf nicht von der Gaswirtschaft missbraucht werden, um im Ergebnis mehr Erdgas in Deutschland abzusetzen als vor dem Krieg.&#8220;</p>
<p>Jörg-Andreas Krüger, NABU-Präsident: „Wir erkennen an, dass dringend die Abhängigkeit von Erdgas aus Russland verringert werden muss. Allerdings erwarten wir, dass die Notlage, mit der die Ausnahme von der Umweltverträglichkeitsprüfung und die Verkürzung der Beteiligungsverfahren begründet wird, hinreichend und präzise durch eine Bedarfsanalyse dargelegt wird. Die Umweltverträglichkeitsprüfung ist ein hohes Gut, dessen Wirksamkeit nicht leichtfertig geschwächt werden darf. Und schon gar nicht darf dieses Vorgehen als Blaupause für alle kommenden Infrastrukturprojekte gelten. Denn bei allen heutigen Entscheidungen müssen mehr denn je auch die Natur- und die Klimakrise in den Fokus gerückt werden. In Wilhelmshaven hat der Bau von LNG-Terminals begonnen, ohne dass die offizielle Genehmigung inklusive Umweltverträglichkeitsprüfung abgewartet wurde. Wir werden gemeinsam Widerspruch einlegen, weil Planungsbeschleunigung keinen Blankoscheck für schlechte Entscheidungen sein darf.&#8220;</p>
<p>Christoph Heinrich, WWF-Vorstand Naturschutz: „Laut Gesetzentwurf sollen LNG-Terminals eine Laufzeitgenehmigung bis zum 31.12.2043 erhalten. Danach dürfen sie nur weiter betrieben werden, wenn ein Antrag zur Umstellung auf Wasserstoff gestellt worden ist. Das Gesetz stellt keine Anforderungen an die Betreiber*innen von LNG-Terminals, diese auf Wasserstoff auszurichten, diese sollten deshalb auch nicht als H2-Ready bezeichnet werden. Anders als von der Bundesregierung behauptet, werden konventionelle fossile Projekte auf den Weg gebracht, die nicht H2-Ready sind. Eine Laufzeit der LNG-Terminals bis Ende 2043 passt nicht zu den Zielen des Klimaschutzgesetzes und den Anforderungen des Wasserstoffhochlaufs. Alle anerkannten wissenschaftlichen Szenarien und auch die Nationale Wasserstoffstrategie gehen davon aus, dass Deutschland spätestens ab dem Jahr 2025 größere Mengen grünen Wasserstoffs importieren muss, um die Ziele des Klimaschutzgesetzes zu erreichen. LNG-Terminals dürfen den Wasserstoffhochlauf nicht blockieren.&#8220;</p>
<p>Quelle: NABU</p><p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2022/lng-beschleunigungsgesetz-drohende-fossile-ueberkapazitaeten-gefaehrden-deutsche-klimaziele/" target="_blank">LNG-Beschleunigungsgesetz: Drohende fossile Überkapazitäten gefährden deutsche Klimaziele</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>EU-Kommission geht bei Ausbau der erneuerbaren Energien zwei Schritte vorwärts und beim Naturschutz einen Schritt zurück</title>
		<link>https://neues-energiezeitalter.de/2022/eu-kommission-geht-bei-ausbau-der-erneuerbaren-energien-zwei-schritte-vorwaerts-und-beim-naturschutz-einen-schritt-zurueck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[neues-energiezeitalter]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 May 2022 14:45:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie sparen]]></category>
		<category><![CDATA[Erneuerbare Energien]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die EU-Kommission hat heute unter dem Namen „RepowerEU&#8220; ihre energiepolitische Reaktion auf den Krieg gegen die Ukraine vorgestellt. Trotz der grundsätzlich richtigen Stoßrichtung, den Ausbau der erneuerbaren Energien zu beschleunigen, enthält der Vorschlag hochproblematische Elemente, die zum Beispiel den Naturschutz in Europa schwächen. Olaf Bandt, der Vorsitzende des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), erklärt [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2022/eu-kommission-geht-bei-ausbau-der-erneuerbaren-energien-zwei-schritte-vorwaerts-und-beim-naturschutz-einen-schritt-zurueck/" target="_blank">EU-Kommission geht bei Ausbau der erneuerbaren Energien zwei Schritte vorwärts und beim Naturschutz einen Schritt zurück</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die EU-Kommission hat heute unter dem Namen „RepowerEU&#8220; ihre energiepolitische Reaktion auf den Krieg gegen die Ukraine vorgestellt. Trotz der grundsätzlich richtigen Stoßrichtung, den Ausbau der erneuerbaren Energien zu beschleunigen, enthält der Vorschlag hochproblematische Elemente, die zum Beispiel den Naturschutz in Europa schwächen. <strong>Olaf Bandt</strong>, der Vorsitzende des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), erklärt dazu: <span id="more-2548"></span></p>
<p>„Angesichts des Angriffskrieges gegen die Ukraine zieht die EU-Kommission energiepolitisch die richtigen Schlüsse, treibt den Ausbau der erneuerbaren Energien voran und setzt einen größeren Fokus auf Energieeffizienz. Das ist ein wichtiger Schritt nach vorne. Wir müssen den Ausbau viel energischer vorantreiben, um uns von fossilen Brennstoffen und Energieimporten zu lösen. Nur mit mehr Energie aus Erneuerbaren und mehr Energieeffizienz sind die Pariser Klimaziele erreichbar und der rasante Temperaturanstieg zu bremsen.</p>
<p>Die Ausweisung von Vorranggebieten für Wind- und Solarenergie kann helfen, den Ausbau zu beschleunigen. Aus Sicht des BUND ist es gut, dass die EU-Kommission hierfür konkrete ökologische Vorgaben macht. Dass aber innerhalb dieser Gebiete Umwelt- und Naturschutzrechte de-facto aufgehoben werden und die Mitwirkung der Bürger*innen geschwächt wird, ist nicht akzeptabel und geht an den wahren Problemen der Energiewende vorbei.</p>
<p>Nötig sind vielmehr eine bessere Personalausstattung der Behörden, mehr Digitalisierung, sowie eine frühzeitige Bürger*innenbeteiligung. Diese Punkte werden durch den Vorschlag der EU-Kommission nur zum Teil angegangen.</p>
<p>Neben Solar- und Windenergie zukünftig auch Biomasse- und Wasserkraftwerke pauschal als Projekte mit überwiegendem öffentlichen Interesse zu werten, ist ökologisch kontraproduktiv und ein naturschutzpolitischer Irrsinn. Das Gleiche gilt für die angestrebten Ziele zu zusätzlichen Gasinfrastrukturen, welche die grundsätzliche Abhängigkeit von fossilen Energieträgern zementieren.&#8220;</p>
<p>Quelle: BUND</p><p>Der Beitrag <a href="https://neues-energiezeitalter.de/2022/eu-kommission-geht-bei-ausbau-der-erneuerbaren-energien-zwei-schritte-vorwaerts-und-beim-naturschutz-einen-schritt-zurueck/" target="_blank">EU-Kommission geht bei Ausbau der erneuerbaren Energien zwei Schritte vorwärts und beim Naturschutz einen Schritt zurück</a> erschien zuerst auf <a href="https://neues-energiezeitalter.de/" target="_blank">Neues Energiezeitalter</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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